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Mo, 13:01 Uhr
10.06.2024
Woche verläuft kühl und wechselhaft

Wie „normal“ ist die Junikälte?

Wind, Regen und oft nur etwas über 15 Grad. Das Wetter mutet in dieser Woche eher herbstlich anstatt sommerlich an. Der Blick auf die Messwerte bestätigt unser Gefühl: So kühl war die erste Junihälfte in Deutschland zuletzt 2012...

Die Wetterlage ist eingefahren: Ein Tief führt immer wieder kalte Luft nach Deutschland. Heißes Sommerwetter ist derzeit nur in Südosteuropa zu finden.  (Foto: WetterOnline) Die Wetterlage ist eingefahren: Ein Tief führt immer wieder kalte Luft nach Deutschland. Heißes Sommerwetter ist derzeit nur in Südosteuropa zu finden. (Foto: WetterOnline)

Nach einem Hauch von Sommer am Wochenende macht sich in dieser Woche wieder polare Kaltluft breit. Am Dienstag herrscht besonders in der Nordhälfte herbstliches Schauerwetter bei 12 bis 15 Grad. Auch die nächtlichen Tiefstwerte sind äußerst frisch: Bis einschließlich Freitag sinken die Temperaturen verbreitet auf 9 bis 5 Grad.

„Verglichen mit dem langjährigen Mittel von 1991 bis 2020 ist es derzeit rund 1 bis 1,5 Grad kühler. Noch deutlicher ist der Kontrast zu den Jahren 2018 und 2019: Damals war die erste Junihälfte zum Beispiel im Durchschnitt schon 4 Grad wärmer als in diesem Jahr. So kalt wie in diesem Jahr war es seit 2012 nicht mehr. An einen sommerlichen Juni haben wir uns nach den letzten überdurchschnittlich warmen Junimonaten zwar gewöhnt, aber statistisch betrachtet war ein Ausschlag nach unten überfällig“, erklärt Niklas Weise, Meteorologe bei WetterOnline.

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Eingefahrene Wetterlage
Ursache für das kühle Wetter ist ein großräumiges Tief über Nordwesteuropa, das sich seit Wochen immer wieder regeneriert. Es bringt von Spanien über Frankreich bis nach Deutschland unterdurchschnittliche Temperaturen, während die Hitze in Südosteuropa zu finden ist. Besonders in Griechenland und der Türkei gibt es derzeit täglich mehr als 40 Grad. Bis auf weiteres ist keine grundlegende Änderung dieses Musters in Sicht.





