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Mi, 13:03 Uhr
29.12.2010

Die Nummer 8

Morgen wird der Südharz zum "Naturpark geschlagen". Was sich damit für die Menschen im Landkreis Nordhausen "ändern" wird, das hat die nnz erfahren...


Der Südharz erhält morgen den Status Naturpark. "Mit der Ausweisung des Südharzes als Naturpark wird einerseits die Arten- und Biotopvielfalt erhalten und andererseits die Regionalentwicklung sowie ein nachhaltiger Tourismus gefördert", sagte Umweltminister Jürgen Reinholz (CDU).

Räumlich erstreckt sich der Naturpark von Ellrich im Westen, nördlich an der Stadt Nordhausen vorbei bis zum Alten Stolberg nahe Urbach. Das Gebiet umfasst beinahe 270 Quadratkilometer. Als Träger des Naturparks ist der Südharzer Tourismusverband vorgesehen.

Mit dem Naturpark Südharz existieren inzwischen acht Nationale Naturlandschaften in Thüringen. Das sind neben den Biosphärenreservaten Rhön und Vessertal-Thüringer Wald und dem Nationalpark Hainich die vier weiteren Naturparke Kyffhäuser, Eichsfeld-Hainich-Werratal, Thüringer Wald und Schiefergebirge/Obere Saale.

Die Thüringer Nationalen Naturlandschaften nehmen rund ein Drittel der Landesfläche ein. Sie bieten den Besuchern unberührte Natur und artenreiche Landschaften, die nachhaltig genutzt werden.
Autor: nnz

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
31.12.2010, 01:00 Uhr
Reinholz beim Wort nehmen
Die Einschätzung, dass der neue Naturpark tatsächlich einen Beitrag zum Arten- und Biotopschutz leistet, wie Herr Minister Reinholz sagt, halte ich nur dann für korrekt, wenn der Minister auch verhindert, dass weitere Gipssteinbrüche geplant, aufgeschlossen, bzw. bestehende erweitert werden dürfen. Dann dürfte es ja in Zukunft auch keine solchen halblegalen oder gar illegalen Steinbruchserweiterungen über die Köpfe der Menschen und Gemeinden hinweg geben, wie jüngst bei Niedersachswerfen geschehen. Dann dürften weder das Harzfelder Holz, noch die Rüdigsdorfer Schweiz "angeritzt" werden. Weiterhin würde für mich die Sicherung der Arten- und Biotopausstattung in einem Naturpark bedeuten, dass ausreichende Mittel für die Pflege von Trocken- und Halbtrockenrasen zur Verfügung gestellt werden.

Denn seit der Wende hat der Anteil derartiger extensiv genutzter Flächen, vor allem außerhalb der bestehenden Naturschutzgebiete und Flächennaturdenkmäler sichtbar abgenommen - mit der Folge einer Abnahme der Artenvielfalt. Ich nehme Sie beim Wort, Herr Minister!
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