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Do, 15:07 Uhr
02.12.2010

Präsident wiedergewählt

Die nnz hatte bereits gestern über die Wiederwahl von Prof. Jörg Wagner als Präsident der Nordhäuser Fachhochschule berichtet. Jetzt gibt es eine Zusammenfassung und weitere Einzelheiten...


Wiedergewählt (Foto: FHN) Wiedergewählt (Foto: FHN) Prof. Dr. Jörg Wagner wurde auf der gestrigen Hochschulratssitzung mit großer Mehrheit für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt. Er steht damit der Nordhäuser Hochschule bis 2017 vor. Im Frühjahr 2006 galt noch das alte Thüringer Hochschulgesetz. Damals wählte der Hochschulrat der Fachhochschule Nordhausen Prof. Dr. Jörg Wagner aus dem Kreise der Professoren für vier Jahre zum Rektor der Hochschule. Zuvor hatte dieser bereits die verbleibende Amtszeit des als Staatsekretär nach Erfurt gewechselten Vorgängers Christian C. Juckenack zu Ende geführt.

Mit dem neuen Hochschulgesetz führte die Landesregierung Anfang 2007 die Präsidialverfassung in Thüringen ein. Daher wurde die Stelle diesmal bundesweit ausgeschrieben, denn als Präsident dürfen sich im Gegensatz zum Rektor nicht nur die Professoren der eigenen Hochschule bewerben. Insgesamt 12 Personen hatten diesmal ihr Interesse angemeldet, die Nordhäuser Hochschule in den nächsten Jahren zu leiten.

Neben acht externen Bewerbern hatten drei Nordhäuser Professoren und der bisherige Stelleninhaber ihre Bewerbung eingereicht. Die von einer Findungskommission ausgewählten sechs qualifiziertesten Bewerber hatten sich vor zwei Wochen im größten Hörsaal der Hochschule der interessierten Hochschulöffentlichkeit vorgestellt. Gestern schritt der Hochschulrat zur Wahl. Das Ergebnis fiel trotz der großen Konkurrenz eindeutig aus. Von den 14 anwesenden stimmberechtigten Hochschulratsmitgliedern hatten 11 dem Amtsinhaber ihr Vertrauen geschenkt. Drei Stimmen verblieben den übrigen fünf Kandidaten.

Der alte und neue Präsident bedankte sich für das Vertrauen und kündigte an, sich in den nächsten Jahren für weitere gute Entwicklung des Hochschulstandortes einzusetzen: „Dies wird nicht einfach angesichts der Sparzwänge der Landesregierung. Wer indes die tatsächlichen Leistungszahlen unserer Hochschule betrachtet, kommt um eine gerechtere Mittelverteilung zugunsten des Hochschulstandortes Nordhausen nicht herum“, forderte der Wiedergewählte in Richtung Erfurt. Bis Ende Februar läuft nun noch seine alte Amtszeit. Zum 1. März 2011 soll er dann für die neue Amtszeit ernannt werden.
Autor: nnz

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