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Mi, 14:30 Uhr
20.04.2022
Spektakulärer Schwertransport letzte Nacht

Aller guten Dinge sind drei

Als die meisten Südharzer friedlich an ihrer Matratze lauschten, ging es in der vergangene Nacht auf der Strecke zwischen der Autobahnausfahrt Sundhausen und einem ehemaligen Feldstück bei Kirchengel heiß her …

Windradflügel werden geliefert (Foto: S.Dietzel) Windradflügel werden geliefert (Foto: S.Dietzel)


Es waren nur drei Teile, die für stundenlanges Rangieren nach diversen vorbereitenden Arbeiten an der Streckenführung sorgten; dafür aber eben drei sehr große. Stolze 92 Meter misst einer der drei Windmühlenflügel in der Länge, 4,5 Meter sind sie breit und bringen immerhin pro Stück 19 Tonnen auf die Waage. Letzte Nacht gegen 1 Uhr kamen sie von Leipzig auf der A 38 und sollten nach Kirchengel transportiert werden. Das fertige Windrad wird zu der dritthöchsten Kategorie in Deutschland zählen.

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Obwohl die Autobahnausfahrt schon verlängert war, dauerte alleine das Rangieren mit den Monsterwindrädern hier knapp zwei Stunden. Danach ging es über die Hainer Berge und an Sondershausen vorbei auf der B4 bis Greußen, wo erneut heftigst rangiert werden musste, um die Kreuzung nach Kirchengel zu passieren und die Richtung zu ändern.

Ursprünglich stammen die Windradflügel aus Cuxhaven. Sie wurden von der Firma Vestas gebaut und nun von der bayrischen Firma SCHWANDNER über zwei Nächte nach Nordhausen transportiert. Die Zwölf gelben Autos (Verwaltungshelfer, Polizeiersatz ) wurden von der Firma ZURECK LOGISTIK gestellt und sicherten den Einsatz vor und nach den Windrädern ab.

Wie hoch der Mast in Kirchengel werden wird und wie viele Tonnen Beton in den Boden sickern werden, um das Bauwerk zu sichern, ist nicht bekannt. Offensichtlich werden hingegen die Windräder bei ihrer Arbeit sein - über eine weite Strecke.


Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport mit Windrädern (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Schwerlasttransport (Foto: S.Dietzel)
Autor: red

