Mi, 09:52 Uhr
05.12.2018
Gesundheitspreis ausgeschrieben
Gesund leben und arbeiten in der Lutherstadt Eisleben
Gesundheitsförderung von Eislebenern für Eislebener soll noch mehr Wertschätzung erfahren. Dafür haben die Lutherstadt und die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) einen Gesundheitspreis ausgeschrieben, der mit insgesamt 3.500 Euro dotiert ist...
Familie, Privatleben und Beruf in Einklang zu bringen, wird für unsere Bewohner zu einer immer größeren Herausforderung, weiß Oberbürgermeisterin Jutta Fischer. Wegen der komplexer werdenden Lebens- und Arbeitswelten komme die Achtsamkeit für sich selbst und die eigene Gesundheit oftmals zu kurz, begründet das Stadtoberhaupt das Interesse Eislebens, die sich mit dem Präventionsgesetz bietenden neuen Möglichkeiten bei der Gesundheitsförderung und Prävention auf kommunaler Ebene zu nutzen.
Die Stadt engagiert sich als Modellkommune für das Gesundheitsziel Gesund leben und arbeiten. Gemeinsam mit der Landesvereinigung für Gesundheit (LVG), bei der die KGC angesiedelt ist, werden in nächster Zeit kommunale Strategien zur Prävention und Gesundheitsförderung für die rund 12.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter, die mit 45 Prozent die breite Masse der Bevölkerung in der Region bilden, entwickelt und erprobt.
Wohl wissend, dass in der Lutherstadt Eisleben bereits zahlreiche beispielgebende Projekte mit unterschiedlichen Ansätzen zur Gesundheitsförderung in den Lebens- und Arbeitswelten existieren, möchten LVG und Stadtverwaltung auch diese Angebote sichtbar machen und das Engagement, welches sich dort verbirgt, würdigen. Um den erstmals ausgeschriebenen Gesundheitspreis Gesund leben und arbeiten in der Lutherstadt Eisleben können sich regionale wie überregionale Akteure bewerben, wenn deren schon verstetigte, bereits durchgeführte oder gerade umzusetzende Projekte, Maßnahmen oder Strategien in der Lutherstadt verortet sind.
Bewerben können sich Vereine, Unternehmer oder KiTas, Schulen, Freizeiteinrichtungen oder gar Einzelpersonen mit Angeboten zum Beispiel aus den Bereichen Bewegung, Ernährung, Impfen, Zahngesundheit, Suchtprävention, psychische Gesundheit oder anderen gesundheitsförderlichen Zusammenhängen wie Betriebliche Gesundheitsförderung oder Vereinbarkeit von Familie und Beruf, informierte LVG-Mitarbeiterin Jenny Pätzold. Unter allen Einsendungen ermittelt eine Jury, zu der auch Oberbürgermeisterin Fischer gehört, die drei Erstplatzierten. Diesen Gewinnern winken Preisgelder von 2.000, 1.000 und 500 Euro. Verliehen wird der Gesundheitspreis auf der Gesundheitskonferenz am 24.01.2019 im Bahnhof Eisleben.
Ausgefüllte Bewerbungsunterlagen (zu finden auf der Homepage der LVG unter Aktuelles (Gesundheitspreis Eisleben) sind bis zum 21.12.2018 bei der LVG einzureichen. Für Poster-Entwürfe zu den jeweiligen Projekten gilt der 09.12.2018 als letzter Einreichungstermin. Die Plakate werden im Rathaus der Lutherstadt Eisleben ausgestellt. Das Poster, das Bürgerinnen und Bürger der Stadt als bestes auswählen, erhält auf der Gesundheitskonferenz einen Überraschungspreis.
Hintergrund
Das am 25.07.2015 in Kraft getretene Präventionsgesetz legt einen besonderen Schwerpunkt auf Prävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten (Settings). Gesetzliche Krankenkassen und ihre Kooperationspartner sollen zusammen noch stärker als bisher mit Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen aktiv auf Menschen in bestimmten Lebenslagen zugehen. Ein Kernziel ist es, die Auswirkungen sozialer Benachteiligung auf die Gesundheit zu mildern. Die Aufgabe der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Sachsen-Anhalt ist es, kommunale Akteure bei der Umsetzung von Maßnahmen zu unterstützen und zu begleiten. Dabei sollen bereits vorhandene Strukturen und Initiativen mit dem Schwerpunkt der Qualitätsentwicklung vernetzt und so Möglichkeiten für regelmäßigen Erfahrungsaustausch geschaffen werden. Die KGC wird gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag und mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20a Absatz 3 SGB V im Rahmen ihrer Aufgaben zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten.
