Mo, 18:00 Uhr
30.12.2024
Knauf Rottleberode zieht Bilanz
Keine Unterschiede zwischen Ost- und West
Der Werkleiter von Knauf Rottleberode, André Materlik, blickt mit gemischten Gefühlen auf das zu Ende gehende Jahr. Nicht wirklich besser sind die Aussichten...
Einmal im Jahr verwandelt sich das Werksgelände in Rottleberode in ein Spielareal (Foto: privat)
Wir konnten in diesem Jahr erneut rund 900.000 Rohstein fördern. 60 Prozent davon sind Anhydrit und gingen an unsere Partner in der Zement- und Düngemittelindustrie, aus den 40 Prozent Gips stellten wir Gipsfaserplatten, Gipskartonplatten oder Putze her”.
Das wird sich auch im kommenden Jahr nicht grundlegend ändern, denn die Nachfrage nach Gips ist in Deutschland gleichbleibend hoch, das Angebot jedoch stagniert oder ist rückläufig. Grund dafür ist das Ausbleiben des REA-Gipses durch die Abschaltung von Kohlekraftwerken.
In Rottleberode sind es 250 Frauen und Männer, die auch im kommenden Jahr in drei Schichten für die Auslastung der Maschinen und Anlagen sorgen werden und die nach dem gleichen Tarif bezahlt werden wie die Kolleginnen und Kollegen in den Knauf-Werken in den alten Bundesländern. Wir haben keinen Unterschied mehr der Ost und Nord-West Gipsindustrie”, so Materlik, dem allerdings der seit Corona anhaltend hohe Krankenstand einige Sorgen bereitet.
Beim Blick in die Zukunft will sich der Werkleiter nicht festlegen. Die Zementindustrie als wichtiger Abnehmer werde sich seitwärts entwickeln, obwohl der Bedarf an Sanierungen im Bereich der Infrastruktur sowie im Wohnungsbau anhaltend stabil ist. Die Indikatoren aus der Baubranche verheißen indes nicht viel Gutes, denn dort kommen die Signale einer Rezession zuerst an.
Knauf in Rottleberode wird auch im kommenden Jahr nicht nur ein verlässlicher Partner und Sponsor für die Landkreise in Sachsen-Anhalt und Thüringen sein, sondern auch die finanzielle Ausstattung einer Stiftungsprofessur an der Nordhäuser Hochschule weiter unterstützen, die sich dem Thema des Recyclings von Gipsprodukten widmet.
Autor: psg
Einmal im Jahr verwandelt sich das Werksgelände in Rottleberode in ein Spielareal (Foto: privat)
Wir konnten in diesem Jahr erneut rund 900.000 Rohstein fördern. 60 Prozent davon sind Anhydrit und gingen an unsere Partner in der Zement- und Düngemittelindustrie, aus den 40 Prozent Gips stellten wir Gipsfaserplatten, Gipskartonplatten oder Putze her”.
Das wird sich auch im kommenden Jahr nicht grundlegend ändern, denn die Nachfrage nach Gips ist in Deutschland gleichbleibend hoch, das Angebot jedoch stagniert oder ist rückläufig. Grund dafür ist das Ausbleiben des REA-Gipses durch die Abschaltung von Kohlekraftwerken.
In Rottleberode sind es 250 Frauen und Männer, die auch im kommenden Jahr in drei Schichten für die Auslastung der Maschinen und Anlagen sorgen werden und die nach dem gleichen Tarif bezahlt werden wie die Kolleginnen und Kollegen in den Knauf-Werken in den alten Bundesländern. Wir haben keinen Unterschied mehr der Ost und Nord-West Gipsindustrie”, so Materlik, dem allerdings der seit Corona anhaltend hohe Krankenstand einige Sorgen bereitet.
Beim Blick in die Zukunft will sich der Werkleiter nicht festlegen. Die Zementindustrie als wichtiger Abnehmer werde sich seitwärts entwickeln, obwohl der Bedarf an Sanierungen im Bereich der Infrastruktur sowie im Wohnungsbau anhaltend stabil ist. Die Indikatoren aus der Baubranche verheißen indes nicht viel Gutes, denn dort kommen die Signale einer Rezession zuerst an.
Knauf in Rottleberode wird auch im kommenden Jahr nicht nur ein verlässlicher Partner und Sponsor für die Landkreise in Sachsen-Anhalt und Thüringen sein, sondern auch die finanzielle Ausstattung einer Stiftungsprofessur an der Nordhäuser Hochschule weiter unterstützen, die sich dem Thema des Recyclings von Gipsprodukten widmet.