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Mo, 07:58 Uhr
27.06.2022
Wie damit umgehen?

Klimaschutz contra Landschaftsschutz?

Die beiden Dachverbände Nationale Naturlandschaften (NNL) und Verband Deutscher Naturparke (VDN) unterstützen in einem gemeinsamen Positionspapier zur geplanten Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes grundsätzlich die aktuellen Zielsetzungen der Bundesregierung für den Ausbau der erneuerbaren Energien sowie für den Erhalt und die Wiederherstellung der biologischen Vielfalt. Sie warnen jedoch vor einer pauschalen Freigabe für Windenergieanlagen in Landschaftsschutzgebieten...

Wind im Wald (Foto: Willfried Wende auf Pixabay ) Wind im Wald (Foto: Willfried Wende auf Pixabay )
Beide Dachverbände weisen darauf hin, dass die aktuell geplante Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes der im Koalitionsvertrag enthaltenen Festlegung, wonach die Koalitionspartner die Energiewende ohne den Abbau von ökologischen Schutzstandards forcieren wollen, nicht gerecht wird. Das betrifft insbesondere Landschaftsschutzgebiete, von denen es ca. 9.000 in Deutschland gibt.

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In der vorgeschlagenen Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes wird der Bau von Windenergieanlagen in Landschaftsschutzgebieten bundesweit pauschal solange für zulässig erklärt, bis in den Bundesländern ausreichend Vorranggebiete für den Bau von Windenergieanlagen („Windenergiegebiete“) ausgewiesen sind. Dies ist eine massive und dauerhafte Schwächung des Schutzinstruments „Landschaftsschutzgebiet“, die innerhalb der Nationalen Naturlandschaften, insbesondere in Naturparken von Bedeutung sind.

Der Bau von Windenergieanlagen ohne eine Prüfung nach den geltenden Landschaftsschutzgebietsverordnungen, birgt zudem die Gefahr, dass Präzedenzfälle für andere bauliche Nutzungen in den einzelnen Landschaftsschutzgebieten geschaffen werden.

Gemeinsam mit dem NNL fordert der Verband Deutscher Naturparke, dass zumindest in Landschaftsschutzgebieten (LSG) außerhalb der ausgewiesenen Windenergiegebiete weiterhin eine Prüfung auf Rechtmäßigkeit des Baus von Windenergieanlagen entsprechend der geltenden LSG-Verordnungen erfolgen muss. Andernfalls ist folgendes weiteres im Koalitionsvertrag formuliertes Ziel kaum zu erreichen: „Wir setzen uns im Rahmen der Konvention über Biologische Vielfalt (CBD) im Sinne der europäischen Biodiversitätsstrategie dafür ein, 30 Prozent Schutzgebiete zu erreichen und diese wirksam zu schützen.“
Autor: psg

Kommentare
grobschmied56
27.06.2022, 11.35 Uhr
Die Landschafts- und Tierschützer können lange...
... fordern und reden, man wird sie einfach ignorieren oder bestenfalls mit ein paar billigen Trostpflästerchen abspeisen. Das grüne Dogma von der KLIMARETTUNG durch putzige Windrädchen ist nicht aus der Welt zu schaffen.
Auch die Erkenntnis, daß massenhaft streng geschützte Arten den Rotoren zum Opfer fallen, wird daran nichts ändern.
Zitat:
'Beim Tod an Windrädern wird ein Teil der Fledermäuse an den Rotorblättern geschlagen, ein anderer Teil fällt einem Barotrauma zum Opfer: Bedingt durch Verwirbelungen und den Druckabfall hinter den Rotorblättern platzen die Lungen und inneren Organe der Fledermäuse. Hochrechnungen gehen davon aus, dass bis zu 200.000 Tiere jährlich an deutschen Windenergieanlagen verunglücken.'
Zitat Ende.
Nachzulesen bei: NABU, Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW).
Wenn es darum geht, auf deutschem Boden die ganze Welt zu retten, ist kein Opfer zu groß.
tannhäuser
27.06.2022, 16.46 Uhr
Wälder abholzen...
...Vögel schreddern und den Menschen Windräder vor die Haustür setzen (Wie weit weg wohnt eigentlich Frau Siegesmund vom nächsten Windräder-park?)?

