Mo, 00:01 Uhr
25.01.2016
Bau der neuen Jobcenters in Hettstedt geht voran
Am Freimarkt wird es eng
So soll das neue Jobcenter des Landkreises Mansfeld-Südharz in Hettstedt aussehen. Die Vorbereitungen für den Hochbau werden derzeit getroffen. (Foto: des geplanten Baus zu Ihrer weiteren Verwendung (QQuelle: IMplusPRO Immobilien + Projektentwicklungs GmbH))
Die Erdarbeiten und Ausgrabungen sind beendet, die Fundamente gegossen, jetzt geht es himmelwärts beim Bau des künftigen Jobcenters in Hettstedt.Die Ende 2015 begonnenen Arbeiten zum Bau eines neuen Jobcenters auf dem Hettstedter Freimarkt gehen zügig voran. Das Wetter half Verzögerungen zu verhindern, sicher auch die Bauplanung und die Zusammenarbeit der Bauleute mit den Archäologen. Letztere haben parallel zu den Bagger- und vor den Fundamentierungsarbeiten die Baustelle gründlich untersucht und dokumentiert. Dabei stießen sie auf spätmittelalterliche Keller und Brunnen sowie Funde wie Gefäße und Keramikscherben, Haushaltsgegenstände, Ziegeln und andere Zeugen der Zeitgeschichte – überwiegend der Zeit nach der Reformation (also nach 1525, als das nahe dem künftigen Jobcenter liegende Karmeliterkloster geplündert und zerstört wurde).
Es wird ab morgen eng auf dem Hettstedter Freimarkt. Doch wie heißt es?: Wer schön sein will, muss leiden - manchmal sind es aber auch die Bürger, die leiden müssen, wenn ihre Stadt sich schön macht. (Foto: Jochen Miche)
Wie die Stadtverwaltung Hettstedt mitteilt, wird der Freimarkt aufgrund der Bauarbeiten von morgen, 26. Januar, bis Dienstag, 2. Februar 2016, halbseitig gesperrt. In dieser Zeit, so die Pressestelle, werden die Bauteile für die Skelett-Tragkonstruktion des neuen Jobcenters des Landkreises Mansfeld-Südharz geliefert und gestellt. Außerdem wird das Parken in dem gesperrten Bereich in der besagten Zeit nicht möglich sein.
jm