Kommentare
harzwj
20.04.2022, 16.30 Uhr
Interessanter Beitrag,...
der mich anregt an einen "Vorgang" in Sachen Windräder zu erinnern. Da gab es in Niedersachwerfen ein einheimisches Unternehmen, welches Rotorblätter für Windräder herstellte. Abmessung bis 50 Meter. Anfänglich lief mit der Produktion alles gut. Es ging ja um die Entwicklung von Technologien für erneuerbare Energien! Arbeitsplätze waren lange sicher und somit zufriedene Arbeitnehmer und dessen Familien. Dann plötzlich hieß es, das Unternehmen sei insolvent. Welch ein Schreck. Da kam wie aus "Phönix-Asche" ein Investor aus China, der das Unternehmen übernahm. Alle klatschten! Ruhe trat ein und man glaubte alles werde gut. Die Produktion lief erstmal weiter. Doch dann, welch "Überraschung" war es plötzlich zu kompliziert die Rotorblätter über Land- und Kreisstraßen zur A38 zu transportieren. Ein (er-) schlagendes "Argument" für die Existenz und den Fortbestand des Unternehmens aus Niedersachswerfen. Ein Umzug des Unternehmens in das Industriegebiet "Goldene Aue" war wohl nicht in Erwägung gezogen worden? Eine diesbezügliche, schriftlich Anfrage bei einem unserer Bundestagsabgeordneten wurde zwar beantwortet, blieb aber ohne Erfolg in der Sache.
Für mich, der seine damaligen Informationen zum "Sachstand" ausschließlich aus unserer regionalen Medienlandschaft hatte, völlig unverständlich. Wäre das Unternehmen ins besagte Industriegebiet, was heute noch "jungfreulich" dahin schlummert umgezogen, hätten Rotorblätter mit sehr kompetentem Fachpersonal und dem im Text geschilderten Abmessungen produziert werden können. Die A38 hätte vor der Haustür gelegen. Ich wage auch heute noch zu behaupten, die Schließung des Unternehmen in Niedersachserfen, der chinesische Investor hat die Produktion eingestellt!!, hätte bei mehr persönlichem Einsatz aller Persönlichkeiten zum Erhalt der Produktionsstädte im Landkreis Nordhausen und dem Erhalt der Arbeitsplätze beitragen können. Möglicherweise hätte es hier auch eine Erweiterung geben können.
Ich hoffe, die Verantwortlichen haben aus diesem damaligen "Geschehen" im Interesse der Sicherung vorhandener Unternehmen und deren Arbeitsplätze, sowie deren extensiven Erweiterung gelernt.
W. Jörgens
downton
20.04.2022, 20.12 Uhr
Lang ist‘s her ...
Die Bilder zu sehen erinnern mich doch sehr an die ersten Transporte 1999 der Rotorblätter direkt durch Niedersachswerfen. Die Kohnsteinbrücke gab es noch nicht. Halb Sachswerfen war damals auf den Beinen und bestaunte die riesigen „Zahnstocher“. An der Kreuzung Große Bahnhofstraße ging es oft nicht weiter. Gelegentlich schmiss die nahe gelegene Fleischerei den Grill an.
Überlegungen, die Produktionsstätte an die Goldene Aue zu verlagern, gab es in der Tat. Leider fehlte die fachliche Kompetenz im Unternehmen. Schade ...
Echter-Nordhaeuser
20.04.2022, 21.44 Uhr
"SCHWERTRANSPORT"
Das zum Thema Umweltschutz die Teile werden 100te km durch Deutschland gefahren und das bestimmt nicht mit E-Fahrzeugen. Dies für den Wahn von Habeck einfach nur irrsinnig.
Bis so ein Ding gebaut, transportiert und aufgestellt ist hat man schon genug für den Klimawandel beigetragen.
SrgtSmokealot
20.04.2022, 22.45 Uhr
Streckensperrung
Es wäre schön gewesen wenn die B4 vor der Auffahrt A38 NDH Mitte bereits unten an der Kreuzung Sundhausen gesperrt gewesen wäre, hätte mir 1,5h Standzeit mit dem LKW erspart.
Lehrer Schnauz
20.04.2022, 23.42 Uhr
was lernen wir daraus ?
offensichtlich war ein unternehmen in Sachswerfen nicht in der Lage, wirtschaftlicher zu sein als ein Unternehmen in Cuxhaven. Leute, das ist Marktwirtschaft. Entweder man packt es, oder eben nicht. Natürlich wäre es wünschenswert, die erfolgreichen Unternehmer um die Ecke zu haben und damit die Arbeitsplätze und Steuereinnahmen... aber es liegt nunmal an den Unternehmern, ob sie sich behaupten können oder nicht. Ich bezweifle allerdings, dass es billiger ist, ein Windrad aus Cuxhaven (wirklich hübsch dort übrigens !) nach Kirchengel zu schaffen, als das Ding in NSachswerfen zusammen zu basteln....aber die Option gibt`s ja nicht mehr. Wir brauchen im Interesse der Umwelt und der regionalen Wirtschaft unbedingt eine Abkehr vom "billigsten-Anbieter-Prinzip" bei öffentlichen Ausschreibungen....und einen Sonder-Etat für die Förderung regionaler Wirtschaft. Wie sonst soll eine strukturschwache Region sonst jemals in der Lage sein gegen internationale, hocheffiziente Konzerne zu bestehen ohne auszubluten.... Wir brauchen ein Regionalprinzip... im Interesse der regionalen Wirtschaft und im Interesse der Umwelt.
Kobold2
22.04.2022, 05.49 Uhr
Immer wieder lustig
Wie man sich mit dem Umweltgedanken echauffiert, weil so ein Teil mal ein paar 100km transportiert wird.
Das man für den eigenen Untersatz Injektoren aus der Türkei, die Elekronik aus Asien Kabelbäume aus der Ukraine und zahlreiche andere Teile aus Osteuropa hier her karrt, damit die Kiste vom Band läuft, ist ja nebensächlich..... Da kommen mehr Kilometer zusammen, als manche Kiste dann beim Endkunden fährt.
Beim Aufregen wurde vergessen, das für den nötigen Kran, oder Kräne zur Aufstellung auch noch mehrere Tieflader unterwegs sind.
Fönix
22.04.2022, 06.52 Uhr
Das ist mir dann doch nochmal ein paar Zeilen wert, wenn
ein Lehrer Schnauz aktuell Thesen propagiert, die ich hier jahrelang gepredigt habe.