Autor: red

Kommentare
grobschmied56
10.06.2024, 14.22 Uhr
Kein Wunder! Vor lauter Eifer ...
...beim Schmeißen mit Dreck gegen die Opposition haben Politiker und staatstragende 'Medien' ihr Kerngeschäft grob vernachlässigt...
Dem eindringlichen Warnen vor 'Hitzewellen' wurde in den letzten Wochen viel zu wenig Raum gegeben!
Anmerkung techn. Support:
Dafür haben wir ja den Grobschied. 😂
El loco
10.06.2024, 15.00 Uhr
Grobschmied,
nun loben Sie doch endlich mal die Grünen.
Die Klimaschutzmaßnahmen haben vollumfänglich ins Schwarze getroffen.
Es gibt zwar keine Industrie mehr und Wintergemüse im Sommer ist auch nicht Jedermanns Sache. Aber was soll's?
Die Sonne hat nicht aufgehört zu scheinen, sie lacht jetzt einfach woanders vom Himmel.
Wahrscheinlich Peru oder Indien.
Satire aus.
nur_mal_so
10.06.2024, 16.52 Uhr
Ich finde es mittlerweile nur noch belustigend,
wie Klimawandel-Leugner sich mit Argumentationen a la "juchu, zwei Wochen waren zu kalt, also gibt es die Erderwärmung nicht!" mit Freude selbst als völlig unwissend/desinteressiert entblößen.
Klima ist nach wie vor nicht Wetter, und zwei Wochen haben auf jahrzehntelange Studien/Messungen so gut wie keine Auswirkung.
Das nicht zu kennen/wissen/zu leugnen ist heutzutage einfach nur noch so dumm, dass man darüber lachen muss, alles andere ist sinnlos.
Kobold2
10.06.2024, 17.33 Uhr
Das sind halt Fakten
Die man nicht verstehen will, gegen Meinungen. Für manche ist halt alles in Ordnung, so lange noch Wasser aus dem Hahn kommt und man im August mal ne Strickjacke braucht.
Lautaro
10.06.2024, 17.48 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
Mitternacht
10.06.2024, 17.49 Uhr
Wenn es da nicht eine Partei gäbe,
welche unter anderem mit der Mär von "es gibt keinen Klimawandel, lasst uns weiter Kohle verheizen bis die Esse kracht" in Ostdeutschland weiterhin auf dem Vormarsch wäre, dann wäre es ja tatsächlich lustig.
grobschmied56
13.06.2024, 03.06 Uhr
Die Fakten lese ich jeden Morgen ...
... am Thermometer ab. (12.Juni 2024 - 9 Grad Celsius)
Keine 'Hitzewelle'.
Tut mir leid für die Klima - Alarm-Plärrer.
Gestern Abend beim Lesen gegen das Frösteln mit einer Molli-Decke eingehüllt.
Finde den Fehler.
diskobolos
13.06.2024, 08.45 Uhr
Lieber Grobschmied,
Ihr letzter Beitrag ist doch unter Ihrem Niveau. Selbstverständlich darf ich doch davon ausgehen, dass Ihnen der Unterschied zwischen Klima und Wetter vertraut ist. Ihr Thermometer kann zwar die aktuelle Temperatur anzeigen, weiß aber vom Klima gar nichts. Es sei denn, Sie hätten damit jahrzehntelange Aufzeichnungen gemacht. Dann könnten Sie den Trend selbst erkennen.

Es ist auch gar nicht so wichtig, ob bei uns die Sommer noch erträglich sind. Obwohl auch hier jedes Grad mehr zu vielen tausend Toten führen kann. Viel entscheidender ist, dass mit der Klimaerwärmung große Gebiete in Südeuropa, Asien und Afrika praktisch unbewohnbar werden. Wohin die Leute gehen werden, überlasse ich Ihrer Fantasie. Und glauben Sie mir: Wenn die Not groß genug ist, wird man sie nicht aufhalten können . . .
Wie Bitte
13.06.2024, 09.17 Uhr
Lieber Grobschmied,
Wenn Sie bereits morgens an Ihrem Thermometer 30° ablesen könnten, dann hätten wir ein riesiges Problem.
Ihr letzter Kommentar kann doch nur provozierend gemeint sein.

Ich kann mich erinnern, dass ich als Kind mit Pullover ins Freibad gegangen bin (weil, wie man weiß, die Erde bei wolkenfreiem Himmel nachts abkühlt), um den Rest des Tages bei Sommerhitze im Wasser zu planschen.

Wenn Sie, was Ihr "es gibt keinen Klimawandel"-Getöse angeht, überhaupt noch als Diskussionspartner ernst genommen werden wollen, dann lassen Sie den Quark von "morgens ist es frisch". Das müssen Sie doch einfach selbst besser wissen.
Kobold2
13.06.2024, 09.42 Uhr
Den Fehler
findet jeder Grundschüler.
Sie können, trotz zahlreicher Hinweise und Erklärungen immer noch nicht zwischen Wetter und Klima unterscheiden.
nur_mal_so
13.06.2024, 11.09 Uhr
Mal davon abgesehen, dass hier noch immer Wetter mit Klima gleichgesetzt wird -
- weswegen sich eine ernsthafte Diskussion eigentlich ohnehin verbietet - ist "mein Thermometer zeigt morgens 9°, es gibt also keine Hitzewelle" das (meiner Meinung nach!) dümmste "Argument" gegen Klimawandel, das ich seit langem lesen durfte, und das, wo gewisse Kommentatoren ein wahrer Quell an wirklich dummen Argumenten gegen den Klimawandel sind.

