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So, 16:17 Uhr
21.05.2023
ALLES HAT EIN ENDE

Nur die Wurst hat zwei

Die erbittert geführten Diskussionen zu Klimakatastrophe und Energiewende lassen nur eins erkennen: Nichts ist unendlich. Gegen diese Erkenntnis hilft kein Glaube und keine Ideologie, keine teils gewalttätigen Proteste und kein Geschwafel - von wem auch immer...

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Wer sich heimlich oder öffentlich über neue Funde von Bodenschätzen, zum Beispiel Lithium, freut, muss sich klar machen: Schön für den Moment - aber auch endlich. Wir verbrauchen Stück für Stück den Planeten, auf dem wir wohnen.

Wir sollen funktionstüchtige Heizungen, die die Grenzwerte einhalten, durch Wärmepumpen ersetzen. Das bedeutet, diese alten Heizungen müssen in den Hochofen. Grundstoffe für neue Heizungen müssen das auch. Über den Energiebedarf von Hochöfen braucht man hoffentlich keine Aussagen zu machen.

Kapazitäten, die für die Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Heizungssysteme notwendig sind, wie ausgebildete Handwerker, Entwicklungsingenieure, Technologen, werden mehr oder weniger zwangsweise "umgeschult". Sie leisten zunächst weniger.

Wärmepumpen verbrauchen nur Elektroenergie, also eine Energieform, die nicht verlustfrei speicherbar ist und die es massiv einzusparen gilt. Ich habe nur persönliche Erfahrungen mit einer Wärmepumpenheizung und diese ist alt. Minus 10° außen bedeuteten plus 15° innen. Da muss man sich schon sehr sportlich bewegen, um das als angenehm zu empfinden.

Elektroenergie muss grundlastfähig sein, also auch dann verfügbar, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint.

Personen, die mit verkehrsbehindernden Maßnahmen gegen was auch immer protestieren, sind Schwachköpfe. Sie schaden nicht nur sich selbst, sondern erhöhen massiv den momentanen Energiebedarf. Es werden Umwege gefahren, Einsätze der Ordnungshüter und Notdienste verursacht und behindert und der Zorn auf die von den Demonstranten vertretene Ideologie gelenkt.

Es gilt, eine Frage wissenschaftlich zu lösen: Wie müssen wir die Ressourcen der Erde einteilen, um möglichst lange und mit weitgehender Zufriedenheit von und auf ihr leben zu können? Das bedarf viel Rechnerei und wissenschaftlichen Streites. Ideologien und Religionen helfen dabei nicht.

Wenn Politiker den Willen verspüren sollten und das sollten sie wirklich(!), ernsthaft etwas gegen den Klimawandel zu tun, dann sollten sie sich mit vereinten Kräften gegen alle Kriege dieser Welt stemmen. Diese sind die größten Energieverschwender und Umweltzerstörer. Bei ihrer Verhinderung und/oder Bekämpfung können Politiker Erfolge sammeln...... wenn sie es denn können.

Politiker müssen ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten einschätzen lernen. Diese liegen meistens nicht auf dem Gebiet der Naturwissenschaften. Also sollten sie da auch nicht mitreden. Aussagen, wie den im Netz gespeicherten Strom zur Überbrückung von Engpässen verwenden zu wollen, sind für die meisten Menschen nur lächerlich.

Unverhältnismäßige Forderungen an Emma und Otto Normalverbraucher sind hochgradig kontraproduktiv und stärken die politischen Randgebiete. Man sieht es an den Umfrageergebnissen und nicht nur "man" sondern auch eine Führungskraft der SPD hat das erkannt. Niemand kann einsehen, dass sie/er bei 17° in Wohnräumen sich dicker anziehen sollen, wenn irgendwo auf der Welt Politiker einen Eroberungskrieg anzetteln und der Verbrauch fossiler Energien dabei keine Rolle spielt. Hier darf es international keinen Ermessensspielraum geben.

Um beim Bild der Überschrift wieder anzukommen: Momentan beißen wir noch mitten in die Wurst, ohne die Enden ernsthaft im Blick zu haben. Es gibt 2 Enden: Das Ende der Ressourcen aller Rohstoffe dieser Erde oder das Ende ihrer Bewohner. Letzteres müssten sich die Politiker ankreiden lassen. Die Frage ist, wer es ihnen dann ankreidet.
Gerda Hassmagd, der wahre Name ist der Redaktion bekannt
Autor: psg