Zitat Lehrer Schnauz:

"Wir brauchen ein Regionalprinzip... im Interesse der regionalen Wirtschaft und im Interesse der Umwelt."

Wie oft habe ich in der nnz die Reregionalisierung der Wirtschaftskreisläufe gefordert und mit entsprechenden Argumenten untersetzt. Schön zu lesen, dass es offensichtlich, wenn auch mit Verzögerung, zumindest bei einem Foristen angekommen ist.

Auf den anderen Quark, den hier Kobolde und weitere selbsternannte Nichtquerköppe hier von sich geben, werde ich weiterhin nicht eingehen. Wer den Transport von hochspezialisierten Massenprodukten wie z.B. Kabelbäumen, wo Tausende in einen normal straßengängigen 40ft-Container passen, mit dem abenteuerlichen und vor allem kosten- und energieintensiven Spezialtransport übergroßer WKA-Bauteile vergleicht (noch dazu ausschließlich auf die jeweils zurückgelegten Kilometer bezogen!), ist im wahrsten Sinne des Wortes indiskutabel. Für verbale Auseinandersetzungen mit solchen "Spezialisten" ist mir echt die Zeit zu schade ...
Kobold2
22.04.2022, 09.05 Uhr
ist ja noch lustiger
und gleichzeitig indiskutabel.
von regionalen Wirtschaftskreisläufen zu scheiben ( auf die ich im übrigen auch hier schon länger hinweise) und gleichzeitig das umherkarren von Zulieferteilen zu verteidigen.
Der größte Teil wird nicht irgendwo hergestellt weil man dort besonders spezialisiert ist.
Ukrainer basteln die Kabelbäume für 2€ die Stunde und über der stetig abnehmenden Zustände im Transportwesen will ich hier gar nicht weiter schreiben, nur das Deutschland dabei eine nicht unerhebliche Rolle spielt und gern weg sieht. Der Hauptgrund bleibt Gier und Gewinnsucht auf Kosten Schwächerer und der Umwelt.
Die Windradteile können nun mal nicht an jeder Ecke hergestellt werden, während viele der z.B. o.g. Autoteile hier schon hergestellt wurden, aber aus Gewinnsucht ausgelagert wurden, um sie wieder herzukarren.
Fönix
22.04.2022, 12.13 Uhr
Treffer versenkt - Genau diese Entgegnung habe ich erwartet!
Zitat Kobold2:

"von regionalen Wirtschaftskreisläufen zu scheiben ( auf die ich im übrigen auch hier schon länger hinweise) und gleichzeitig das umherkarren von Zulieferteilen zu verteidigen."

Ich habe in meinem Kommentar nichts verteidigt, schon gar nicht die Globalisierung mit all ihren negativen ressourcenfressenden Mechanismen. Ich habe ihren Vergleich kritisiert, wo sie Transportleistungen vergleichen, die selbst bei viel gutem Willen nicht mal ansatzweise vergleichbar sind. Und damit sind wir auch schon ganz nah an den Motiven ihrer Argumentation. Ich will Ihnen ja nicht unterstellen, dass Sie nicht Lesen und Verstehen können, nein, Sie wollen es nicht! Warum?

