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Mo, 20:05 Uhr
17.11.2025
David Storl stößt die Kugel auf fabelhafte 29,94 Meter

Sensationeller Weltrekord auf dem Hexenbesen

Es ist ein Ort der Rekorde und ein magischer dazu: der Harzer Hexenbesen, das neue Erlebniszentrum im Landkreis Nordhausen. Deshalb war es nur folgerichtig, dass ein wahrer „Hexer“ heute noch einen weiteren Rekord hnzufügte. In Vorbereitung des 17. Nordhäuser Kugelstoßen Indoor kam ein Doppelweltmeister nach Rothesütte …

Landrat Jendricke, Doppelweltmeister Storl, Organisator Hütcher und Geschäftsführer Reuter präsentieren die vier Kugeln, die kurz darauf aus 43 Metern Höhe heruntersegelten (Foto: Eva Maria Wiegand) Landrat Jendricke, Doppelweltmeister Storl, Organisator Hütcher und Geschäftsführer Reuter präsentieren die vier Kugeln, die kurz darauf aus 43 Metern Höhe heruntersegelten (Foto: Eva Maria Wiegand)


Dem Geschäftsführer der Service Gesellschaft des Nordhäuser Landratsamtes, Gunnar Reuter, blieb es vorbehalten, die Kollegen aus Presse, Funk und Fernsehen in der Scheune am Hexenbesen zu begrüßen. Der Sportkoordinator des Kreises, Werner Hütcher, übernahm von ihm den Staffelstab bzw. das Mikrofon und stellte den großen Stargast des Tages vor, bei dem es sich um niemand Geringeren als einen Doppelweltmeister und dreifachen Europameister im Kugelstoßen handelte, der vor fast 15 Jahren schon das Nordhäuser Indoor für sich entscheiden konnte. David Storl, der sympathische Sportsmann aus Rochlitz musste nicht lange gebeten werden, den heutigen Spaß mitzumachen: die Kugel von der Aussichtsplattform des Hexenbesen zu stoßen und so auf Rekordjagd zu gehen.

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„Ich freue mich immer wieder nach Nordhausen zu kommen. Der Sieg damals gegen die ganze Weltelite bleibt unvergessen und ich bin begeistert, dass die Fotos immer noch in der Wiedigsburghalle hängen, so dass ich sie meinen Kindern zeigen konnte.“
David Storl


Die sind inzwischen vier an der Zahl und mächtig stolz auf den Papa, der heute als Bundespolizist seine Brötchen verdient und sich als Nachwuchstrainer weiterhin dem Kugelstoßen verschrieben hat. Und während Werner Hütcher mit der Wiederauflage der legendären Indoor Veranstaltungen das Interesse an der Leichtathletik erwecken möchte, ist der berühmte Sportler des Lobes voll über das großartige Engagement des Nordhäuser Organisationsteam, das viele fleißige Ehrenamtler umfasst, ohne deren Wirken die Veranstaltung unmöglich wäre. „Solche positiv Verrückten wie Werner Hütcher werden immer seltener und mir ist es eine Herzenssache heute bei dieser Werbeveranstalung dabei zu sein“, sagte David Storl. Auch Landrat Matthias Jendricke ist seinem Sportkoordinator dankbar, dass er noch einmal die Idee und Umsetzung der Indoor Events in Angriff genommen hat Jendricke betont die Bedeutung auch für die Nachwuchssportler, die sich in der Wiedigsburghalle vor großer Kulisse präsentieren und ihre Vorbilder treffen können.

Perfekte Körperhaltung beim Wettkämpfer: David Storl auf dem Harzer Hexenbesen (Foto: Eva Maria Wiegand) Perfekte Körperhaltung beim Wettkämpfer: David Storl auf dem Harzer Hexenbesen (Foto: Eva Maria Wiegand)


Dann setzte sich der Tross aus Veranstaltern, Medienleuten, Sponsoren und Verwaltungsmitarbeitern in Bewegung und erklomm die Aussichtsplattform bei schönstem Schneetreiben und eisigem Wind. Hier in der luftige Höhe von 564 Metern, die Rothesütte zu Papier bringt, kamen jetzt noch die 43 Höhenmeter der Plattform hinzu, was am Ende 607 Meter über dem Meerrsspiegel ausmachte. Genau die richtige Stelle dafür, die sechs Kilogramm schwere Eisenkugel von dort hinunterzustoßen, um einen Fabelweltrekord aufzustellen. Unten wurde von einem originalen Vermessungsbüro die Weite gemessen, die Storls Kugeln erreichen würden. Das war im zweiten Versuch der sensationelle Wert von 29,94 Metern, den der Ex-Weltmeister in ausgefeilter Stoßtechnik zu Tale brachte. Dass der Bilderbuchathlet nur ganz knapp die Dreißigmetermarke verfehlte war zweifellos dem frostigen Wetter geschuldet und dem enormen Gegenwind, der allen vier gestoßenen Kugeln entgegen blies. Der Wettkämpfer war am Ende dennoch zufrieden mit seinem nicht nur weitesten, sondern auch höchsten und vor allem kältesten Ergebnis, das der je in seiner Laufbahn erzielte.

Leicht verfroren, aber glücklich: David Storl, Werner Hütcher und Matthias Jendricke (Foto: oas) Leicht verfroren, aber glücklich: David Storl, Werner Hütcher und Matthias Jendricke (Foto: oas)


Den Zuschauern oben auf der Plattform wurde während der Versuchsreihe mit dem Warten auf die gemessenen Weiten schnell die Bedeutung des Wortes c o o l bewusst. Wieder unten auf festem Boden und mit einem Glühwein oder Kaffee in der Hand waren sich alle Beteiligten einig, dass diese Promotions-Aktion für das 17. Internationale Indoor Kugelstoßen am 31. Januar nächsten Jahres ein voller Erfolg gewesen ist.

