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Fr, 07:32 Uhr
18.11.2022
Strommessgeräte im Test

Wer sparen will sollte messen

Wer Strom und damit Kosten sparen will, muss wissen, wo im Haushalt Stromfresser lauern. Strommessgeräte helfen dabei, sie aufzuspüren. Für die Dezember-Ausgabe ihrer Zeitschrift test hat die Stiftung Warentest 15 Geräte geprüft...

Darunter neun klassische Modelle mit Display und sechs smarte Steckdosen mit Strommessfunktion. Fazit: Gute Strommessgeräte müssen nicht teuer sein. Das günstigste Gerät kostet neun Euro und liefert gute Messergebnisse.

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Um den steigenden Stromkosten in der Energiekrise zu trotzen, können Strommessgeräte nützliche Helfer sein. Die Geräte kommen zwischen dem Stecker des zu prüfenden Gerätes und der Steckdose zum Einsatz. Bei Preisen zwischen 9 und 193 Euro fand die Stiftung Warentest ein sehr gutes und zehn gute Geräte. Egal, ob klassisches Strommessgerät mit Display oder smarte Steckdose mit Strommessfunktion, alle geben den Stromverbrauch in Kilowattstunden und die Leistung in Watt an.

Die meisten klassischen Messgeräte im Test messen zuverlässig den Stromverbrauch, speichern diesen und manche rechnen auch die fälligen Stromkosten aus, wenn man zuvor den Tarif eingegeben hat.

Das günstigste gute Gerät ist ein klassisches Strommessgerät von Revolt für 9 Euro.

Smarte Strommessgeräte eignen sich für einen vielseitigen Einsatz. Bedienen lassen sie sich in der Regel über ein Smartphone, auf dem die App des Messgeräteanbieters installiert ist. Neben praktischen Bedienungsfunktionen wie dem Anschalten der Kaffeemaschine per Knopfdruck zeigen die Apps den aktuellen Stromverbrauch, meist auch die Kosten, und eine Verbrauchshistorie an. Eins von sechs smarten Geräten fällt allerdings wegen zu hoher Messungenauigkeiten durch.

Aber bei welchem Verbrauch gilt ein elektrisches Haushaltsgerät als ein Stromfresser, wann ist es sparsam? Die Stiftung Warentest ordnet Verbrauchswerte ein und gibt an, was ein niedriger Stromverbrauch für Kühl-Gefrierkombis, Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen und Fernseher ist.

Der Test „Strommessgeräte“ findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test oder online unter www.test.de/strommessgeraete.
Autor: red

Kommentare
Hallogemeinde
18.11.2022, 08.26 Uhr
... immer nur schreiben wie man sparen soll
Ihr könntet auch mal über den 100Prozent igen Anstieg der Strompreise unserer lieben EVN berichten. Darüber berichtet und spricht niemand. schön alles "tot" schweigen.

Anmerkung techn. Support:
Wir haben bisher keine Preiserhöhung in dieser Größenordnung feststellen können. Wenn Sie Belege haben, schicken Sie sie uns bitte.
Hallogemeinde
18.11.2022, 09.23 Uhr
Antwort auf Anmerkung von Support
die aktuellen Preislisten 2023 sind auf der Seite der EVN einsehbar. Auch die aus 2022 zum Vergleich. Und eine Preissteigerung von 25 cent pro kw/h auf 48 cent pro Kw/h sind bei mir fast 100 Prozent und bei Strom im Niedertarif für Wärmepumpen von 19 cent auf 42 Cent sind sogar über 100 Prozent.