"Es gibt keine Hitzewelle, denn mein Thermometer zeigt frühs neun Grad an" ist auf dem Niveau von "zieh dich dick an, wenn du tagsüber in der Sahara wandern gehst, denn nachts sind dort minus zehn Grad!"
Paulinchen
13.06.2024, 12.19 Uhr
Was für eine...
... Kraft die Klimaerwaermung doch hat.

Sie ist in der Tat dazu in der Lage, Straftaten verüben zu können, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Für mich hat es den Anschein, dass hier der Staat schon aufgegeben hat, hinter diesen Tätern herumlaufen. Vielmehr duckt man sich ab und spielt auf Zeit.

Wer aufmerksam ist, dem sollte aufgefallen sein, dass nur wenige Urteile im Namen des Volkes, gegen die Sachbeschädiger gesprochen wurden. Dabei gehen die Schadenssummen massiv nach oben.

Kann man tatsächlich, im Schutze des Klimawandels, Gesetze missachten und den Steuerzahlern die Schadenssummen überlassen?

Gern würde ich erfahren, welchen Nutzen hat der hier überzogene Preis für Kraftstoffe, (Öko - Steuer u. a.) welchen wir bezahlen, in fernen Ländern für uns hier in Deutschland. Wer kontrolliert diesen Geldfluss und dessen Verwendung?
Oder kauft unsere Regierung sich damit nur ein gutes Gewissen?
grobschmied56
13.06.2024, 22.43 Uhr
Lieber Diskobolos ...
... Liebes 'Wie Bitte' - das Ablesen eines Thermometers ist KEINE 'KLIMALEUGNUNG'.

Man nennt das Realitätssinn.

Natürlich wird auch in diesem Jahr wieder irgend ein 'Aktivist' den Juni zum heißesten Monat seit Beginn der Aufzeichnungen erklären...

Ich schaue einfach auf mein Thermometer.
Donnerstag, 13.06.2024, Nachmittags, 15 Uhr. 19 Grad Celsius.
Anmerkung techn. Support:
Sinnlos.
Fönix
14.06.2024, 07.35 Uhr
Der Unterschied zwischen Wetter und Klima
ist eigentlich ganz einfach zu erklären. Die Mainstreammedien belegen es ja nahezu täglich in Wort und Bild (wobei der Fokus meist auf "Wort" liegt) und auch unsere Eggsplärrten hier im Forum werden ja nicht müde, dem mehr oder weniger geneigten Leser ihre (seehhr vorsichtig ausgedrückt) extrem fokussierte Sicht vorzutragen:

Wetter ist immer dann, wenn wir durchschnittliche Temperaturen und Niederschläge haben, wobei die Temperaturen so wie jetzt auch gerne deutlich unter den Durchschnittswerten liegen dürfen.

Klima ist immer dann, wenn die Temperaturen über dem Durchschnitt liegen, zuviel oder zu wenig Niederschlag fällt oder überdurchschnittlich kräftiger Wind die urbanen Lebensräume mal wieder kräftig durcheinanderwirbelt. Je heftiger und häufiger das Wetter (!!!) von den Durchschnittswerten abweicht, um so besser, denn das legitimiert (zumindest in den Köpfen der Klimajünger) den inflationären Gebrauch des Begriffes "Klimakatastrophe". Und das ist durchaus gewünscht, denn mit dem Begriff Klimawandel lässt sich in dem gewünschten Tenor bei genauerem Hinschauen nicht wirklich viel Staat (sowohl im direkten als auch im übertragenen Sinn!!) machen, denn den Klimawandel gibt es schon sehr lange und nicht nur seit dem Zeitpunkt, seit dem wir Menschlein diese Welt unsicher machen (!!!).