Kommentare
elektriker
21.05.2023, 18.28 Uhr
Wer es glaubt
Naturgesetze sind nun mal nicht verhandelbar. Ebenso es keine erneuerbare Energien gibt. Grün eine schöne Farbe. Mehr aber auch nicht.
grobschmied56
21.05.2023, 18.47 Uhr
Das 'Ende der Ressourcen' ist ein beliebtes ...
... Totschlagargument von Weltuntergangssekten und notorischen Menschenfeinden, die alles und jedes reglementieren oder gleich ganz verbieten wollen.
Die erfinden immer wieder neue Argumente, warum 'wir zuviel von allem verbrauchen' und uns gefälligst einschränken müssen. Einige Argumente sind so unsinnig, daß man sich fragt, wer solchen Blödsinn eigentlich glauben soll. So wird uns seit Jahren ein zu hoher Wasserverbrauch aufgeschwatzt. Schon das Wort 'Wasserverbrauch' ist barer Unfug. Wasser wird genutzt und dabei eventuell verschmutzt. Aber es wird nicht 'verbraucht', wie etwa ein Kubikmeter Gas, den meine Therme in Wärme umwandelt.
Wasser befindet sich in einem stetigen Kreislauf und kann immer wieder verwendet werden.
Ebenso ist es mit vielen anderen 'Ressourcen'. Metalle z.B. lassen sich sehr gut einer Wiederverwendung zuführen. Aus einem alten Fahrrad kann man sehr gut ein neues machen, mit nur geringem Einsatz von wirklich neuem Material.
Ebenso wird durch neue, innovative Produkte sehr viel Material eingespart, wo man es manchmal nicht vermutet. Wollte man vor 70 Jahren einen Fernseher, ein Radio und ein Tonaufzeichnungsgerät transportieren, so kam das einem kleinen Umzug mit zwei Zentnern Last gleich. Die Technik trägt man heute in Form von ein paar Gramm Mobiltelephon in der Hosentasche spazieren.
Was in vergangenen Zeiten Ressource war, interessiert heute oft niemand mehr.
Hätten unsere fernen Vorfahren so krankhaft ängstlich auf 'Nachhaltigkeit und ressourcenschonendes Wirtschaften' gepocht wie heute die grüne Sekte, dann wäre es zu einer strikten Rationierung von Feuerstein-Klingen gekommen. Jeder Jäger hätte nur eine Lanze und ein Beil mit Feuersteinklinge haben dürfen. Verschossene Pfeile mit Steinspitze hätte man stundenlang im Busch suchen müssen. Argument: Feuerstein ist ein endlicher Rohstoff! 'Wir müssen haushalten und sparen, sonst ist die Zivilisation bald am Ende!'
Tatsächlich war die Steinzeit irgendwann zu Ende. Aber nicht weil die Steine ausgingen. Man hatte was besseres gefunden als Feuerstein: Metall. Und das läßt sich - aus alt mach neu - immer wieder verwenden.
DonaldT
21.05.2023, 20.41 Uhr
Alles ist endlich....
.. nur die weiteren Besoldungszahlungen und pensionen für Graichen nicht.
Schön eingefädelt von habeck und den "Grünen".
geloescht.20240214
21.05.2023, 21.23 Uhr
Wie schon mal geschrieben...
Sollte man die Farbe grün aus jedem Tuschkasten entfernen. Wir sollen hier die Welt retten. Mein alter Diesel läuft jetzt irgendwo in der Welt. Aufgekauft und exportiert. Der örtliche Recycler wollte zu wenig zahlen. Hätte gerne das Exportgeschäft selbst gemacht. Die Osteuropäer fahren die SHK Betriebe ab um die Heizung der jetzt in Panik täuschend en Menschen zu kaufen und irgendwo einzubauen. Am Besten lebt jeder so wie bisher und lässt sich nicht jeden Tag von dem Heitungsmüll belästigen. Immerhin gibt's noch ein Recht auf beheizte Wohnung. Egal womit. Zwei Jahre haben die grünen noch. Hoffentlich weniger.
Cychreides
21.05.2023, 22.52 Uhr
Und Verbrauch existiert eben doch.
Guter Herr Grobschmied und die gefällt mir Drücker welche scheinbar nicht nachgedacht haben:
Sehr wohl gibt es einen Verbrauch von Wasser und dieser ist eben nicht immer ein Kreislauf.

Wasser wird gebunden, als Energie für das fertige Endergebnis oder als ein Bestandteil dieses. Jeder Gegenstand den Ihnen in die Hände kommt hat sehr sicher in einem seiner Bestandteile Wasser enthalten. Und wird das alles brav zurück geführt? Landet es im Keller? Im Wald? Im See? Wird es wieder in seine molekularen Bestandteile zersetzt? Oder landet es auf einer der schönen Müllhalden und wird bei der verschiffung nach indien oder China ins Meer gekippt....
Echter-Nordhaeuser
21.05.2023, 23.25 Uhr
Ressourcen sind endlich
Wer verbraucht den mehr an Ressourcen ist es Otto Normalverbraucher oder die Wohlhabenden? Uns kleinen will man erzählen was wir bisher verbraucht haben aber über die Wohlhabenden spricht keiner. Sie fahren riesige Jachten haben mindestens vier Autos und mehr und lassen sich große Villen oder Wolkenkratzer bauen.
Wenn man über Ressourcen spricht wird auch viel zu viel für sinnloser Miest verbraucht was kein Mensch braucht. Mir braucht hier keiner was zu erzählen vom sparen.
grobschmied56
22.05.2023, 00.14 Uhr
Weil die Anteilnahme groß ist ...
... und die tonangebenden Grünen Moralweltmeister und Klimaretter gar so übermächtig, leiste ich mir hier noch eine kleine Stichelei:
Liebe Grüne!
Ihr wollt das Klima retten, die ganze Welt, die Artenvielfalt und geschätzte zwei bis drei Milliarden 'Klimaflüchtlinge' aus aller Herren Länder. Vor allem aber wollt Ihr Deutschland möglichst schnell 'dekarbonisieren' und 'klimaneutral' machen.
Das ist sehr lobenswert und nobel.
Was ich vermisse, ist ein Beweis, ein handgreiflicher Beleg, daß Euer Vorhaben auch gelingen kann. Warum schafft Ihr nicht einfach mal ein Pilot-Projekt?
Viele geniale Wissenschaftler und Techniker vor Euch haben das getan, einfach um die Technik, für die sie standen unter praxisnahen Bedingungen vorzuführen!
Thomas Alwa Edison tat das, indem er seine elektrische Beleuchtung auf seinem Betriebsgelände Menlo Park dem staunenden Publikum vorführte.
Eines der für mich (und viele Briten) überzeugendsten Pilot-Projekte war die ‚Turbinia‘.
Zitat aus Wikipedia:
'Die Turbinia war das erste Turbinenschiff der Welt, also das erste Dampfschiff, das nicht durch eine Dampf(kolben)maschine, sondern durch eine Dampfturbine angetrieben wurde.
Sie wurde 1894 unter Leitung des Dampfturbinen-Erfinders Charles Parsons gebaut, um die Leistungsfähigkeit des Turbinenantriebes zu testen und seine Überlegenheit zu demonstrieren. Der Versuch war ein voller Erfolg: Die Turbinia wurde auf Anhieb das mit Abstand schnellste Schiff der Welt und läutete so den Generationswechsel bei den Schiffsantrieben von der Dampfmaschine zur Dampfturbine ein.‘
Zitat Ende.
Was hält Euch davon ab, einen ähnlichen Coup zu landen?
Stattet eine Kleinstadt von 10 000 Einwohnern mit Windrädern und Solarpaneelen aus, installiert Wärmepumpen, entfernt alle Gas- Öl- und Kohleheizungen, trennt das Städtchen vom bösen Kohlestrom und Atom-Importnetz und dann beweist uns, daß die Kommune trotzdem normal weiterexistieren kann.
Rund um die Uhr, rund ums Jahr. Ohne Frösteln an kalten Wintertagen. Bezahlbar.
Funktionierenden Nahverkehr will ich sehen (Elektrobusse!) und ein Gewerbegebiet, in dem die Menschen ein Einkommen finden!
Wenn Ihr das hinbekommt, wechsle ich die Seiten!
Dann werde ich zum Grünschmied!

