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Fr, 12:37 Uhr
10.01.2020
Gesundheitsförderung in Integrativer KiTa

KiTa „Bummi“ wird als „Gesunde KiTa“ ausgezeichnet

„Die integrative KiTa ‚Bummi‘ ist ein ausgezeichneter pädagogischer Lern- und Lebensraum, der sich durch seine familiäre Atmosphäre auszeichnet.“ Mit dieser besonderen Würdigung begründete Ende vergangenen Jahres ein Auditorenteam zum Abschluss eines umfangreichen Zertifizierungsverfahrens die Auszeichnung der KiTa als „Gesunde KiTa“...

Nachdem auch diese Einrichtung in Trägerschaft der Lutherstadt Eisleben das vom Landkreis Mansfeld-Südharz unterstützte Audit erfolgreich absolviert hat, wird ihr das für drei Jahre gültige Zertifikat „Gesunde KiTa“ nun am Mittwoch, 15. Januar, offiziell verliehen.

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In ihrem Abschlussbericht hoben die Auditoren auch hervor, dass die modernen, freundlichen und kindgerecht ausgestatten Räume den Kindern viel Freiraum ließen und ihnen verschiedenste Spiel- und Lernangebote bieten. So laden u.a. ein Kreativ-, Forscher- und Snoezelraum zum Basteln, Entdecken und Entspannen ein. Auf dem großzügigen Außengelände mit überdachter Terrasse und einem Verkehrsgarten können die Mädchen und Jungen ihren natürlichen Bewegungsdrang frei ausleben, auf einer naturbelassenen Wiese im hinteren Bereich nach Herzenslust toben und mit verschiedenen Naturmaterialien spielen. Den Außenbereich möchte die Kita in den kommenden drei Jahren noch naturnaher gestalten, u.a. eine Bienenwiese und Komposthaufen anlegen, ökologische Bewässerungsalternativen erschließen und Baumpatenschaften übernehmen.

Der pädagogische Ansatz im „Bummi“ ist ganzheitlich und integrativ. „Alle Menschen haben ein Recht auf Unterschiedlichkeit“, meint das Team dieser KiTa, in der Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen und aus unterschiedlichen Familienstrukturen gemeinsam gefördert werden. Durch die Erfahrungen miteinander entwickele sich die Bereitschaft, die Vielfältigkeit des menschlichen Lebens anzunehmen und als Bereicherung zu empfinden. In einem Kinderrestaurant können die Bummi-Kinder frei entscheiden, wann, mit wem und was sie essen wollen. Sie lernen dabei, sich selbständig zu bedienen und mit anderen die Mahlzeiten einzunehmen. Zu verschiedenen Projekten werden sie auch in die gemeinsame Zubereitung von Frühstück und Vesper einbezogen. Dann verarbeiten sie zum Beispiel Kräuter aus dem KiTa-Garten zu Kräuterquark oder -butter, ernten, waschen und schneiden Gurken, Kohlrabi und Tomaten. Neben ungesüßtem Tee, Wasser und Milch komplettiert ein Trinkbrunnen das Getränkeangebot für die Steppkes.

Autor: nis

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