Mo, 15:26 Uhr
30.12.2024
FERNSEHEN UND RADIO EINFACH
Heute: SD und HD
Die Technik im Bereich Rundfunk und Fernsehen ist viel schnelllebiger geworden. Eine der Auswirkungen ist: Lisa und Otto Normalverbraucher können die Veränderungen nicht mehr richtig einordnen oder gar verstehen. Die nnz will in einer losen Reihenfolge versuchen, Ihnen leichtverständlich zu erklären, was Sie beachten müssen und was Sie beachten können. nnz-Autor Jürgen Wiethoff will versuchen, ohne Fachchinesisch auszukommen.
Wenn Sie Fernsehen wie früher von einem geeigneten terrestrischen Sender sehen, können Sie das Lesen hier beenden. Was Sie ab 15. Januar 2025 diesbezüglich möglicherweise erwartet, lesen Sie sobald wie möglich in der nächsten Folge.
Im Moment steht die Abschaltung der ARD-Programme mit SD-Auflösung zur Debatte. Das ist kein Problem, denn alle Programme werden schon einige Jahre auch in HD-Auflösung verbreitet.
SD-Auflösung bedeutet, das Bild wird mit einer Auflösung von 720 mal 576 Pixeln (Bildpunkten) wiedergegeben. SD ist die Abkürzung für Standard-Definition, gelegentlich ist auch von Small (kleiner oder geringer Auflösung)-Definition zu lesen.
HD-Auflösung bedeutet, das Bild wird mit einer Auflösung von 1.280 mal 720 Pixeln(720p) oder sogar 1.920 mal 1.080 Pixeln(1.080.p) wiedergegeben. HD ist die Abkürzung für High-Definition. Ist Ihr Fernsehgerät für HD-Wiedergabe geeignet, kann er Beides wiedergeben. Gegebenenfalls ist bei älteren HD-Geräten die Auflösung ohnehin durch geringere Qualität des Displays begrenzt.
Den Unterschied in der Bildschärfe sehen Sie deutlich, wenn Sie noch die normale Sehfähigkeit der Augen besitzen. Sollten Sie Brille(n) benutzen müssen, ist es von Ihrer konkreten Sehbehinderung abhängig, ob Sie einen Unterschied bemerken.
Aber der technische Fortschritt ist auch hier schon in den Verkaufseinrichtungen der Einzelhändler angekommen: Er wirbt mit UHD- und 4k-Auflösung. Wenn Sie also vor der Entscheidung stehen, welches neue Gerät Sie zukünftig erfreuen soll, sehen Sie sich die Unterschiede bei gleichen Bildinhalten einfach an und entscheiden Sie dann. Bedenken Sie dabei, dass ein UHD- oder 4k-Programm auch in dieser Auflösung produziert sein muss, was nicht immer ersichtlich ist.
Nicht verschwiegen werden soll, dass einige Entwickler von Fernsehtechnik die Zukunft des Mediums ohne Fernsehgerät sehen. Die Programme sollen dann auf eine beliebige einfarbige Wand projiziert werden oder in drei Dimensionen einfach in den Raum. Kein Geheimnis in diesem Zusammenhang ist: Man wird in diesem Zusammenhang immer das technisch Machbare auch machen. Das Programm wird dadurch keinen Deut besser.
UHD-(ultra-high-definition) bedeutet, eine Auflösung von 3840 mal 2160 Pixeln. 4k bedeutet eine Auflösung von 4096 mal 2160 Pixel. UHD wird sehr gelegentlich im Bezahl-TV angewendet und dort besonders ausgewiesen, 4k wird meines Wissens derzeit nur für die Kinoprojektion verwendet.
Sie lieben Ihr altes Fernsehgerät und wollen es weiter nutzen? Vielleicht kein Problem. Schauen Sie auf die Rückseite oder an die Seiten des Gerätes. Finden Sie dort Steckverbinder, die mit Scart oder HD oder auch HDMI gekennzeichnet sind? Dann ist die Chance groß, dass Sie im Sortiment der vielen Elektronik-Versender im Internet das passende Zusatzgerät finden. Geben Sie HD-Receiver für SAT-Empfang in Ihre Suchzeile ein und finden Sie ein Gerät mit Scart- und HD-, HDMI-Ausgang schon für unter 30 Euro. Wenn Sie es noch nicht haben, bestellen Sie sich das benötigte Verbindungskabel dazu und sehen Sie weiter wie gewohnt.
Viele Kabelnetzbetreiber haben bereits vor längerer Zeit die Sendereinspeisung in SD beendet. Sollte Ihre SD-Abschaltung noch bevorstehen, geben Sie HD-Receiver für Kabelempfang in die Suchzeile ein und finden Sie auch ein reichhaltiges Sortiment an Geräten zum Teil für unter 30 Euro.
Selbstverständlich können Sie sich auch einen geeigneten Receiver aussuchen und dann im örtlichen Fachhandel bestellen. Sie werden leider nicht immer Erfolg haben.
