Mi, 11:29 Uhr
12.01.2011
Deutliches Wachstum
Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2010 wieder kräftig gewachsen. Mit einem Plus von 3,6 Prozent stieg das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) so stark wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Bemerkenswert: 2010 kamen die Wachstumsimpulse nicht nur vom Außenhandel, sondern auch aus dem Inland. Das gilt auch für Thüringer Unternehmen...
Eine ähnliche Entwicklung zeichnet sich auch für Thüringen ab. Aufgrund der aktuellen Konjunkturdaten haben wir im Freistaat allen Grund optimistisch zu sein, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, Gerald Grusser. Gefüllte Auftragsbücher und steigende Umsätze würden dafür die notwendigen Grundlagen liefern. Export und Binnennachfrage seien so stark wie schon lange nicht mehr. Beide hätten inzwischen einen großen Anteil an der konjunkturellen Entwicklung. Daher rechne die Kammer damit, dass die regionale Wirtschaft 2010 um insgesamt 3,5 Prozent gewachsen ist.
Vor allem die Investitionstätigkeit ist kräftig in Fahrt gekommen. Es wird in neue Maschinen und Anlagen investiert, da vielerorts die Kapazitätsgrenzen erreicht sind, unterstreicht Grusser. Darüber hinaus hätten die Flexibilität, die Innovationskraft sowie die Branchenvielfalt der kleinen und mittelständischen Unternehmen im Freistaat geholfen, die Folgen der Krise schnell zu überwinden.
Noch ist aber nicht alles eitel Sonnenschein. Es gibt durchaus ernst zu nehmende Warnsignale, so der IHK-Chef und verweist auf immer noch bestehende Risiken. Die Schuldenkrise bei wichtigen europäischen Handelspartnern sowie steigende Energie- und Rohstoffpreise könnten sich durchaus negativ auf den Konjunkturboom auswirken.
Autor: nnzEine ähnliche Entwicklung zeichnet sich auch für Thüringen ab. Aufgrund der aktuellen Konjunkturdaten haben wir im Freistaat allen Grund optimistisch zu sein, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, Gerald Grusser. Gefüllte Auftragsbücher und steigende Umsätze würden dafür die notwendigen Grundlagen liefern. Export und Binnennachfrage seien so stark wie schon lange nicht mehr. Beide hätten inzwischen einen großen Anteil an der konjunkturellen Entwicklung. Daher rechne die Kammer damit, dass die regionale Wirtschaft 2010 um insgesamt 3,5 Prozent gewachsen ist.
Vor allem die Investitionstätigkeit ist kräftig in Fahrt gekommen. Es wird in neue Maschinen und Anlagen investiert, da vielerorts die Kapazitätsgrenzen erreicht sind, unterstreicht Grusser. Darüber hinaus hätten die Flexibilität, die Innovationskraft sowie die Branchenvielfalt der kleinen und mittelständischen Unternehmen im Freistaat geholfen, die Folgen der Krise schnell zu überwinden.
Noch ist aber nicht alles eitel Sonnenschein. Es gibt durchaus ernst zu nehmende Warnsignale, so der IHK-Chef und verweist auf immer noch bestehende Risiken. Die Schuldenkrise bei wichtigen europäischen Handelspartnern sowie steigende Energie- und Rohstoffpreise könnten sich durchaus negativ auf den Konjunkturboom auswirken.