Anmekungung tech. Support:
Dann ist es ja bald so weit mit dem Namen:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/energieautark-in-brandenburg-100.html
https://kommunal.de/die-energieautarke-gemeinde
https://www.spiegel.de/panorama/fuchstal-in-bayern-wie-eine-kleine-gemeinde-die-energiewende-schaffte-a-556d24cf-56a8-4c78-be65-bb7436f4a9d3

Aber, wie ich den Grünschmied kenne, wird es schon einen Grund geben, warum das nicht gilt. :-) Die 10.000 Einwohner als Grenze, sind ja aktuell schon mal ein Fluchtpunkt.
nur_mal_so
22.05.2023, 07.32 Uhr
Wenn der technische Support es nicht herausgesucht hätte,
hätte ich's getan, ich hab nämlich auch davon gelesen. Lieber technischer Support: Danke.
Lieber Grünschmied: - ...
Ach, schon gut.
altmeister
22.05.2023, 07.44 Uhr
An den technischen Support
Nun, ich habe mir den von Ihnen verlinkten Artikel angesehen.
Von der Sache her gut, jedoch noch weit davon entfernt, dieses auf eine Stadt mit 10000 Einwohnern oder unser Nordhausen zu übertragen.
Zum Einen muss festgestellt werden, dass eine völlig autarke Versorgung nicht vorliegt, es wird Holz in einem Hackschnitzelwerk verbrannt, da die Fotovoltaik, Windkraft und Biogasanlage nicht komplett alle Situationen, trotz Pufferspeichern für Wärme, abdecken. Was mir fehlt, in diesem von Ihnen genannten Artikel, ist der Anteil dieser Anlage am Gesamtenergiebedarf.
Weiterhin ist es nötig, Kraftstoffe zum Betrieb der Nutzfahrzeuge zu nutzen, welche nicht selbst hergestellt werden.
Für die 130 Einwohner ist zumindest das allgemeine Wohnen günstiger geworden durch gesunkene Energiepreise.
Es ist auch sehr überschaubar, was an Energie benötigt wird.
Ich habe nichts davon gelesen, dass dort irgendein Gewerbe- oder Industriegebiet mit Energie versorgt werden muss, einzig von einem Agrarbetrieb, welcher natürlich Voraussetzung für den Betrieb der Biogasanlage ist. Nicht mal ein Bäcker, Kindergarten oder eine Schule sind vorhanden.
Besteht bei diesen Bewohnern allerdings das Interesse an einem schönen Gaststättenbesuch, an Theater, Kino, Schwimmbad, Sauna, einem Einkauf, medizinischer Versorgung usw., dann wird es schon eng, da ist in dem Kleinstdorf nichts da.
Somit wird dort die Infrastruktur in Anspruch genommen, wo solche Möglichkeiten nicht gegeben sind und die autarke Lebensweise ist daher doch nicht so autark.
Welche Größe einer Biogasanlage für die Versorgung von Nordhausen notwendig wäre, sollte von der EVN ohne Probleme zu erfahren sein und ich denke da zurück an die Proteste gegen die schon bestehende.
Wie soll ein Inselprojekt, welches nur für Wenige Vorteile hat, auf Städte wie Nordhausen oder auch nur Bleicherode übertragbar gemacht werden?
Für diese kleine Gemeinschaft ist das wirklich eine schöne Sache, könnte und sollte auch in anderen Orten angewandt werden, jedoch ist es letztendlich kein wirkliches Beispiel für die Energieversorgung einer gesamten Volkswirtschaft.

Anmerkung techn. Support:
Ja, stimmt. Nordhausen hat aber, gerade bei Biogas, großes Potential. Riecht man ja manchmal. :-)
Franz Haarkamm
22.05.2023, 08.43 Uhr
Applaus
Zynismusmodus an: Ein über 40 Jahre alter Liedtext:
„Feste Jungs, macht nur weiter so,
ihr bekommt schon alles kaputt.
Leitet alles Gift ins Meer,
Dreck und Scheiße hinterher.
Macht den Ozean zum Klo.
Öl schwimmt da schon sowieso
Gehn die Fische dabei drauf,
Was liegt schon viel daran.“
Zynismusmodus aus.
Bleistift und Lineal
22.05.2023, 10.29 Uhr
Mit der Behauptung:
"Es ist eine Grüne Lüge, dass die Ressourcen der Erde nicht unendlich seien" lehnt man sich schon ziemlich weit aus dem Fenster und widerspricht völlig dem gesunden Menschenverstand.