Anmerkung techn. Support:
Auf den EVN Seiten gibt es sehr viele Preislisten. Neukunden, Bestandskunden, City-Strom, Regio-Strom ...
https://www.energie-nordhausen.de/de/Strom/Produktuebersicht/
Nur bei einigen verdoppelt sich der Preis zum 1.1.2023. Pauschal von 100 Prozent zusprechen ist also falsch. Richtiger wäre: In einigen Tarifen, z.B. ...
Die Preisblätter sind für mich aber tatsächlich nicht ganz eindeutig.
Besser macht es das natürlich nicht. Uns „tot-Schweigen“ vorzuwerfen ist aber irgendwie auch nicht richtig. Aber tatsächlich könnte man sich bei der EVN mal erkundigen. :-)
Hallogemeinde
18.11.2022, 09.56 Uhr
Lieber Support...
natürlich haben Sie da Recht. Aber... Für den allgemein üblichen, normalen Bestandskunden als Privathaushalt kommt in der Regel nur der City Tarif zur Anwendung und mit Wärmepumpe noch der Kompaktstrom im Niedertarif. und hierfür sind es in Summer beider Tarife ca. 100 Prozent von diesem Jahr 2022 zum Folgejahr 2023 Mehrkosten. Und weder auf der Start-Seite der EVN z.B. unter "news" oder irgendeiner anderen Plattform wie z.B. nnz- online oder Thüringer Allgemeine wird darüber berichtet. Es wurden einfach die Preislisten eingestellt und schön "Stille halten". Finde ich persönlich nicht gut. Das ist eine enorme Steigerung wo ich finde da sollte schon mal mehr darüber berichtet werden. Auch die genaue Information wie sich der hohe Preis zusammensetzt fehlt komplett.
MfG

Anmerkung techn. Support:
Auf den aktuelle EVN Seiten ist das tatsächlich etwas missverständlich formuliert.
Beispiel »City-StromNordhausen«:
Da gibt es ein ein »Preisblatt ab 01.01.2023«, ein »Preisblatt ab 01.07.2022 Bestandskunden / Umzug« und ein »Preisblatt Neukunden ab 01.07.2022«.
Auf Nachfrage wurde mir erklärt, dass bis zum 31.12.2022 wird zwischen Neu- und Bestandskunden differenziert wird, ab dem 1.1.2023 gilt für alle »Preisblatt ab 01.01.2023«.
Sie haben also wohl Recht. Bei «City-StromNordhausen« kann man für Bestandskunden von fast 100Prozent sprechen.
Erklären lassen kann man sich das unter: EVN 0 36 31 634 911
Hallogemeinde
18.11.2022, 10.10 Uhr
auch bei Ökostrom ...
Auch erschließt sich mir der 100 prozentige Anstieg beim sogenannten Ökostrom nicht. Hier sollte doch der erzeugte Strom vorwiegend aus Solarenergie, Wind, Wasserkraft und Biomasse kommen. Was ist denn an Sonne, Wind, Wasser und Biomasse so viel teurer im nächsten Jahr? Hier liegt der Verdacht Nahe einfach mal auf den Zug aufspringen und alles pauschal anheben um noch mehr zu verdienen. Sorry, nur eine persönliche Meinung!
Hallogemeinde
18.11.2022, 10.16 Uhr
Lieber Support...
Danke für die erneute Kommentierung... Aber ich würde mir wünschen dass in der Öffentlichkeit darüber berichtet und aufgeklärt wird und nicht "unter dieser Nummer kann man sich das erklären lassen". Das ist für mich "verschweigen". Also verstehe ich das richtig... über heikle Themen lieber nix schreiben. Super

Anmerkung techn. Support:
Das sich die Strompreise erhöhen (teilweise um 400 Prozent) ist nun wirklich kein heikles Thema mehr. Seit vielen Monaten steht nichts anderes in den Zeitungen!

Aber zur Feier des Tages: https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=319127
Richard Z.& Paul
18.11.2022, 13.41 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
grobschmied56
18.11.2022, 14.31 Uhr
Nachträglich muß ich mich bei Herrn Trittin ...
... entschuldigen. Ich habe mich öfter mal über seine 'Kugel Eis' lustig gemacht, die uns die Energiewende angeblich kosten werde. In gewissem Sinne hatte der Mann aber doch recht. Ich habe ihn nur falsch verstanden! Tatsächlich kostet uns die Energiewende nicht mehr als eine Kugel Eis (Preis von vor 20 Jahren!)
Allerdings zahlen wir diesen Preis nicht pro Haushalt und Monat, wie ich das früher mal verstanden hatte, sondern pro Kilowattstunde!
diskobolos
18.11.2022, 17.42 Uhr
Ökostromtarife habe ich noch nie verstanden
Meines Wissens haben wir nur ein Stromnetz, in das alle Stromerzeuger einspeisen und aus dem alle Verbraucher entnehmen. Wieso bekommt jemand bei einem Ökotarif dann gerade den Strom von WKA oder FVA?

