Mo, 11:55 Uhr
13.03.2017
Mansfelder Bergwerksbahn
Kupperworm in der Falle
Mit 35 Zentimetren Länge und fünf Zentimeter Durchmesser war es schon ein stattliches Exemplar seiner Art was den Jägern am 11. März bei der stattfindenden Kupperwormjagd in die Falle ging.
So einen Kupperworm hatte man vorher am Zirkelschacht noch nicht zu Gesicht bekommen, war doch die Population bisher nur im Mansfelder Grund und hier besonders in Kreisfeld gesichert. Doch durch den Haldenabbau der Martins-Schächter-Halde hatten wohl in letzter Zeit einige Wörmer ihre Schecke gepackt und waren in die weite Welt hinausgezogen, um nach neuen Siedlungsplätzen zu suchen. Am Zirkelschacht bei Klostermansfeld scheinen sie fündig geworden zu sein und wurden hier in letzter Zeit bereits öfter gesichtet.
Und so konnte die Kupperwormjagdgesellschaft unter Leitung von Marco Zeddel am Samstag mit der Bergwerksbahn ausrücken.
Zuvor waren alle zur Geschichte des Worms informiert und mit der neusten Fassung der Jagdordnung unterwiesen und belehrt worden. So wussten die Teilnehmer, das Kuppi, wie das Urviech aus dem Mansfeldischen liebevoll genannt wird, kein Haar beziehungsweise kein Wurmsegment gekrümmt werden darf. In Hettstedt Kupferkammerhütte, wo im Lokschuppen das Jagdequipment eingelagert ist, wurde dieses an die Teilnehmer verteilt und jedem seine Aufgabe zuteil.
Pünktlich zum Sonnenuntergang zeigte sich der Vollmond, unter dessen Einfluss die Wörmer besonders gut beißen und die Teilnehmer konnten sich an der Halde am Zirkelschacht auf die Lauer legen. Schnell sah man in der Dunkelheit leuchtende Augen in Richtung der Jäger zukommen. Das musste er sein, der Kupperworm. Und tatsächlich: Durch die Lockrufe und die Kupperwormfalle magisch angezogen, huschte der Worm unbeirrt in die Falle.
Nach erfolgreichem Fang, der später natürlich nach Kreisfeld umgesiedelt wird, ging es mit der Bahn zurück nach Benndorf. Im historischen Wartesaal des Bahnhofs Klostermansfeld wartete schon ein Buffet mit Bratkartoffeln, Grünkohl und falschem Kupperworm (Knacker) auf die erschöpften jedoch glücklichen und erfolgreichen Jagdgenossen.
Autor: mshSo einen Kupperworm hatte man vorher am Zirkelschacht noch nicht zu Gesicht bekommen, war doch die Population bisher nur im Mansfelder Grund und hier besonders in Kreisfeld gesichert. Doch durch den Haldenabbau der Martins-Schächter-Halde hatten wohl in letzter Zeit einige Wörmer ihre Schecke gepackt und waren in die weite Welt hinausgezogen, um nach neuen Siedlungsplätzen zu suchen. Am Zirkelschacht bei Klostermansfeld scheinen sie fündig geworden zu sein und wurden hier in letzter Zeit bereits öfter gesichtet.
Und so konnte die Kupperwormjagdgesellschaft unter Leitung von Marco Zeddel am Samstag mit der Bergwerksbahn ausrücken.
Zuvor waren alle zur Geschichte des Worms informiert und mit der neusten Fassung der Jagdordnung unterwiesen und belehrt worden. So wussten die Teilnehmer, das Kuppi, wie das Urviech aus dem Mansfeldischen liebevoll genannt wird, kein Haar beziehungsweise kein Wurmsegment gekrümmt werden darf. In Hettstedt Kupferkammerhütte, wo im Lokschuppen das Jagdequipment eingelagert ist, wurde dieses an die Teilnehmer verteilt und jedem seine Aufgabe zuteil.
Pünktlich zum Sonnenuntergang zeigte sich der Vollmond, unter dessen Einfluss die Wörmer besonders gut beißen und die Teilnehmer konnten sich an der Halde am Zirkelschacht auf die Lauer legen. Schnell sah man in der Dunkelheit leuchtende Augen in Richtung der Jäger zukommen. Das musste er sein, der Kupperworm. Und tatsächlich: Durch die Lockrufe und die Kupperwormfalle magisch angezogen, huschte der Worm unbeirrt in die Falle.
Nach erfolgreichem Fang, der später natürlich nach Kreisfeld umgesiedelt wird, ging es mit der Bahn zurück nach Benndorf. Im historischen Wartesaal des Bahnhofs Klostermansfeld wartete schon ein Buffet mit Bratkartoffeln, Grünkohl und falschem Kupperworm (Knacker) auf die erschöpften jedoch glücklichen und erfolgreichen Jagdgenossen.
