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Mo, 16:24 Uhr
09.09.2019
nnz-Forum:

Zu viel Rotwild im Harz

Ich hatte als Tourist, Gelegenheit zwei Wochen in einem Revier in Rothesütte, mein Hobby der Naturfotografie nachzugehen. So beginnt die Zuschrift eines Lesers der nnz...


Bei meinen täglichen Morgen- und Abendansitzen musste ich feststellen, dass ich keinesfalls zu viel Rotwild beobachten konnte. Das größte Rudel waren fünf Stück Rotwild. Ein Zukunftshirsch und mal ein Alttier mit Kalb. Wenn das zu viel Rotwild ist, weiß ich wirklich nicht, was in unseren Wäldern noch leben darf.

Will man den Tourismus Südharz halten, oder sogar steigern, darf es nicht heißen "Wald vor Wild", sondern "Wald und Wild".
Hartmut Guss
Rotwild im Harz (Foto: H. Guss)
Rotwild im Harz (Foto: H. Guss)
Rotwild im Harz (Foto: H. Guss)
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare

09.09.2019, 17.35 Uhr
Pe_rle | Rotwild.....
weil die Jäger nichts anderes im Kopf haben wie abknallen.
Da ist egal ob Rotwild ,Wildschwein oder Wolf
Hauptsache Sie sind auch dabei wenn wieder aufgeforstet werden muß. Der Wald wächst nicht von allein

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09.09.2019, 19.13 Uhr
Marcus Gerlach | .....
....ganz meine Meinung Herr Guss.

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09.09.2019, 19.15 Uhr
Schwarzer Jäger
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09.09.2019, 21.29 Uhr
Wininger | Schiesser aus dem Westen!
In den alten Bundesländern ist das Rotwild jetzt schon fast ausgerottet. Jetzt will ThüringenForst auch hier für die Holzindustrie den Weg frei machen und einen Wald ohne Wild schaffen. Dafür hat man jetzt schonmal den neuen Forstamtsleiter und sein Revierförster vom Christianenhaus aus den alten Bundesländern eingeflogen. Die Ossis haben ja keine Ahnung von Wald und Wild. Und wieder bestimmt der Westen über unsere Natur und ihre Schätze.

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09.09.2019, 22.07 Uhr
Berserkertom63 | Rotwild als Jagdtrophähe
Vor 1990 war Sophienhof ein Mekka für die Hirschbrunft im Herbst. Sehr interessant und hörenswert. Viele Westdeutsche kamen nach Sophienhof, weil bei ihnen drüben, dass Ergebnis lange schon negativ real war, Abschussjagt gegen harte Mark... wir nach der Wende wurden leider Opfer desselben. Reiche Unternehmer und Trophäensammler zahlen ca 6000Euro für einen Rothirsch und die Revierleiter küssen denen noch die Füsse für das dreckige Geld...Rotwild wird zur schützenden Art. Gegenoffensiven von Tierschützern, die mit Sylvesterknallern, das Wild bei angesagten Jagten vertrieben , wurden bedroht und polizeiliche verfolgt!!! (Erfahrung). Der Wirt vom braunen Hirsch sollte mal mitwirken, gehen ihm doch die Herbst Bucher aus...Nicht nur in Afrika sind Elefanten und Co von Jagtgeilen gefährdet, nein, hier auch... Bitte nachdenken! !!

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10.09.2019, 09.12 Uhr
Spätzlevernichter | Subjektives Empfinden...
... Mir rennen mindestens 1x pro Woche Rehe vors Auto.... passiert in meiner sehr ländlichen Gegend zwar manchmal... aber noch nie so oft wie in diesem Spätsommer. Ohne mich auszukennen, kommt es mir jedoch so vor als wären in diesem Jahr sehr viele Jungtiere dabei.

Vielleicht sind es ja auch jede Woche die gleichen Rehe die ich sehe - dann wären es in der Tat zu wenige.

Vielleicht war es einfach nur die falsche Stelle, Herr Guss?

Alles subjektiv, aber von kleinen Beobachtungen auf eine ganze Population zu schließen halte ich für falsch.