Gerade an den aktuellen Entwicklungen ist zu erkennen, dass nach wie vor geogene Vorgänge in erheblichem Umfang Einfluss auf das Wetter und das Klima haben. Der Ausbruch des untermeerischen Hunga Tonga im Pazifik hat enorme Mengen Wasserdampf freigesetzt. Wasserdampf ist in seinen Auswirkungen in Zehnerpotenzen intensiver als CO2 und Methan. El Nino` ist aktiv und der Anteil an Schwefelpartikeln (in der Athmosphäre wirken sie der Erderwärmung entgegen), die von Staubstürmen in der Sahara mobilisiert werden, hat zuletzt deutlich abgenommen. Dazu kommen die schädlichen Effekte des menschlichen Wirkens wie übermäßige CO2-Emissionen und die Abholzung der Regenwälder. Wie hoch der Anteil dieser menschengemachten Effekte an der Erderwärmung insgesamt ist, ist noch nicht endgültig geklärt. Nachzulesen bei wetteronline in einem umfangreichen Bericht, veröffentlicht letzten Herbst...
Paulinchen
14.06.2024, 08.09 Uhr
Was stand gestern...
... I'm FOCUS?
1,7 MILLIARDEN EURO, wurden in China, vom Umweltministerium in den Sand gesetzt. Es ging um die Einsparung von Co2. Das Ergebnis :Geld weg, Co2 Bilanz gleich NULL, weil alles nur Betrug war.
Diese Erklärung der Ministerin kam nur in die Presse, weil das ZDF recherchiert hat und die Veröffentlichung bekannt wurde......

Ist nun alles nur erlogen, wenn unsere Spitzenpolitiker etwas über die Ergebnisse der Anstrengungen über das Co2 Thema von sich geben?
Der Versuch es mit dem Geld zu machen, scheint ja mächtig daneben zu gehen. Nur der dtsch. Steuerzahler, kann die Welt nicht allein retten.
Haben die Grünen schon mal drüber nachgedacht, ob man vielleicht ein Tuch über die Sonne werfen kann, damit es hier unten nicht mehr so warm wird??? ;>)
diskobolos
14.06.2024, 09.48 Uhr
Diese Ignoranz macht mich wirklich wütend
Wenn jemand etwas nicht begreifen WILL, sind alle Mühen vergebens.

Grobschmied glaubt seinem Thermometer mehr, als den Millionen Daten von Tausenden Mess-Stationen über Jahrzehnte. Vermutlich glaubt er (nach christlicher Vorstellung), dass er nach seinem Tod irgendwo (im Himmel?) weiterlebt. Soll er doch. Des Menschen Willen ist sein Himmelreich, hätte meine Mutter dazu gesagt.

Fönix verwirrt mit seinen falschen Erläuterungen von "Wetter" und "Klima". Dass dieser Teil satirisch gemeint ist, wird nicht jeder merken.
Dann verweist auf alle möglichen geologischen und astronomischen Einflüsse auf das Klima. Die gibt es selbstverständlich, hat niemand bestritten.
Der menschengemachte Einfluss kommt noch DAZU oder wie man heute sagt ON TOP. Er führt zu einem im erdgeschichtlich Maßstab rasanten Temperaturanstieg. Das scheinen manche amüsant zu finden.

Nur auf unseren Anteil haben wir (die Menschheit) Einfluss. Nichts zu tun ist fahrlässig bis vorsätzlich. Unsere Nachfahren werden dieses Verhalten verfluchen. Da bin ich mir sicher.
Pe_rle
14.06.2024, 09.55 Uhr
Wetter
"wobei die Temperaturen so wie jetzt auch gerne deutlich unter den Durchschnittswerten liegen dürfen."
Da redet dann aber keiner mehr von Klimawandel
Wie Bitte
14.06.2024, 10.43 Uhr
Ich habe für mich jetzt beschlossen,
mit niemandem mehr zu diskutieren, der "Klima" an seiner heutigen Thermometer-Anzeige festmacht, oder so tut, als sei er ernsthaft der Meinung, es gäbe keinen Anstieg extremer "Wetter"-Phänomene ("Verheerende Brände in Griechenland? Hat nichts mit Klimawandel zu tun, mein Sohn macht gerade auf Mallorca Urlaub und friert!" - "Äh, ja, genau, aber ist das nicht eben beides extrem?" - "Kein Klimawandel!1!!elf!!!").
Dazu sind mir Zeit und Nerven zu kostbar, und, wie der technische Support auch schon schrieb: es ist eh völlig sinnlos.

Mit bockigen Krippen-Kindern diskutiert man ja auch nicht.
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