Woran man aber auch sieht, dass konstruktives Diskutieren gar nicht gewünscht ist. Augen zu und weiter, die Erde hat unendliche Ressourcen! Kohle wächst auf den Bäumen, und Öl schwimmt im Ozean!
Kobold2
22.05.2023, 11.02 Uhr
Schöne Beispiele
Von denen es bestimmt noch mehr gibt und die den Boden aus der grünen Schublade der hier einfach Denkenden haut.
Die Notwendigkeiten hat man dort schon vor Jahrzehnten erkannt, ganz ohne grüne Bürgermeister, ähhm Spinner und Weltverbesserer.
Wenn die Argumente und die Weitsicht fehlt und die Augen weiter vor der Realität verschlossen werden, dann schlüpft man in die Otto Normalverbraucher Opferrolle und schiebt die Schuld den “ Anderen da oben zu“.
Beim nächsten Einkauf wird dann beim Obst und Gemüse aus Marokko, Ägypten, Lybien, Pakistan, oder Indien gegriffen, das Honigglas mit der Mischung von Japan, über Australien, bis Südamerika in den Korb gepackt, die nächste technische Errungenschaft aus Asien geordert, die vorige weggeworfen hat, weil übers reparieren nicht mal nachgedacht wird, Beifall geklatscht, wenn unsere Autoindustrie einen weiteren Zulieferer auslagern damit hier nur die Gewinne, aber möglichst nicht die Preise steigen. ( tun sie aber doch)
Das allein das alles “ völlig resourcenschonend" um die Welt gekarrt wird ist dabei völlig in Ordnung, weil man sich ja sowieso kaum noch was leisten kann, und“ die da oben“ viel schlimmer sind.
Psychoanalytiker
22.05.2023, 11.10 Uhr
Grün ist nicht immer Grün
Es dürfte durch die Kommentarfunktion der NNZ inzwischen bekannt sein, dass auch ICH sehr wohl Interesse daran habe, dass das Klima geschützt werden MUSS.

Mein "Problem" dabei ist nicht, dass es überhaupt erfolgt, mein "Problem" ist das WIE, wie es geschafft werden kann, und das "weltweit" und nicht allein im "Fliegenschiss Deutschland".

Und dafür braucht es Menschen, die wirklich Ahnung davon haben, die Realitäten nicht nur erkennen, sondern auch leben. Wenn Menschen z.B. gegen den Abbau von Material demonstriert, das man für die Wende braucht, dann fehlen mir die Worte.

Und da fehlen mir auch in der Politik Menschen mit Wissen, Menschen, die nicht nur Theorien aufstellen, sondern praktisch umsetzen können. Und bei über 80 Millionen Einwohnern werden sich doch bestimmt ein paar finden, die das ohne Familienbande, ohne Clan (Journalistensprech), ohne "Geklüngel" hinbekommen.

Es gibt und gab durchaus real denkende, das GRÜN lebende Politiker, die das besser hinbekommen, als Berufs- oder Studienabbrecher. Ich denke da z.B. an den gemobbten Boris Palmer aus Tübingen. Warum wohl, wurde der, und nicht die ebenfalls GRÜNE Gegenkanditatin zum OB gewählt ? Könnte es sein, dass die Tübinger da besser und ehrlicher darüber denken ? Ich glaube "JA".

Wir leben noch immer in einer Demokratie, so manche Idee der GRÜNEN ist aber, zumindest gefühlt, eher diktatorisch, so ein bißchen nach "Art DDR". Das fängt bei den "mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien bei Heizungen", besser noch Wärmepumpen" an, geht über den Versuch, uns die Gender-Sprache nahezubringen (auch Notengebung in (Hoch-)Schulen) und endet nicht bei "Verteufelung von Atomstrom, bei gleichzeitigem "Hochfahren von Kohlekraftwerken".

Willkommen in der Realität.

Und nochmal zur Familienbande. Ich verstehe einfach nicht, dass diese (auch in dieser Zeitung) noch immer für gut befunden wird. Und ich frage mich noch immer, warum Robert Habeck und nicht das "Energiegenie" Dr. Graichen Minister wurde. Der ist doch auch bei den GRÜNEN, schreibt keine Märchen und soll der EINZIGE sein, der Ahnung von der notwendigen Wende hat.

Auch das ist Teil meiner skeptischen Haltung zu DEUTSCHER GRÜNER Politik, wobei die Betonung auf "Deutscher" liegt.
grobschmied56
22.05.2023, 11.42 Uhr
Zu kurz gedacht! ...
... hat, wer 'Ressource' nur als materielles Gut betrachtet. Die wichtigste Ressource wurde außer acht gelassen: Menschlicher Erfindergeist und der daraus resultierende technische Fortschritt!
Es gab eine Zeit, in der Beleuchtung fast ausschließlich auf 'tierischen' Produkten beruhte. Man nutzte Bienenwachs - in der billigeren Version 'Unschlitt', den Talg von Rindern und anderen Tieren zur Herstellung von Kerzen. Ein besonders trauriges Kapitel: Die Herstellung von Lampenöl aus Walen und anderen Meeressäugern. Diese wurden bis an den Rand der Ausrottung gebracht. Technischer Fortschritt brachte die Wende. Lampenöl aus Erdöl (Petroleum) und schließlich die Erfindung des elektrischen Lichtes machten das Abschlachten der Wale überflüssig. Dank der menschlichen Ressource 'Grips' konnte auf die tierische Ressource Wal verzichtet werden. Die elektrische Glühlampe machte es möglich. Diese wird heute wiederum durch LED - Lampen ersetzt, die nur noch 10 bis 20 Prozent des Leistungsbedarfes einer klassischen 'Glühbirne' haben.
Das meine ich, wenn ich von 'unendlicher Ressource' spreche. Menschlichen Erfindergeist und Einfallsreichtum! Er bewirkt, daß man sich Rohstoffe und Energiequellen nutzbar machen kann, die unsere Vorfahren gar nicht als solche betrachtet hätten.
bleibtmalfeinineurer
22.05.2023, 12.38 Uhr
Richtig Grobschmied,
Also vertrauen Sie endlich dem menschlichen Erfindergeist ? Super, dann haben Sie Vertrauen, dass Speicher-Technologie und Netzausbau noch einige innovative Sprünge vor sich haben.
Muggefug
22.05.2023, 13.20 Uhr
Unfähigkeit
Leider ist die grüne Politik alles andere als Umweltfreundlich, ganz im Gegenteil.
Ganz Europa baut Kernkraftwerke, sicher auch keine Ideallösung. Allerdings immer noch besser als dreckige Kohlekraftwerke.
Das ganze Problem muss doch global gelöst werden. Das kleine Deutschland will oberlehrerhaft die eigene Bevölkerung drangsalieren.
Um genau zu sein muss man doch auch hinterfragen mit was für einem Strom die Wärmepumpen betrieben werden sollen,
Die Grünen haben versagt, in jeglicher Hinsicht, Vetternwirtschaft und Ideologie besessen und vollkommener Beratungsresistent.
Auch ich möchte meinen Kindern eine intakte Umwelt hinterlassen und bin auch bereit Opfer zu bringen. Nur so rennen wir ins verderben.
Wenn nicht Alle auf unserem Planeten mitmachen wird das nichts
Psychoanalytiker
22.05.2023, 13.33 Uhr
Lieber Axel S. ...
Nicht nur der Grobschmied und ich schrieben immer wieder, zugegebener Maßen auch "verklausuliert", dass wir intelligente Menschen in unserem Land haben, die Grips im Gehirn, Ideen, Innovation, Schaffenskraft und Wagemut haben, etwas zu erfinden, was uns Menschen, den anderen Lebewesen und dieser Welt in Gänze "gut tut". Nur muss dieses mit Sinn und Verstand und nicht mit "Hauruck" und Unwissen geschehen.