Das ist das neue Grüne Unwmweltverständnis zur Schikane der derzeitigen Generation, um zukünftige Generationen vor Schaden zu bewahren?

Aber Kriegstreiberei und Waffenexporte in aller Herren Länder (In die Ukraine geliefertes Kriegsmatetial wird übrigens im Internet frei weiterverkäuflich angeboten und fand schon reissenden Absatz in anderen Krisengebieten) ist nicht relevant, wenn es deshalb irgendwann überhaupt keine Folgegenerationen mehr geben wird?

Und hier wollen manche Kommentatoren E-Auto-Gegnern und Arom-Kohlekraftbefürwortern ein schlechtes Gewissen einreden, weil wir durch unseren Lebenswandel für angeblich eingeschränkte Gesundheit und Lebensqualität ihrer fiktiven noch ungeborenen Urenkel verantwortlich sind?

Wenn schon nicht für die Ukraine, dann für die Urenkel frieren und mit der Taschenlampe Funke-Media-Propaganda lesen? Nein Danke! Abgelehnt!
Joerg Esser
28.06.2022, 10.29 Uhr
@tannhäuser
"Das ist das neue Grüne Unwmweltverständnis zur Schikane der derzeitigen Generation, um zukünftige Generationen vor Schaden zu bewahren?"

Sie haben damit also gerade kritisiert, dass es eine Politikerin an die Zukunft der Menschen in unserem Land denkt und danach handelt? OK, das muss man dann auch erst einmal so stehen lassen. Genau das ist übrigens ein Teil der Eidesformel einer Ministerin. Ganz im Gegensatz zu Menschen, die nach dem passenden Motto "Nach mir die Sintflut" leben.
tannhäuser
28.06.2022, 12.37 Uhr
Danke für Ihre sachliche Antwort, Herr Esser!
Sie sind SPD-Mitglied und nicht bei den Grünen.

Wenn Frau Siegesmund auf Sichtweite Windräder platzieren lässt und Sie das auch in SDH oder NDH für sich persönlich nachhaltig gut finden, können wir gerne darüber diskutieren, was den Menschen im Hier und Jetzt zuzumuten ist.

Nochmal: Ich fühle mich nicht verantwortlich für Menschen von sogenannten Nachfolgegenaritionen, für deren Existenz ich biologisch nichts beigetragen habe.
Paulinchen
28.06.2022, 13.17 Uhr
@Tannhäuser....
... hab ich Ihre These richtig verstanden, die Ukraine verkauft im Internet Waffen, welche sie durch Sachspenden aus dem EU Raum und anderswo erhalten hat?

Wenn das stimmen sollte, dann wundert es mich nicht, dass Herr Selenskyj gestern schon das Kriegsende vorausgesagt hat. (noch vor dem Einbruch des Winters 22) Das wäre eine Schande, wenn unsere schlauen Politiker einem Schauspieler aufgesessen sind und ein Beweis dafür, dass man mit Krieg auch noch Geld verdienen kann. Man muss sich nur im korrupten Geschäft auskennen..... Aber wie gesagt, wenn Ihre These stimmt.
tannhäuser
28.06.2022, 14.13 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
tannhäuser
28.06.2022, 16.08 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
Kobold2
28.06.2022, 18.41 Uhr
So ein paar
Windräder sind m.M. zumutbarer, als das ( zum Glück) abgerissene Kohlekraftwerk vom Kalischacht.....
T-Rex Sauerkirschen
29.06.2022, 08.09 Uhr
So ein paar?
ca. 4.000 Anlagen für Thüringen. Süd- und Mittelthüringen werden wohl kaum welche bekommen.
tannhäuser
29.06.2022, 18.45 Uhr
Die Ukraine...
...vertickt "gespendete" Waffen via Darknet in andere Kriegsgebiete.

Ich darf ja hier nicht verlinken und Paulinchen kann natürlich gerne selbst recherchieren.

Es ist doch kein Geheimnis, dass dieses Land ein Deep Failed State ist und die Komiker an dessen Spitze selbst millionenschwere Oligarchen sind.
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