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Di, 12:07 Uhr
30.09.2025
Gewerkschaft der Polizei (GdP) beklagt:

Dauereinsatz gegen Judenhass auf deutschen Straßen

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) betrachtet die heute veröffentlichten Ergebnisse des Forschungsprojektes Antisemitismus in Deutschland mit großer Sorge: „Der 7. Oktober hat auch unsere Gesellschaft verändert und die Gefährdungslage für Jüdinnen und Juden ist höher denn je“, mahnt der Bundesvorsitzende am Dienstag in Kassel...

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Seit dem 7. Oktober 2023 melden Bundeskriminalamt und Bundesamt für Verfassungsschutz einen drastischen und spürbaren Anstieg an antisemitischen Straftaten. Die politischen Maßnahnahmen, wie Strafverschärfungen, Vereinsverbote, Passverbot und Abschiebungen unterstreichen nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) den klaren Kurs der Verantwortlichen zum Schutz jüdischen Lebens in Deutschland. „Trotzt vieler Maßnahmen tobt auf den Straßen, in Schulen und Universitäten europaweit ein judenhassender organisierter Protest. Die Sicherheitsbehörden reiben sich im Kampf gegen antisemitische Straftaten auf. Dauereinsatz, Festnahmen und Ermittlungen erzeugen enorme Herausforderungen im Polizeialltag“, meint Kopelke.

Große Sorge bereitet der Gewerkschaft der Polizei (GdP) der digitale Raum. „Radikalisierte Influencer auf TikTok oder grausame Tötungsvideos vom 7. Oktober beherrschen Soziale Medien und Plattformen. Jugendliche werden in den Bann von Propaganda und Gewaltverherrlichung gezogen und Eltern wirken desinteressiert. Es wird Zeit für scharfe Maßnahmen gegen IT-Plattformbetreiber, mehr Ermittlungsbefugnisse, wie IP-Adressenspeicherung, und eine Verstärkung der Einsatzhundertschaften auf der Straße“, mahnt der Bundesvorsitzende Kopelke.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) selbst hat ihre gewerkschaftliche Bildungs- und Netzwerkarbeit in diesem Themenfeld deutlich und spürbar erhöht. Auch die Ausbildung- und Fortbildung in den deutschen Polizeibehörden wurde angepasst. Die Zusammenarbeit des Kompetenzzentrums KOAS mit der Polizei ist wertvoll und elementar für gute Polizeiarbeit zum Schutz von Jüdinnen und Juden in Deutschland.
Autor: red

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Kommentare
Kitty Kat
30.09.2025, 18:50 Uhr
Nun ja
Aber was Israel anderen unschuldigen Menschen in diesem Krieg antut, darf man schon noch öffentlich kritisieren? Das Geschichtswissen vergleicht irgendwie mit Hitler... gänzlich ohne, dass man etwas gegen Juden hat. Es ist ganz genau so ein rücksichtsloses Vorgehen gegen Menschen, ohne wenn und aber.
Anmerkung techn. Support:
Kritisieren ja. Gleichsetzen oder Vergleichen? NEIN!
Haben sie schon mal darüber nachgedacht, das Geschehen in Gaza zu kritisieren ohne es mit dem systematischen, industrialisierten, perfektionierten und geplanten Mord an 6 Millionen Juden zu vergleichen oder gleichzusetzen?

Ein Freund von mir würde fragen: Wie dumm muß man sein?
Optimieren Sie bitte ihr »Geschichtswissen«

Sorry, aber manchmal ...
P.Burkhardt
01.10.2025, 08:24 Uhr
Einige sollten lernen...
zwischen Juden (eine weltweite Glaubensgemeinschaft) und Israel (einem eher übersichtlichen Staat) zu differenzieren.

Es käme ja sicher auch niemand auf die Idee den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine den orthodoxen Christen in die Schuhe zu schieben - oder den Terror der Hamas einer der größten Glaubensgemeinschaften der Welt ...den Muslimen.

Natürlich gibt es Schnittmengen - wie überall.
Zarathustra
01.10.2025, 16:43 Uhr
Vielleicht sollte..
die israelische Regierung auch mal damit anfangen, Kritik am Staatsapparat und militärischen Vorgehen nicht mit Antisemitismus gleichzusetzen. Das würde ebenfalls eine Menge dazu beitragen, nichts zu relativieren.
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