Die aktuellen Führungskräfte der GRÜNEN, schaffen das nicht, da bin zumindest ich mir sicher. Reine Theoretiker, die noch nie wirklich gearbeitet haben, sind in diesen Positionen "fehl am Platz". Meine Beweise sind z.B. Annalena Baerbock, die Strom im Netz speichern will, oder Katrin Göhring-Eckardt, die glaubt, dass Atomstrom die Leitungen "verstopft". Allein diese zwei Aussagen sind so abgrundtief daneben, dass es schon weh tun müsste.

Ich hatte so vor etwa 50 Jahren Berufsschullehrer, die uns Elektromotoren nahebrachten, und die damals schon Visionen hatten, damit herumzufahren. E-Autos sind also schon damals Thema gewesen, nur hat sich seit dieser Zeit nicht wirklich etwas mit Speicherung von Strom getan.

Mir sind die aktuellen Speicher für das, was sie leisten sollen einfach zu groß, zu schwer und zu schwach.

Kommen Sie nun bitte nicht mit dem Verschlafen von Möglichkeiten. Das mag so sein, aber ich merke nichts von Innovation und Ingenieurskunst auf diesem Gebiet. Und wie erwähnt, Lang, Nouripour, Habeck & Co. spreche ich deren Wissen darüber einfach ab.

Für mich ist es "Dummschwatz", (sie obige Beispiele) und einige Politiker der FDP, die auch nicht meine Freunde sind, sind gerade dabei, es auch zu erkennen.

Es gibt nun einmal bestimmte (Natur-Gesetze und Wahrheiten, die nicht überlistet werden können, und wenn man etwas verschlafen hat, muss man es, wenn überhaupt, vernünftig, und nicht mit Gewalt korrigieren.
Und Ängste schüren, oder Dinge vorschreiben, ohne die Menschen mitzunehmen, ist eine noch dümmere Idee ...

Genau das ging in der DDR daneben, aber wer weiß das schon noch ...
altmeister
22.05.2023, 14.19 Uhr
Innovative Sprünge
Ja, der menschliche Erfindergeist hat schon so manches Mal überrascht! Da bin ich bei Ihnen Axel S.
Jedoch sind Innovationssprünge bzw. deren Umsetzung auch an eine Abfolge gebunden!
Um beim Thema "Sprünge" zu bleiben ist der Vergleich mit einem Turmspringer hier angebracht. Bevor dieser sich mehr oder weniger stilvoll vom 10 Meter Turm stürzt sollte das Sprungbecken gefüllt sein.
Genau so ist es mit der Reihenfolge einer Energiewende, erst Netz und Speicher, dann kann sinnvoll eine Änderung der Erzeugung und Nutzung erfolgen.
Im Moment werden Wege der Energieerzeugung gegangen, welche rückschrittlich sind und eine Effizienz haben, welche durch direkte Nutzung der fossilen Brennstoffe im Objekt definitiv übertroffen werden.
Der Abgasausstoß ist nur nicht vor Ort, offen gesagt ein ganz klarer Besch...
Waldemar Ceckorr
22.05.2023, 15.27 Uhr
ich zitiere mal:
Anmerkung techn. Support:
Ja, stimmt. Nordhausen hat aber, gerade bei Biogas, großes Potential. Riecht man ja manchmal. :-): zitat ende.
mit dem bio-gas ist das so eine sache, falls nämlich windstrom die leitungen verstopft ( frei nach kge ) kann es passieren das der netzbetreiber den bio-gas strom abregelt und dann bleibt nur abfackeln übrig.
mal nach Jens Soeken, gurgeln,gibt sicher auch ein video dazu.

der waldi
Psychoanalytiker
22.05.2023, 17.27 Uhr
Lassen wirs @ Altmeister ...
... mit einigen GRÜNEN Kommentatoren dieser Zeitung ist kein "Gespräch" möglich.

Entweder begreifen die (aktuelle Daumen-runter-Koalition) Ihren durchaus richtigen und anschaulichen Vergleich mit dem Turmspringer nicht, wollen ihn nicht begreifen oder wollen nur provozieren.

Hinsichtlich der "Schritte" möchte ich noch ergänzen, dass sich Turmspringer, egal ob Profis oder Laienspringer meist erst an die 10 Meter herantasten. Natürlich muss vorher Wasser im Becken sein, aber wenn Sie darauf hinweisen, gibts "Daumen-runter). Als Kind begann ich im Schwimmbad des Stadions am Beckenrand, ging zum 1-Meter-Brett über, dann über 3-Meter zur Höhe von 5-Metern und sprang dann endlich von den 10-Metern, ins mit Wasser gefüllte Becken, und nicht mit dem Kopf auf den Beton (gegen dessen Herstellung bei Windrädern ja auch schon gestreikt wird).

Das sind die Schritte, die wirklich mal veranschaulichen, dass man nicht den 1000sten Schritt vor dem ersten Schritt machen sollte, oder darf.