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10.09.2019, 09.41 Uhr
Sonntagsradler 2
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10.09.2019, 10.02 Uhr
Paulinchen | Wenn der Lebensraum...
... nur noch schrumpft, wird man offenbar gezwungen, den zu verlassen. Nichts Anderes als das, macht vielleicht auch das Rotwild, in den von Menschenhand ausgeduennten Wäldern. Hat es doch dort nicht nur den Menschen als Feind, sondern auch den nutzlosen Wolf. Aber - ist der Wolf ganz und gar nutzlos? Begründet der dumme Mensch nicht seine Ansiedlung damit, daß er den Wildbestand auf natürliche Art und Weise reduzieren könnte. Was denn nun? Nehmen wir schießwuetigen Menschen jetzt auch noch dem Wolf die Lebensgrundlage im Wald weg, damit er demnächst an unserem Gartenzaun steht? Wald weg, Tiere weg, ist es das, was wir wollen? Ich möchte das bitte nicht! Leben und leben lassen. Nur eines hat die Spezies Mensch verlernt - das Denken. Wir sägen an dem Ast, auf dem wir alle sitzen.

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10.09.2019, 16.15 Uhr
ELLA2016 | zu viel Rotwild?
Es ist erschreckend,,am Feldrand überall Hochsitze.Geht man am Waldrand entlang ,überall Hochsitze. Ist das wirklich der Sinn von Hege und Pflege des Wildbestandes.Ich finde es nur noch traurig.

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10.09.2019, 18.06 Uhr
J2019 | Tatsächlich zu viel Rotwild im Harz
Ich denke nicht, dass ein Hobbyfotograf der zwei Wochen Urlaub im Südharz macht eine aussagekräftige Angabe zur Rotwildpopulation im Südharz machen kann. Glaubt man den aktuellen Zahlen der Deutschen Wildtier Stiftung, so ist die Populationsdichte des Rotwildes hier sogar eine der höchsten in ganz Deutschland (70-100 Stück auf 1000ha), so hoch, dass sie dem Wald durch erheblichen Verbiss schadet. In Wäldern in denen das Rotwild noch natürliche Feinde wie Wolf, Bär oder Luchs hat (Karpaten) und der Mensch nicht eingreift wird ein Rotwildbestand von unter 10 Stück/1000ha beobachtet. Diese Feinde hat das Rotwild hier nicht, deshalb ist es (gerade jetzt) die Aufgabe des Jägers die Population auf eine ökosystemverträgliche Dichte zu reduzieren (nicht auszurotten) und nicht künstlich unnatürlich hoch zu erhalten - im Sinne der Umwelt und nicht aus "Schießwut". Aber anscheinend spielen wissenschaftliche Erkenntnisse gegenüber Meinungen keine Rolle.

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11.09.2019, 15.29 Uhr
HisMastersVoise | Was wirklich wichtig ist!!
Bei der ganze Diskussion sollten die Fakten hinter der ganzen Polemik nicht vergessen werden. Wir brauchen den Wald gerade jetzt mehr als das Rotwild. Während die Bäume unseres Harzes millionenfach sterben und NUR noch Aufforstung im nie bekannten Umfang die Katastrophe lindern kann soll das Rotwild ungeachtet der Fakten unter Staatsschutz gestellt werden. Wenn also das Rotwild alle Aufforstungsbereiche verbeißt, was bleibt dann und wer bezahlt diesen Wahnsinn. Es gibt studierte Menschen, die Tag täglich wie die Feuerwehr an der Front des Waldes kämpfen um zu retten was zu retten ist. Sie nennen sich Förster. Anstatt hier lokalpatriotische Parolen zu streuen, sollten wir mal über das Ganze nachdenken. Mit weniger Wild können wir leben, aber was passiert, wenn die Bäume sterben. Ich reden nicht nur von den Fichtenmonokulturen. Es sind praktisch die meisten unserer bekannten Baumarten mittlerweile bedroht. Schaut Euch mal um in Nordhausen und Umgebung. Unser Wald und damit ein Teil unserer Lebensgrundlage stirbt. Ich atme Sauerstoff. Und die Touristen besuchen den Harz der Luft und des Waldes wegen. Ein jeder ist eingeladen sich den Friedhof der Bäume im Hochharz anzuschauen. Das ist unser Problem und die Förster versuchen es zu lösen. Das letzte, was diese brauchen sind egolobbiistische Kommentare und Anfeindungen. Und denkt mal über den Tellerrand hinaus.