Wir haben hier ein Paradebeispiel dafür, dass die DUNKELGRÜNEN Weltverbesserer nichts unversucht lassen, die eigene Argumentationslinie in die pole-Position zu bringen und dort auch zu halten. Das ist gleichermaßen armselig und bezeichnend, hat nichts mit Diskussionskultur zu tun und ist weder faktenbezogen noch logisch. Es ist der verzweifelte, rein ideologisch basierte Versuch, die angekündigte "Zeitenwende" (syn. Energiewende, Klimakatastrophe, Ressourcenknappheit, Rentendilemma …) und die damit verbundenen und angeblich unvermeidbaren Strafmaßnahmen in die Köpfe der breiten Masse hineinzuhämmern.
Alle offenkundigen Widersprüche dieser Ideologie werden geflissentlich ausgeblendet in der Hoffnung, der brave Bürger merkt es nicht. Tricksen, Tarnen, Täuschen, das ist die Strategie dieser ultramodernen Öko-Fanatiker, die von Naturschutz, Geologie, Meteorologie und den entsprechenden Wechselwirkungen in der Mehrzahl keine Ahnung haben. Wer da Parallelen sieht insbesondere zu den häufig fehlenden qualifizierten Bildungsabschlüssen der dieser Klientel vorstehenden Spitzenpolitiker ist mit Sicherheit nicht dem Zufall auf der Spur. Denn die Philosophie dieser kreuzgefährlichen Gurkentruppe liegt klar auf der Hand: Wir müssen an die Macht, dann haben wir Zugriff auf die Fleischtöpfe!!!

PS. (extra an den zweiten tanzenden Wurzelzwerg)
Die Zusammenhänge zum Thema Wirtschaftskreisläufe und Ressourcenverbrauch habe ich hier schon dargelegt und erläutert, da waren Sie mit Sicherheit noch nicht im schulfähigen Alter!
Kobold2
22.04.2022, 13.07 Uhr
Ja herrlich
Dieses Eigentor. Nicht nur im Hinblickauf verstehendes lesen.
Wann immer einem was gegen die eigene Ideologie geht, werden Fehler bei anderen gesucht und in diesem Fall waren es die angekreideten Kilometer für die Windradteile.
Aber wenn es ums eigene Wohlbefinden, ganz besonders die heilige Blechkiste geht, dann ist natürlich jeder gefahrene Kilometer, umso ein Teil zu komplettieren nicht damit zu vergleichen,weil es der einseitigen Sichtweise und geheuchelten Ideologie im Wege steht.
Weitermachen, setzten, sechs!
Lehrer Schnauz
11.05.2022, 17.11 Uhr
Das Problem ist doch einfach...
... Dass der Ressourcenverbrauch bzw. die Umweltbelastung (Fläche, CO2) lange gar nicht und jetzt nur marginal in die Kalkulation mit einfließt....

Ein Transport über 1000de Kilometer schlägt nur mit den Transportkosten (Energie, Abschreibung, Material, Versicherung, Marge, Lohnkosten) zu Buche. Die Umweltbelastung wird in vielen Ländern nur marginal (CO2-Preis) einbezogen. Wenn dann irgendwo auf der Welt die Produktion eines Bauteils günstig genug ist, dass es die Transportkosten kompensiert, dann kommt es eben dazu, dass Nordsee-Shrimps in Marokko geschält werden und hin und her gefahren werden. Eigentlich wäre es Aufgabe von Zöllen so etwas zu verhindern... jedoch sind da eben politische Interessen im Weg.

Tatsächlich müssten importwaren teurer sein als regional produzierte...wegen des Lohngefälles in der Welt ist das jedoch nicht möglich.
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