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Di, 12:10 Uhr
04.01.2011

Wirtschaft

Auch zum Jahresauftakt bleibt der Arbeitsmarkt ein Garant für gute Nachrichten. Das konstatiert die Erfurter Industrie- und Handelskammer. Es gibt auch auch Grund zur Sorge für die Unternehmer im Norden Thüringens...


Zwar meldete die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen heute 105.717 Arbeitslose – 6.622 mehr als im November 2010, im Vergleich zum Dezember des Vorjahres ist die registrierte Arbeitslosigkeit jedoch um immerhin 16.231 gesunken. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 8,9 Prozent.

„Erwartungsgemäß ist die Arbeitslosenzahl im Dezember saisonal bedingt gestiegen. Das insgesamt hervorragende Jahresergebnis kann dies jedoch nicht mehr trüben“, sagt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, mit Blick auf die heute veröffentlichten Daten. Die Bilanz für 2010 könne sich durchaus sehen lassen.

Selbst wenn Kälte und Schneechaos die Beschäftigungslage in diesem Winter stärker belasteten als üblich, bleibe die Zahl der Jobsuchenden im Jahresdurchschnitt 2010 unter der Marke von 120.000.
„Ich bin sicher, dass die Zahl der Arbeitslosen 2011 sogar dauerhaft unter 100.000 liegt“, zeigt sich Grusser zuversichtlich und begründet dies mit den gut gefüllten Auftragsbüchern zahlreicher Firmen. Diese hätten ihre Kapazitätsgrenzen inzwischen erreicht und würden neue Mitarbeiter einstellen. Vor allem in den Industrieunternehmen steige die Nachfrage nach Arbeitskräften spürbar an und ziehe auch das Lohnniveau nach oben.

„Um die positive Arbeitsmarktentwicklung nicht zu gefährden, ist jedoch Augenmaß notwendig“, mahnt der IHK-Chef. Einer aktuellen Umfrage zufolge stellten für mehr als jedes dritte Unternehmen steigende Arbeitskosten derzeit das größte Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden 12 Monaten dar. Die ohnehin ab 2011 steigenden Beiträge zur Arbeitslosenversicherung von 2,8 auf 3,0 Prozent sowie zur Krankenversicherung von 14,9 auf 15,5 Prozent verteuerten den Faktor Arbeit und könnten die neu geschaffenen Jobs schnell wieder aufs Spiel setzen.
Autor: nnz

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