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13.09.2019, 22.06 Uhr
Berserkertom63 | Fichten
Fichten sind am stärksten von Wasser abhängig. Das Rohtwild vergreift sich weniger an ihnen. Das letzte Jahr zeigt uns den Regen Mangel überall. In meinem Wald, ist die Hälfte aller Fichten hinüber, nur wegen 2018 wohlgemerkt. Rohtwildschaden gleich null!

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14.09.2019, 14.07 Uhr
Frank Paarmann | Zu viel Rotwild
Jahrelang wurde in den Wäldern Raubbau betrieben. Borkenkäfer geschädigte Bäume verblieben im Wald und wurden nicht entfernt um die Ausbreitung nicht noch zu vergrößern. Neuanpflanzungen geschweige denn Jungwuchspflege fanden gar nicht statt. Holzeinschlag wurde von Rumänischen Holzfällern durchgeführt. Die Einschlagsgebiete sehen aus als sei ein Sturm durchgezogen. Windbruch bleibt auch einfach legen wie er fällt. Aber nicht damit der Wald Naturbelassen bleibt. Nein, es wird nur gemacht was Geld bringt, denn mit der Weile sind unsere Wälder zu reinen Wirtschaftswäldern runter gewirtschaftet worden. Natürlich sorgt die Trockenheit noch für die Erhöhung der Schäden. Aber sie ist nicht die alleinige Ursache. Jetzt aber noch das Rotwild zu Schädlingen zu erklären, setzt dem ganzen die Krone auf. Dem Jäger kann es natürlich nur Recht sein. Feuer frei auf Rehkälber. Da haben sogar die Mitarbeiter des Forstamt Zeit sich während der Dienstzeit zu beteiligen. Mal schauen ob die und die Jägerschaft beim Pflanzen, auch in der ersten Reihe zu finden sind. Die Mitglieder des Umweltausschuss der AfD werden in Zukunft jedenfalls genau hinschauen.

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14.09.2019, 15.00 Uhr
Sonntagsradler 2 | Die Mitglieder des Umweltausschuss der AfD werden in
Zukunft jedenfalls genau hinschauen.
Ich lach mich kaputt.:-)) :-D
Aber mal mit helfen bei Aufforstung fehlanzeige

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14.09.2019, 15.15 Uhr
Tor666 | Sonntagsradler ,
wieder die linke Lügenkugel beschworen, oder wie kommen Sie darauf?

In der Sache ist doch durchaus Kritik angebracht. Natürlich hat man falsch gespart, wie immer. Nach dem Sturm 2017 die Wälder nicht beräumt und so den Borgenkäfer schön den Weg geebnet. Um dann nicht leer auszugehen, kommt die übliche Klimahysterie. Was sollen sie auch machen, wenn man an die Geldtöpfe möchte. Geht den Menschen wie den Wissenschaftlern. Es fließen unbegrenzte Gelder leider nur in eine Richtung.

Ob das Rotwild wirklich ein Problem ist, weiß ich leider nicht. Da müsste man mal ehrliche Experten finden und fragen.

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14.09.2019, 16.11 Uhr
Sonntagsradler 2 | Tor666 / Eigenartig
Was hat jetzt die ganze Sache mit den links oder rechts sein zu tun.
Sie bringen jegliche Äußerungen mit links oder rechts in Verbindung obwohl es rein um die Natur geht.
Entschuldigen Sie. Aber.
Können sie noch normal schlafern oder träumen sie schon links und rechts.
Mein 1 Kommentarbezug ist doch ersichtlich.

2,
Haben Sie ja schon selbst im letzten Satz winw Antwort gegeben.
„Ob das Rotwild wirklich ein Problem ist, weiß ich leider nicht. Da müsste man mal ehrliche Experten finden und fragen.“
Diesen Satz kann man auch auf Ihren 2 Kommentarabschnitt beziehen.
Noch eins wenn Sie mal so viele Setzlinge gepflanzt haben wie ich und Sie sehen innerhalb eines halben Jahres wie die Setzlinge verbissen oder ganz verschwunden sind .
Dann können Sie in den Fall eines besseren belehren.
mfG

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14.09.2019, 16.50 Uhr
Andreas Dittmar | Klingt vielleicht blöd
aber Rehe, Hirsche und Wildschweine gibt es ja schon länger im Wald. Die Setzlinge kann man wohl da nicht gegen Verbiss und Verschwinden schützen. Mit Maschendrath oä. sollte sowas doch möglich sein.

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