Fr, 15:01 Uhr
17.12.2010
Ungebrochener Optimismus
Der ifo Geschäftsklimaindex hat sich im Dezember nochmals verbessert. Die Unternehmer berichten von gut gehenden Geschäften und auch der Blick auf die kommenden Monate fällt überraschend positiv aus...
Im gesamten Jahresverlauf 2010 ist der Geschäftsklimaindex rasant gestiegen und erreicht nun den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung.
Um uns herum tobt zwar der Sturm in Form der Euro-Krise, die Unternehmer hierzulande bleiben jedoch optimistisch und haben Vertrauen in ihre eigene Stärke, erklärt Dieter Bauhaus, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.
Gefüllte Auftragsbücher und steigende Erträge würden dafür die notwendige Grundlage liefern. Export und Binnennachfrage seien so stark wie schon lange nicht mehr. Beide hätten inzwischen einen großen Anteil an der konjunkturellen Entwicklung.
In der jetzigen Situation sind künstlich herbei geredete Untergangsszenarien deshalb einfach nur kontraproduktiv und verunsicherten die Bevölkerung, merkt der IHK-Präsident an. Vielmehr sollten die Chancen, die sich nun bieten, für eine weitere Stabilisierung des Aufschwungs genutzt werden. Dank wieder steigender Einnahmen könne die dringend notwendige Haushaltskonsolidierung entschlossen angepackt werden.
Unbestritten lauern natürlich noch Gefahren, gibt Bauhaus zu bedenken und warnt vor übertriebener Euphorie. Neben der Instabilität des Euro dürften auch steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie ein Abflachen der Weltkonjunktur nicht aus den Augen verloren werden.
Autor: nnzIm gesamten Jahresverlauf 2010 ist der Geschäftsklimaindex rasant gestiegen und erreicht nun den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung.
Um uns herum tobt zwar der Sturm in Form der Euro-Krise, die Unternehmer hierzulande bleiben jedoch optimistisch und haben Vertrauen in ihre eigene Stärke, erklärt Dieter Bauhaus, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.
Gefüllte Auftragsbücher und steigende Erträge würden dafür die notwendige Grundlage liefern. Export und Binnennachfrage seien so stark wie schon lange nicht mehr. Beide hätten inzwischen einen großen Anteil an der konjunkturellen Entwicklung.
In der jetzigen Situation sind künstlich herbei geredete Untergangsszenarien deshalb einfach nur kontraproduktiv und verunsicherten die Bevölkerung, merkt der IHK-Präsident an. Vielmehr sollten die Chancen, die sich nun bieten, für eine weitere Stabilisierung des Aufschwungs genutzt werden. Dank wieder steigender Einnahmen könne die dringend notwendige Haushaltskonsolidierung entschlossen angepackt werden.
Unbestritten lauern natürlich noch Gefahren, gibt Bauhaus zu bedenken und warnt vor übertriebener Euphorie. Neben der Instabilität des Euro dürften auch steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie ein Abflachen der Weltkonjunktur nicht aus den Augen verloren werden.