Autor: nisFamilie, Privatleben und Beruf in Einklang zu bringen, wird für unsere Bewohner zu einer immer größeren Herausforderung, weiß Oberbürgermeisterin Jutta Fischer. Wegen der komplexer werdenden Lebens- und Arbeitswelten komme die Achtsamkeit für sich selbst und die eigene Gesundheit oftmals zu kurz, begründet das Stadtoberhaupt das Interesse Eislebens, die sich mit dem Präventionsgesetz bietenden neuen Möglichkeiten bei der Gesundheitsförderung und Prävention auf kommunaler Ebene zu nutzen.
Die Stadt engagiert sich als Modellkommune für das Gesundheitsziel Gesund leben und arbeiten. Gemeinsam mit der Landesvereinigung für Gesundheit (LVG), bei der die KGC angesiedelt ist, werden in nächster Zeit kommunale Strategien zur Prävention und Gesundheitsförderung für die rund 12.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter, die mit 45 Prozent die breite Masse der Bevölkerung in der Region bilden, entwickelt und erprobt.
Wohl wissend, dass in der Lutherstadt Eisleben bereits zahlreiche beispielgebende Projekte mit unterschiedlichen Ansätzen zur Gesundheitsförderung in den Lebens- und Arbeitswelten existieren, möchten LVG und Stadtverwaltung auch diese Angebote sichtbar machen und das Engagement, welches sich dort verbirgt, würdigen. Um den erstmals ausgeschriebenen Gesundheitspreis Gesund leben und arbeiten in der Lutherstadt Eisleben können sich regionale wie überregionale Akteure bewerben, wenn deren schon verstetigte, bereits durchgeführte oder gerade umzusetzende Projekte, Maßnahmen oder Strategien in der Lutherstadt verortet sind.
Bewerben können sich Vereine, Unternehmer oder KiTas, Schulen, Freizeiteinrichtungen oder gar Einzelpersonen mit Angeboten zum Beispiel aus den Bereichen Bewegung, Ernährung, Impfen, Zahngesundheit, Suchtprävention, psychische Gesundheit oder anderen gesundheitsförderlichen Zusammenhängen wie Betriebliche Gesundheitsförderung oder Vereinbarkeit von Familie und Beruf, informierte LVG-Mitarbeiterin Jenny Pätzold. Unter allen Einsendungen ermittelt eine Jury, zu der auch Oberbürgermeisterin Fischer gehört, die drei Erstplatzierten. Diesen Gewinnern winken Preisgelder von 2.000, 1.000 und 500 Euro. Verliehen wird der Gesundheitspreis auf der Gesundheitskonferenz am 24.01.2019 im Bahnhof Eisleben.
Ausgefüllte Bewerbungsunterlagen (zu finden auf der Homepage der LVG unter Aktuelles (Gesundheitspreis Eisleben) sind bis zum 21.12.2018 bei der LVG einzureichen. Für Poster-Entwürfe zu den jeweiligen Projekten gilt der 09.12.2018 als letzter Einreichungstermin. Die Plakate werden im Rathaus der Lutherstadt Eisleben ausgestellt. Das Poster, das Bürgerinnen und Bürger der Stadt als bestes auswählen, erhält auf der Gesundheitskonferenz einen Überraschungspreis.
Hintergrund
Das am 25.07.2015 in Kraft getretene Präventionsgesetz legt einen besonderen Schwerpunkt auf Prävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten (Settings). Gesetzliche Krankenkassen und ihre Kooperationspartner sollen zusammen noch stärker als bisher mit Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen aktiv auf Menschen in bestimmten Lebenslagen zugehen. Ein Kernziel ist es, die Auswirkungen sozialer Benachteiligung auf die Gesundheit zu mildern. Die Aufgabe der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Sachsen-Anhalt ist es, kommunale Akteure bei der Umsetzung von Maßnahmen zu unterstützen und zu begleiten. Dabei sollen bereits vorhandene Strukturen und Initiativen mit dem Schwerpunkt der Qualitätsentwicklung vernetzt und so Möglichkeiten für regelmäßigen Erfahrungsaustausch geschaffen werden. Die KGC wird gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag und mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20a Absatz 3 SGB V im Rahmen ihrer Aufgaben zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten.