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Sa, 15:02 Uhr
19.11.2022
ifo Institut

Große Bildungslücken weltweit

Weltweit erreichen zwei Drittel der Jugendlichen keine grundlegenden Fähigkeiten, die in der Schule vermittelt werden sollen. Das geht hervor aus einer neuen Studie des ifo Instituts. In Deutschland beträgt der Anteil 23,8 Prozent, in Österreich 24,6 und in der Schweiz 21,9 Prozent, aber zum Beispiel in Estland nur 10,5 Prozent...

„Das sind erschreckende Zahlen“, sagt Ludger Wößmann, der Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik. „Alles in allem entgeht der Welt eine Wirtschaftsleistung über das verbleibende Jahrhundert von über 700 Billionen Dollar“, sagt ifo-Forscherin Sarah Gust.

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Die Spanne reicht von 24 Prozent in Nordamerika und der Europäischen Union bis 89 Prozent in Südasien und 94 Prozent im Afrika südlich der Sahara. In 101 Ländern beträgt der Anteil über 50 Prozent und in 36 Ländern sogar über 90 Prozent.

„Die Welt ist extrem weit davon entfernt, die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu erreichen“, sagt Wößmann. „Das ist deshalb so tragisch, weil Bildung nicht nur für das persönliche Schicksal bedeutsam ist, sondern den langfristig wichtigsten Beitrag zum Wirtschaftswachstum darstellt, und nicht Straßen, Eisenbahnen oder Glasfaserverbindungen.“

Für die neue Studie haben die Forscher des ifo Zentrums für Bildungsökonomik zusammen mit Eric A. Hanushek von der Stanford University individuelle Schülerdaten zahlreicher internationaler und regionaler Leistungstests in Mathematik und Naturwissenschaften auf eine vergleichbare globale Messskala gebracht. Grundlegende Fähigkeiten werden dabei mit der untersten PISA-Kompetenzstufe 1 definiert. Dazu gehört es beispielsweise, einfache und eindeutige Routineaufgaben zu lösen, nicht aber, einfachste Formeln anzuwenden, Schlussfolgerungen abzuleiten oder Ergebnisse interpretieren zu können.

Studie (in Englisch): „Global Universal Basic Skills: Current Deficits and Implications for World Development“ von Sarah Gust, Eric A. Hanushek und Ludger Wößmann in: CESifo Working Paper No. 10029; zu finden hier: https://www.cesifo.org/en/publications/2022/working-paper/global-universal-basic-skills-current-deficits-and-implications
Autor: red

Kommentare
tannhäuser
19.11.2022, 15.19 Uhr
Na dann...her nach Deutschland!
Unser Bildungssystem schafft das!
N. Baxter
19.11.2022, 17.08 Uhr
Passt doch
zum politischen Niveau, vor allem zum Gruenen....
Echter-Nordhaeuser
19.11.2022, 18.22 Uhr
Keine grundlegenden Fähigkeiten
Unsere Politiker Leben es doch vor dort gibt es auch genug Unfähige.
grobschmied56
19.11.2022, 18.23 Uhr
Man hat sich ja auch alle Mühe gegeben ...
... in den letzten Jahren, den Kindern und Jugendlichen in Deutschland die letzte Motivation und jegliche Freude an Schulbildung auszutreiben! Stichworte 'Lockdown', 'Homescooling', 'Maskenpflicht' und 'Stoßlüften'. Man mußte als junger Mensch schon sehr hartgesotten sein und ein extrem dickes Fell haben, um all diesen sinnlosen Dummfug halbwegs unbeschadet zu überstehen und dabei auch noch wenigstens minimal zu lernen.
Nach und nach wird sich herausstellen, daß der ganze 'Maßnahmen' - Spuk völlig für die Katz war. Herr Lauterbach, seines Zeichens Experte für Panikverbreitung und Verkündigung von apokalyptischen Botschaften:
Zitat:
'Er (K. Lauterbach - von mir eingefügt) betonte erneut die Bedeutung von Impfungen. "Klar ist aber, dass die meisten Ungeimpften von heute bis dahin (gemeint war der 21.März 2022) entweder geimpft, genesen oder leider verstorben sind, denn das Infektionsgeschehen mit schweren Verläufen betrifft vor allem Impfverweigerer".
Zitat Ende. (Quelle: n-tv, 28.10.2021)
'Leider', lieber Karl L. bin ich nichts von alledem, weder geimpft, noch genesen, noch 'leider verstorben'.
Vielen jungen Menschen jedoch, die weit weniger unempfindlich gegen den Dauerbeschuß mit Weltuntergangs-Nachrichten waren ist der ganze Rummel schwer aufs Gemüt geschlagen. Kein Wunder, daß sich Depressionen, Störungen und Lerndefizite seitdem häufen!
Getroffen hat das Ganze mal wieder vor allem die Schwächsten der Gesellschaft.
Eltern mit mehreren Kindern und geringem Einkommen, die es sich nicht leisten konnten, jedem ihrer Kinder ein Tablett oder eigenes Notebook zu spendieren, waren die Hauptleidtragenden von 'Distanz-Unterricht' und 'Lockdown'.
Inzwischen hat sich Herr Lauterbach zu einer symbolischen Buße durchgerungen und vor laufender Kamera zugegeben, daß die Schließung der Kindergärten unnötig und ein Fehler war. Wir warten noch darauf, daß er ähnliches für Lockdown und Schulschließungen zugibt.
Aber da werden wir wohl noch lange warten können, nach meiner Schätzung bis 30. Februar 2023.
Psychoanalytiker
19.11.2022, 20.31 Uhr
Dumm, Dümmer, D..........
Sag ich doch, diese Erkenntnis gewann ich auch ohne ifo-Institut, ohne Studie, ohne teure Forschungsausgaben.

Ich schrieb dies schon mehrfach in dieser Zeitung, wies darauf hin, dass der Förderalismus in Punkto Schulausbildung absolut schädlich ist und dass ein bundesweit einheitliches Bildungsprogramm eigentlich ein "Muss" ist. Es kann nicht sein, dass ein Abschluss oder gar ein Abitur in Bayern "höherwertiger" ist, wie in "Sachsen-Anhalt".

Aber dumme Politiker wissen es ja immer besser, als der "Otto Normalverbraucher". Und wenn man mal die Politiker im Bundestag näher betrachtet (deren Internetauftritte und/oder Wikipedia) stellt man eben fest, dass die zunehmend ohne Berufs- oder Studien-Abschluss sind, uns aber "die Welt" erklären müssen.

Darauf aufbauend und mit logischem Denken ausgestattet, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass die Bildung weiter den Bach hinunter geht. Aber das wird das ifo-Institut auch noch ermitteln, feststellen und uns verkünden.

Nächstes Jahr (2023) bekommen wir übrigens (nicht nur) bezüglich des Bildungswesens ein "mittleres" Jahr. Es wird schlechter als 2022, aber besser als 2024 werden. Da bin ich mir sehr, sehr sicher. Und da beziehe ich die d..fen "Genderer" gar nicht mit ein.

Deutsches Sprach is ebent schweres Sprach. Sind sofiele "R" drinnen, wi zum Beisbiel in das Saz: "Wi gäht Ihnen" ... .
tannhäuser
20.11.2022, 10.58 Uhr
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