Dass "erneuerbare Energie" in der "Herstellung" viel billiger ist als aus Gaskraftwerken ist mittlerweile jedem bekannt. Durch den Strommarkt kostet er am Ende aber das Gleiche, denn es ist ja das gleiche Produkt. Das einzusehen fällt vielen schwer. Vielleicht hilft der folgende Gedanke: Wenn ich unerwarteterweise ein Auto geerbt habe, würde ich das dann billiger verkaufen oder das nehmen, was der Markt ermöglicht.
nordfreak
18.11.2022, 17.53 Uhr
Nicht verstanden?
Die deutsche Ökostromförderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) war 2020 so teuer wie nie zuvor. Wie die vier Netzbetreiber Amprion, Tennet, 50Hertz und TransnetBW mitteilten, flossen im vergangenen Jahr 30,9 Milliarden Euro an die Betreiber von EEG-geförderten Wind-, Solar- und Biomasseanlagen.

Nun? Alles klar? Nur durch Förderungen und Subventionen (die alle Steuerzahler bezahlen) kann der Preis der kwh so freundlich gestaltet werden.
Landarbeiter
18.11.2022, 19.14 Uhr
Tja, Subventionen haben nun einmal eine lenkende Wirkung Freak
Weiter die Lausitz wegbaggern mag dem Freak vielleicht gefallen, dem betroffenen Anwohner aber nicht. Das CO2 Gedöns mal gar nicht mitbetrachtet.

Halten wir kurz fest, solange der größte Bagger der Welt oder das AKW nicht vor den Haustüren von Freaks stehen wird über Subventionen gemeckert, aber wehe ....

So lange es Andere oder Nachfolgegenerationen betrifft, lässt sich gut mit dem Finger auf Menschen zeigen, denen das eben nicht s...ßegal ist.
grobschmied56
18.11.2022, 22.38 Uhr
Wie ich es schon mal geschrieben hatte ...
... habe ich meinen Urlaub vor gut zwanzig Jahren zwar nicht mit einem AKW vor der Haustür, immerhin jedoch in Sichtweite verbracht. Es war das Kraftwerk Stade am Rand des 'Alten Landes' vor Hamburg.
Für den Kobold möglicherweise überraschend: Der Anblick hat mich nicht gestört.
Die Anlage machte weder Qualm noch Gestank und hat mir mit ihrer 'teuflischen Strahlung' auch kein Loch in den Pelz gebrannt.
Dafür sorgte dieses Kraftwerk - zusammen mit vielen anderen für zuverlässig fließenden und bezahlbaren Strom. Damals 14 bis 16 Cent pro Kilowattstunde.
Sparsam mit Energie umzugehen, war auch damals schon bei uns üblich, daran hat sich auch nichts geändert. Nur kann man heute so sparsam sein, wie man will, das Fell wird einem regelrecht über die Ohren gezogen.
Kein Wunder, daß andere Länder sich Deutschland nicht zum Vorbild nehmen.
Wir sind nicht die Vorreiter mit unserer 'Energiewende' - allenfalls das abschreckende Beispiel: Seht genau hin Leute! So wie die durchgeknallten Deutschen, so sollte man es nicht machen!
Die Schließung des Kraftwerkes war damals übrigens schon beschlossene Sache.
(Rot/Grün regierte!)
Neben dem Werkstor hatten die Arbeiter ein großes Schild aufgestellt:
HEUTE WIR - MORGEN IHR!
Prophetische Worte, an die ich mich stets erinnere, wenn ich das unsägliche Hick-hack um unsere Energieversorgung und die Strompreise im Jahr 2022 sehe.
Kobold2
19.11.2022, 11.08 Uhr
Hätten sie sich doch damals
bereitwillig und uneigennützig angeboten den anfallenden Atommüll auf, oder unter ihrem Grundstück zu lagern, wäre ... ja was wohl???
Schon mal einen Blick in die Strukturen des Energiemarktes geworfen?? Von Markt kann man da nicht wirklich sprechen, denn es ist eher ein aufgeteiltes Monopol das man gern als Lizenz zum Geld drucken erhalten möchte und das u.a. mit Angsmacherei und allerlei durchschaubaren Anmerkungen beim einfachen Volk dafür die weitere Zustimmung eingeholt wird.
tannhäuser
19.11.2022, 11.34 Uhr
Ich habe hier schon mal geschrieben...
...dass es für meine CPAP-Schlafmaske keinen Akku für Stromausfall gibt, weil in diesem Fall ansonsten therapiebedürftige Apnoen plötzlich als kosmetische und deshalb nichtmal privat finanzierbare Widrigkeiten gelten.