Ich bin auch mit dem Rest Ihres Kommentars voll bei Ihnen !!!

Wer aber den GRÜNEN Schul- und Studienabbrechern zujubelt, auf eine Art "diktatorische Befehlshaberei" positiv reagiert, den sollte man genau so ignorieren, wie es Polizisten jetzt vermehrt mit Klimaklebern tun: Nicht mehr mühevoll ableimen, sondern Beton sägen, in einer Staubwolke verschwinden lassen, Mensch und Beton zur Seite bringen und dort liegen lassen. Das Gleiche macht die Polizei jetzt auch mit Leuten, die sich an Autoreifen kleben: Rad abbauen, Mensch und Rad neben die Fahrbahn tragen, dort verweilen lassen, bis der befreundete Abkleber kommt und die Arbeit (ableimen) selber macht.

Für mich haben die GRÜNEN in unserem Land (ich spreche nicht von allen Grünen!!!) alles versaut, was zu versauen ist. Und die Familienbande zeigt mir zudem, dass ich Recht habe.

Und noch bezüglich unserer GRÜNEN Annalena Baerbock: Die "GANZE WELT" schüttelt über deren "Nichtdiplomatie" und ihren Oberlehrermodus gegenüber anderen Ländern nur noch den Kopf. Nur wir nicht. Kaum Berichterstattung über das Auftreten, über den Schaden, der gegenüber muslemischen Ländern angerichtet wird ... .

Wir sind ja jetzt "Führungskraft", da darf man das wahrscheinlich ...
bleibtmalfeinineurer
22.05.2023, 19.57 Uhr
Ach Leute...
...nun fangt doch mal an in größeren Zusammenhängen zu denken. Nichts ist on Stein gemeißelt....und vieles von dem, was heute entschieden wird, wird sich später als Humbug erweisen... und wisst ihr was ? Das ist völlig normal ! Die menschliche Entwicklung ist genauso wie die Evolution eine Geschichte von Versuch und Irrtum. Manches, was zunächst vielversprechend erschien, erwieß sich später als Quatsch oder wurde von anderen Technologien überholt. Wisst ihr eigentlich, warum sich in den 20ern des letzten Jahrhunderts das Elektroauto nicht durchgesetzt hat ? Weil der elektrische Anlasser erfunden wurde, der die Kurbelei beim Verbrenner überflüssig machte.

Es sind Deteils, die verbessert werden müssen. Im aktuellen Beispiel eben die Speicherung und die Verteilung von elektrischem Strom....und das wird passieren. Der Grund dafür ist einmal mehr der Markt, die Chance mit besseren Produkten einfacher Geld zu verdienen als mit alten und abgelegten. Die Frage ist eben welches Gewicht man dem Alten zuordnet....macheinem fällt es eben schwer liebgewordene Gewohnheiten abzulegen. Bestes Beispiel für meine Überzeugung ist doch, dass gebrauchte (alte) E-Autos kaum Käufer finden... nicht, weil sie schlecht wären, sondern weil die rasante Entwicklung sie bereits überholt hat.

...und das nur Deutschland die Welt rettet ist ein immer wieder widerlegeter Mythos ... die Gegenargumente spar ich mir hier...
grobschmied56
22.05.2023, 23.09 Uhr
Einen Fluchtpunkt, wie vom t. Support angemerkt, ...
... brauche ich natürlich nicht. Die 10 000 Menschen sind einfach eine Zahl. Ich hätte auch die Einwohnerzahl von Sondershausen oder Nordhausen nennen können.
Mein 'Fluchtpunkt' ist eher ein Knackpunkt! Es sind die Forderungen >Bezahlbar< und >Gewerbegebiet, in dem die Bewohner Arbeit und Einkommen finden.<

Anmerkung techn. Support:
Selbstverständlich nicht. :-)
Wie Bitte
23.05.2023, 08.00 Uhr
Lieber Grünschmied,
man hatte es ja schon vorhergesagt, dass Ihnen das Zeigen "was Sie anmahnen, man solle es erst einmal ausprobieren, WIRD bereits ausprobiert" aus irgendwelchen Gründen wieder nicht in den Kram passen würde.
Nur dass Sie diesmal nicht die Aussagen anderer Leute, sondern nun schon Ihre eigenen Aussagen leugnen. Das hat eine ganz neue Diskussionsqualität. Oder, mit anderen Worten: das war jetzt wohl der ultimative Beweis, dass man mit Ihnen gar nicht diskutieren braucht, weil Sie an Fakten schlichtweg nicht interessiert sind.

Ich würde Sie aber gern weiterhin "Grünschmied" nennen, wenn das okay ist.
Romikon
23.05.2023, 09.08 Uhr
Quatsch ist nun mal Quatsch Axel S.
"Das ist völlig normal ! Die menschliche Entwicklung ist genauso wie die Evolution eine Geschichte von Versuch und Irrtum."
Wenn das so wäre ist der menschliche Verstand und eine rationale Wissenschaft/Forschung eine Laune der Natur.
Sie erzählen vielleicht einen Blödsinn.
Der menschliche Verstand hat schon immer versucht optimal zu denken um Fehler/Irrtümer zu vermeiden.
Was jetzt mit dem Klima und alles was dazugehört geschieht ist reine menschliche Gier um Profit zu erreichen.Nichts mehr und nichts weniger. Alle Triebkräfte beim Menschen werden von der Angst und der Gier bestimmt.
diskobolos
23.05.2023, 09.31 Uhr
Statt kräftiger Worte stünden manchem Argumente besser
Ich lese ja die meisten Kommentare und finde, dass in den meisten mindestens ein Körnchen Wahrheit steckt. An dem Vergleich mit dem Sprung vom 10m-Turm stimmt z. B. , dass die Energiewende eine gewaltige Aufgabe ist, die allen viel abverlangt.
Probleme bei der E-Mobilität sind dabei noch die kleinsten. Andere Länder (China, Norwegen, USA) werden uns zeigen, dass es funktioniert. Die deutsche Autoindustrie wird dann wohl nicht mehr die Rolle spielen, die sie heute noch hat.