Organisator Hütcher ließ heute schon durchblicken, dass dann wieder mit absoluten Spitzensportlern in der Wiedigsburghalle zu rechnen sei, höchstwahrscheinlich auch mit der einzigen deutschen leichtathletischen Olympiasiegerin des Vorjahrs sowie Wiedigsburghallen-Rekordhalterin und Publikumsliebling Yemisi Ogunleye.
Olaf Schulze


Weltmeister David Storl stellte sich den Fragen der Presse, am Fuße des höchsten Hexenbesen der Welt (Foto: Eva Maria Wiegand)
li. Gunnar Reuter (Geschäftsführer der Harzer Hexenreich GmbH); re. Werner Hütcher (Organisator des Kugelstoß Indoor in Nordhausen)  (Foto: Eva Maria Wiegand)
Weltmeister David Storl beim Weltrekordversuch im Kugelstoßen vom höchsten Hexenbesen der Welt (Foto: Eva Maria Wiegand)
Weltmeister David Storl beim Weltrekordversuch im Kugelstoßen vom höchsten Hexenbesen der Welt (Foto: Eva Maria Wiegand)
Weltmeister David Storl hatte vier Versuche, um den Weltrekord vom höchsten Hexenbesen der Welt zu knacken (Foto: Eva Maria Wiegand)
Weltrekord auf dem Harzer Hexenbesen: David Storl stößt 43 Meter tief und 29,94 Meter weit (Foto: oas)
Weltrekord auf dem Harzer Hexenbesen: David Storl stößt 43 Meter tief und 29,94 Meter weit (Foto: oas)
Weltrekord auf dem Harzer Hexenbesen: David Storl stößt 43 Meter tief und 29,94 Meter weit (Foto: oas)
Weltrekord auf dem Harzer Hexenbesen: David Storl stößt 43 Meter tief und 29,94 Meter weit (Foto: oas)
Weltrekord auf dem Harzer Hexenbesen: David Storl stößt 43 Meter tief und 29,94 Meter weit (Foto: oas)
Weltrekord auf dem Harzer Hexenbesen: David Storl stößt 43 Meter tief und 29,94 Meter weit (Foto: oas)
Weltrekord auf dem Harzer Hexenbesen: David Storl stößt 43 Meter tief und 29,94 Meter weit (Foto: oas)
Weltrekord auf dem Harzer Hexenbesen: David Storl stößt 43 Meter tief und 29,94 Meter weit (Foto: oas)
Autor: osch

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Kommentare
Schickimicki67
18.11.2025, 06:46 Uhr
Wirklich sensationell...
dafür wurde also extra für 17 Millionen Euro der Hexenbesen gebaut.
Vielleicht könnte man ja noch Elon Musk das Ding als Raketenstartrampe
anbieten. Wow, hier wurde weiß Gott kein Steuergeld verschwendet.
Gehard Gösebrecht
18.11.2025, 07:34 Uhr
Was mann nicht alles veranstaltet?!
Um das Unikum im Südharz hoffähig zu machen, werden jetzt die kühnsten Spielchen mit Vorzeigesportlern veranstaltet.
Ich bin mal gespannt, wann sich die ersten Basejumper vom Hexenbesen stürzen?
An Lächerlichkeit ist das Objekt in der derzeitigen Form und Situation nicht zu überbieten.
Die vielen Millionen Euro Steuern sind weg, weil man ja mit Torfhaus in Niedersachsen gleich ziehen musste.
Jetzt brauchen die Sachsen-Anhalter auch noch so ein Ding.
Am besten auf dem Brocken positioniert.
Das wäre dann ein wahrer Hexenbesen an der richtigen Stelle.
Da wo sich die Hexen immer treffen.
Wie Bitte
18.11.2025, 08:50 Uhr
Dass man ein neues Angebot erstmal bewerben muss,
sei es ein neuer Laden, eine neue Gaststätte, ein neuer Schuster oder eben der Hexenbesen, sollte doch eigentlich klar sein, oder? Bevor etwas von allein läuft, muss man Werbung machen und sich dafür events ausdenken.
Aber man kann das Außerirdischen ja gerne mal erklären, wie Marketing auf der Erde läuft.
wodiost
18.11.2025, 09:51 Uhr
sonst keine sorgen?
so einen Pippifax zu veranstalten und dann auch noch so tun als wenn es das Größte ist - habt ihr sonst keine Sorgen?
Der Turm ist sowas von überflüssig!!
emmerssen
18.11.2025, 10:42 Uhr
Frage
Haben denn die hier anwesenden Herrschaften auch den sehr üppigen Eintrittspreis bezahlt? Oder ist für solche Veranstaltungen der Eintritt gratis?
Irrenhaus
18.11.2025, 11:33 Uhr
Sinnlos
Den Herrschaften geht wohl langsam das Geld aus um so eine Veranstaltung zu machen.Kümmert euch lieber um die maroden Schulen da wäre das Geld wenigstens gut investiert.Ich finde es abartig mit solch einen sinnlosen Bau noch anzugeben.
Wolfi65
18.11.2025, 13:20 Uhr
Die wahren Ausserirdischen
sind die, welche ihrer Fehler nicht einsehen.
Hier kann man noch so viel Werbung machen.
Da kommt nicht viel rüber.
Die zahlungsfähige Kundschaft fährt nicht nach Rothesütte .
Die fährt nach Braunlage, Bad Harzburg, Goslar, Torfhaus, Wernigerode und Quedlinburg.
Was ist denn ausser diesem Turm noch zu bestaunen?
Kommt man dort auch mit den Öffis hin?
Ein Hauch von nix. Mehr ist da nicht und mehr kommt da nicht.
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