Mir sind diskobolische und koboldeskekte Urenkel empathisch gesehen komplett egal.

Für mich gilt das bezahlbare Hier und Jetzt und dass ich nicht beim Blackout unter meiner Maske wegen eines Apnoe-Anfalls im Schlaf ersticke.
Paulinchen
19.11.2022, 17.58 Uhr
Es kommt...
... die Zeit, an der wir uns an Putin erinnern, wie an Honecker.
Es war nicht alles schlecht.....

Aber was jetzt auf uns zukommt, da wird es uns schneller schlecht, als wir es denken.
Mit derartigen Gedanken sind wir noch nie in ein Winter gegangen.
Was dem Rest der Welt ein Klima ohne Gas und Öl wert ist, sehen wir im Moment aus Sharm El Sheik. Wir sind nahezu die alleinigen Retter des Klimas. Nur habe ich Zweifel am Erfolg, dass es dem Klima nützt, wenn sich das Sparkonto, welches eingerichtet wird, ständig füllt. Der ganze Ökowahn nutzt der Politik und den Menschen schadet er trotzdem. Hat schon mal jemand an der Ostsee seinen Urlaub verbracht?
Hat die oder der sich dabei Gedanken gemacht, wie das Wasser dahin gekommen ist? Die Ostsee ist das jüngste Meer auf unserer Erde. Sie entstand in der Phase der Erderwaermung. Was haben unsere Vorfahren unternommen, um die Eisschmelze zu verhindern? Richtig - sie waren machtlos. Genau wie wir heute. Das Beispiel könnte man auch auf die anderen Seen in Europa anwenden.
Wer kennt schon heute, wie sich die Temperaturen auf Erde bewegen? Wird es ewig Leben hier geben? Passiert es noch einmal, was den Saurier hier das Leben ein Ende brachte? Fragen über Fragen, wer hat hierzu die richtigen Antworten? Im Moment sind wir zumindest auf dem besten Weg zum Ruin der deutschen Wirtschaft und was kommt danach? Wer bitte hat die Weitsicht für die dafür notwendige Antwort? Bestimmt nicht die Grünen unter ihrer Parteiführung! Sie bedient sich derzeit nur noch am Geld der Bevölkerung, aber das wird schnell weniger, wenn man nichts mehr herstellen kann, wenn die Grundlage für eine hochwertige Produktion geschlachtet wird.... Irgendwann kann man sich die notwendigen Energien nicht mehr leisten. Warum wird nicht die Ökosteuer aus den Kraftstoffpreisen vorübergehend rausgenommen, damit die Pendler noch zur Arbeit kommen? Nein - das lässt die persönliche Befindlichkeit einiger Grünen Spitzen nicht zu. Auch nicht für eine begrenzte Zeit. Siehe Atomenergie. Nicht die Gesellschaft ist wichtig, nein - der Wille einzelner Personen!! So weit sind wir schon gesunken... Und das setz sich leider fort.
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