Bei allen Schwierigkeiten geht Eines m. E. nicht: dass wir noch 30 Jahre so weitermachen wie bisher. Das hat eine Mehrheit der Bürger schon begriffen. Die anderen WOLLEN einfach nicht .
Und dass der Willen der wesentliche Teil des Glaubens ist, beweist jede Religion . . .
Romikon
23.05.2023, 09.44 Uhr
Nachsatz zu den menschlichen Triebkräften
es ist unvollständig was ich gerade geschrieben habe.Zu den Triebkräften beim Menschen zählen neben der Angst und die Gier als wesentliches Element die Fortpflanzung.
was man uns gegenwärtig unterschiebt ("würde ja keine Rolle spielen" usw und so fort) ist falsch.
bleibtmalfeinineurer
23.05.2023, 10.15 Uhr
Genau @Romikon...
...da haben Sie absolut Recht Gier treibt den Menschen an....und führt dadurch zu mehr Effizienz (wer gutes günstig verkaufen kann, gewinnt am Markt und befriedigt seine Gier). Genau das führt zu ständiger Weiterentwicklung und Innovation. Sie haben das System Marktwirtschaft offenbar ja doch verstanden. Damit das nicht ausufert gibt es die staatliche Regulierung und diverse Hängematten....die kaum irgendwo so erfolgreich sind wie in Deutschland. Und ja, in jeder Forschung und Weiterentwicklung stecken auch Versuch und Irrtum... wie sonst sollte Neues entstehen ? Das Evolution (ungeplanter) Versuch und Irrtum ist, ist unbestritten - bitte die Evolutionstheorie selbst ergründen.

Wenn ich Sie richtig verstehe halten Sie den Klimawandel für eine Erfindung (von wem ?) um den Leuten Angst zu machen und mehr Geld zu verdienen ? Interessant, allerdings übersteigen die Kosten der notwendigen Restrukturierung der Industrie bei Weitem die kurzfristig erzielbaren Gewinne... von den gesellschaftlichen Kosten mal ganz abgesehen...
Romikon
23.05.2023, 11.06 Uhr
Der Klimawandel ist keine Erfindung.Auch nicht von mir Axel
das unterstellen sie den Leuten,die rational an diese Dinge gehen und "keine Geschäfte" machen wollen.Keine Klimahysterie mitmachen.Den Klimawandel gab es schon immer.
Und der ist auch vor 1000 enden von Jahren schon wesentlich schlimmer gewesen als er z.Z. jetzt ist und war(schon immer unabhängig vom Menschen).Es lässt sich der Einfluss des Menschen leider nicht beweisen.Denn CO2 ist die lebensgrundlage sämtlichen Lebens auf der Erde.
Man versucht uns leider in eine Richtung zu drängen.Dieses Drängen ist schlicht und einfach Manipulation.
Manipulation um eine primitive Eigenschaft des Menschen zu befriedigen."Die Geldgier". Es ist so liebe Leute.Und keiner merkt es bei der fortwährenden Manipulation.Jeden Tag und jeden Tag das Gleiche.Klima Klima....
bleibtmalfeinineurer
23.05.2023, 12.45 Uhr
Lieber Romikon...
...dann erklären Sie mir (uns) doch bitte mal, wer uns hier (und vor Allem warum) manipuliert. Wer ist denn der Nutznießer des Ganzen ?

Recht haben Sie, wenn Sie sagen, dass sich das Klima immer schon geändert hat... jawohl, hat es ! Aber nie in dem Tempo ! Das CO2, wie andere Gase auch ein Treibhausgas ist, bestreiten Sie sicher nicht...und das Kohle und Öl und Gas ...also die fossilen Energieträger das CO2 von Millionen Jahren gebunden haben (deswegen heißen sie ja so) werden Sie auch nicht bestreiten. Ist es nicht logisch, dass der Klimawandel durch die Freisetzung von dieser in Millionen Jahren gebundenen Menge CO2 in wenigen Jahrhunderten zwangsläufig zu einer Beschleunigung und Verstärkung einer möglicherweise ohnehin stattfindenden Erwärmung führen MUSSTE ?
Im Übrigen ist die Kausalität zwischen CO2-Ausstoss (also nur dem vom Menschen) und dem Temperatur-Anstieg mehrfach von unabhängigen, verschiedenen Universitäten und Institutionen nachgewiesen wurden. (Einfach Google bemühen).

Nochmal, wer hat etwas davon, wenn er alle diese Institutionen, die Klimaforscher, Historiker, Biologen weltweit bestechen und somit zu einer Falschaussage verleiten würde ?

Andersherum... wer hat etwas davon, wenn er das Thema schlicht leugnet, New York und Amsterdam im Mehr versinken und große Teile der Welt unbewohnbar werden ?

Dieser Planet und auch die Natur wird diese Veränderung wegstecken.... die Menschheit wahrscheinlich nur in Teilen...
Romikon
23.05.2023, 14.19 Uhr
ganz einfach : es ist ein "Weltumfassendes System" was sich
nationale Interessen längst untergeordnet hat.Ich will mal keine Spekulationen hier aufschreiben.Das wären dann vielleicht unlautere Theorien.Aber wer glaubt schon,dass ein Bundeskanzler Scholz noch eine wesentliche Rolle spielt? Ausser Politik gegen Interessen der Menschen zu machen!?Es gibt jedenfalls soviele Firmen die vernetzt vom Klimawandel profitieren.Ist einfach nicht vorstellbar.Es ist ganz einfach ein Geschäftsmodell.Das haben sich gierige Leute ausgedacht.
Der Klimawandel hat seit dem Jahr 1100 füt uns jetzt begonnen und setzt sich stetig signifikant fort.Man hat eine Klimakurve 2016 durch Messungen für die letzten 2,5 Mio Jahre ermittelt.Die Schwankung geht von (grad Erdklima) -7 bis +5 .Zur Zeit befinden wir uns bei +1,5 .Vor 2000 Jahren waren wir schon mal bei +2,5 grad.Sind seit dem Jahr 1100 im "Aufwind". Pustekuchen von wegen kurzfristige Wärmeentwicklung durch Fossile Verbrennungen.Es gibt keine zuverlässigen Messungen.Alles basiert auf Rechenmodellen.Nichts ist messbar.
Entschuldigung falsch ! Von wegen Meeresspiegel steigt!
Seit über 100 Jahren steigen die nordeuropäischen Städte Oslo, Stockholm und Helsinki stetig an und die Beobachtungen deuten darauf hin, dass der Meeresspiegel dort auch weiterhin um einige Millimeter pro Jahr sinken wird. Jedenfalls war das bis zum Jahr 2020 so, als das neue AR6 Sea Level Projection Tool des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) plötzlich überall einen erheblichen Anstieg des Meeresspiegels ankündigte.Da wurde nämlich gemessen und das in besagten Städten nachgewiesen.
Wenn sie sehr alte Bilder von der Freiheitsstatue in New York sehen werden sie feststellen,dass die neuen Bilder den gleichen Wasserstand zeigen wie eh und jeh.Komisch !
Und übrigens hat die Antarktis an Eisfläche zugenommen und hatte dieses jahr im Mai eine so kalte Temperatur wie in den letzten 50 Jahren nicht mehr.Das sind alles frei zugängliche Informationen.Was man im Augenblick zu lesen bekommt (in ARD und ZDF)sind Dürre in Spanien und anderen Urlaubsgebieten oder Hochwasser in Italien.Warum wohl?
grobschmied56
23.05.2023, 14.46 Uhr
Natürlich steht es 'Wie Bitte' zu, mich nach ...
... Belieben 'Grünschmied' zu benennen. Wenn's für's Wohlergehen hilfreich ist... nur zu! Bin schließlich kein Sensibelchen oder Schneeflöckchen. Wer Hitze nicht erträgt, hat in der Schmiede nichts verloren.
Ändert nur nichts an meiner Überzeugung. Genau so wenig, wie ein sicher sehr informativer Artikel, der leider hinter einer Bezahlschranke erscheint.
Mein folgendes Zitat kann man übrigens ohne Abo und Zuzahlung lesen:
Es handelt sich um eine Anfrage des abgeordneten Bartsch (Linke), der einfach mal wissen wollte, was denn das ganze großartige Heizungsgesetz des Herrn Habeck für den 'Klimaschutz' bringen wird.
Zitat:
'„Die Klimabilanz der geplanten Heizvorgaben ist ausgesprochen bescheiden: 1,4 Prozent weniger CO2-Ausstoß im Jahr 2030 im Vergleich zu heute“, kommentiert Bartsch das Vorhaben. „Alle Jahre bis 2030 zusammen sind es 5,6 Prozent Ersparnis.“ Hinzu komme der höhere Stromverbrauch, der mindestens bis 2030 nicht grün sein werde.

Fazit Bartsch: „Das Heizgesetz ist klimapolitisch vielfach heiße Luft. Die aktuelle Debatte und der tatsächliche Klimaeffekt stehen in einem krassen Missverhältnis. Die Pläne spalten das Land und verunsichern die Menschen.“
Zitat Ende. (Quelle: Focus)

Nicht, daß ich gerade ein großer Anhänger von Bartsch und den Linken bin, aber, wo sie recht haben, da haben sie nun mal recht.
bleibtmalfeinineurer
23.05.2023, 14.57 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrages
bleibtmalfeinineurer
23.05.2023, 15.05 Uhr
Okay @Romikon...
...da fehlt mir echt der Einblick in derart weltumspannende Systeme... bleiben Sie aber da unbedingt dran....und halten uns auf dem Laufenden. Ich lerne immer gerne dazu.

Also wenn wir tatsächlich so belogen werden, dann hat diese ganze Energiewende und Solarstrom und E-Auto-Gedöns natürlich überhaupt keinen Sinn....und wir machen einfach weiter wie bisher.

@techn. Support besser ?

Anmerkung techn. Support:
Ich war das nicht. :-)
Die ganze Diskussion eskaliert schon wieder, aber ...
... Romikon sollte da wirklich unbedingt dran bleiben. Das ist ja eine ganz heiße Nummer.
Komiron
23.05.2023, 15.54 Uhr
Tidenhub Romikon
Tidenhub ist die einfache wissenschaftliche Erklärung für den "gleichbleibenden" Wasserstand auf alten und neuen Bildern von Miss Liberty.

Was die sogenannte postglaziale Landhebung Skandinaviens betrifft kann ich Sie beruhigen, denn hier hatte die bis zu 3 km starke Eisfläche der letzten Eiszeit, die besagte Halbinsel in den zähflüssigen Erdmantel sinken lassen.
Dieser Prozess kehrte sich erst mit dem Abschmelzen der Gletscher um und die Kruste begann sich wieder langsam zu heben.
Übrigens wird dieser Hebungs bzw. Ausgleichsprozess noch einige Jahrtausende anhalten.
Flitzpiepe
23.05.2023, 16.12 Uhr
Wasserstand wie eh und je - oh je, oh je
Ich werde nicht wieder. Diese Bilder habe ich auch gesehen und dazu aber auch die Kommentare. Das hat Romikon wohl nicht gemacht. Die Bilder reichtem ihm ...

Jetzt werden also schon die Gezeiten geleugnet, wenn der Wasserstand an der Freiheitsstatue in New York auf 2 Bildern mit 100 Jahren Abstand zufällig gleich ist. Soweit man das überhaupt sagen kann, bei der Entfernung von der Küste.
Ich muss wohl selbst das Lesen solcher Kommentare unterlassen - es wird mir langsam zu blöd.
Dunning und Kruger lassen grüßen...

Anmerkung techn. Support:
Der »Dunning-Kruger-Effekt« wird hier erklärt: https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt
Romikon
23.05.2023, 17.18 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verzichten Sie auf offensichtlich falsche Tatsachenbehauptungen.
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