Die privaten Fernsehprogramme geben zurzeit noch nicht bekannt, wann Sie die SD-Verbreitung beenden. Mit der Einführung von HD hatten sie ja begonnen, die HD-Verbreitung mit Gebühren zu belegen, was viele Zuschauer bewogen hatte, die viele Werbung weiter in SD zu sehen. Wenn ein Programm in HD gesendet werden soll, muss es auch in HD produziert werden. Zusätzliche Kosten entstehen also durch die Herunterrechnung der Auflösung auf SD.
Jürgen Wiethoff
Autor: psgWenn Sie Fernsehen wie früher von einem geeigneten terrestrischen Sender sehen, können Sie das Lesen hier beenden. Was Sie ab 15. Januar 2025 diesbezüglich möglicherweise erwartet, lesen Sie sobald wie möglich in der nächsten Folge.
Im Moment steht die Abschaltung der ARD-Programme mit SD-Auflösung zur Debatte. Das ist kein Problem, denn alle Programme werden schon einige Jahre auch in HD-Auflösung verbreitet.
SD-Auflösung bedeutet, das Bild wird mit einer Auflösung von 720 mal 576 Pixeln (Bildpunkten) wiedergegeben. SD ist die Abkürzung für Standard-Definition, gelegentlich ist auch von Small (kleiner oder geringer Auflösung)-Definition zu lesen.
HD-Auflösung bedeutet, das Bild wird mit einer Auflösung von 1.280 mal 720 Pixeln(720p) oder sogar 1.920 mal 1.080 Pixeln(1.080.p) wiedergegeben. HD ist die Abkürzung für High-Definition. Ist Ihr Fernsehgerät für HD-Wiedergabe geeignet, kann er Beides wiedergeben. Gegebenenfalls ist bei älteren HD-Geräten die Auflösung ohnehin durch geringere Qualität des Displays begrenzt.
Den Unterschied in der Bildschärfe sehen Sie deutlich, wenn Sie noch die normale Sehfähigkeit der Augen besitzen. Sollten Sie Brille(n) benutzen müssen, ist es von Ihrer konkreten Sehbehinderung abhängig, ob Sie einen Unterschied bemerken.
Aber der technische Fortschritt ist auch hier schon in den Verkaufseinrichtungen der Einzelhändler angekommen: Er wirbt mit UHD- und 4k-Auflösung. Wenn Sie also vor der Entscheidung stehen, welches neue Gerät Sie zukünftig erfreuen soll, sehen Sie sich die Unterschiede bei gleichen Bildinhalten einfach an und entscheiden Sie dann. Bedenken Sie dabei, dass ein UHD- oder 4k-Programm auch in dieser Auflösung produziert sein muss, was nicht immer ersichtlich ist.
Nicht verschwiegen werden soll, dass einige Entwickler von Fernsehtechnik die Zukunft des Mediums ohne Fernsehgerät sehen. Die Programme sollen dann auf eine beliebige einfarbige Wand projiziert werden oder in drei Dimensionen einfach in den Raum. Kein Geheimnis in diesem Zusammenhang ist: Man wird in diesem Zusammenhang immer das technisch Machbare auch machen. Das Programm wird dadurch keinen Deut besser.
UHD-(ultra-high-definition) bedeutet, eine Auflösung von 3840 mal 2160 Pixeln. 4k bedeutet eine Auflösung von 4096 mal 2160 Pixel. UHD wird sehr gelegentlich im Bezahl-TV angewendet und dort besonders ausgewiesen, 4k wird meines Wissens derzeit nur für die Kinoprojektion verwendet.
Sie lieben Ihr altes Fernsehgerät und wollen es weiter nutzen? Vielleicht kein Problem. Schauen Sie auf die Rückseite oder an die Seiten des Gerätes. Finden Sie dort Steckverbinder, die mit Scart oder HD oder auch HDMI gekennzeichnet sind? Dann ist die Chance groß, dass Sie im Sortiment der vielen Elektronik-Versender im Internet das passende Zusatzgerät finden. Geben Sie HD-Receiver für SAT-Empfang in Ihre Suchzeile ein und finden Sie ein Gerät mit Scart- und HD-, HDMI-Ausgang schon für unter 30 Euro. Wenn Sie es noch nicht haben, bestellen Sie sich das benötigte Verbindungskabel dazu und sehen Sie weiter wie gewohnt.
Viele Kabelnetzbetreiber haben bereits vor längerer Zeit die Sendereinspeisung in SD beendet. Sollte Ihre SD-Abschaltung noch bevorstehen, geben Sie HD-Receiver für Kabelempfang in die Suchzeile ein und finden Sie auch ein reichhaltiges Sortiment an Geräten zum Teil für unter 30 Euro.
Selbstverständlich können Sie sich auch einen geeigneten Receiver aussuchen und dann im örtlichen Fachhandel bestellen. Sie werden leider nicht immer Erfolg haben.
Die privaten Fernsehprogramme geben zurzeit noch nicht bekannt, wann Sie die SD-Verbreitung beenden. Mit der Einführung von HD hatten sie ja begonnen, die HD-Verbreitung mit Gebühren zu belegen, was viele Zuschauer bewogen hatte, die viele Werbung weiter in SD zu sehen. Wenn ein Programm in HD gesendet werden soll, muss es auch in HD produziert werden. Zusätzliche Kosten entstehen also durch die Herunterrechnung der Auflösung auf SD.
Jürgen Wiethoff