Sa, 09:43 Uhr
28.01.2017
Abitur und dann?
Wie wär es mit einem Beruf im Gesundheitswesen?
Ob ihre Vorstellung vom Arztberuf mit der Wirklichkeit übereinstimmt, wollten am 27. Januar 26 Schülerinnen und Schüler der drei Gymnasien des Landkreises herausfinden. Die Zehn- bis Zwölfklässler besuchten die HELIOS Klinik Lutherstadt Eisleben. Mit dabei war auch Frau Dr. Scherer, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit. Die Klinik und die Agentur organisierten diesen Tag in Kooperation bereits das 5. Jahr.
Über die Hälfte der Schüler überlegen, nach dem Abitur Medizin zu studieren. Andere interessieren sich für einen Beruf in der Physio- oder Ergotherapie, Medizintechnik oder im Labor. Nach einer kurzen Einführung wurde jede Gruppe von dem entsprechenden Spezialisten aus der Klinik an die Hand genommen und konnte mit ihm in seinen Wunschberuf hineinschnuppern.
So übten die Jugendlichen, die vielleicht einmal chirurgisch tätig werden wollen, an einem Trainingsgerät für das minimalinvasive Operieren. Es ist gar nicht so einfach, die Hände zu koordinieren. Ich musste ein bisschen üben, bis es mir gelang, den kleinen Stein zu greifen und ins Ziel zu bringen, so Marie Ratajczak aus Helbra. Auch das Setzen einer Naht, hier an Schweinehaut geübt, erfordert viel Geschicklichkeit. Dr. Michael Schumann, Oberarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, gab dazu viele Hinweise und unterstützte beim richtigen Führen der Instrumente.
Zum Abschluss kamen dann wieder alle zusammen und konnten ihre Fragen stellen. Susanne Brunne, Medizinstudentin, die zurzeit in der Klinik als PJ-lerin arbeitet, beantwortete dazu Fragen rund ums Studium. Dr. Gerd-Wilm Schute, Oberarzt der Inneren Medizin, meinte, dass er kein anderes Studium kenne, dass so eine breite Entwicklungsmöglichkeit zulässt. Er hatte zuvor den Schülern den Herzkatheter, die Endoskopie und den Ultraschall gezeigt. Alle Ärzte, die die Veranstaltung mittrugen, zeigten ihre Begeisterung für den Beruf. Sie würden immer wieder Medizin studieren.
Gabriele Lakomy. HELIOS Klinik Eisleben
Autor: bwiÜber die Hälfte der Schüler überlegen, nach dem Abitur Medizin zu studieren. Andere interessieren sich für einen Beruf in der Physio- oder Ergotherapie, Medizintechnik oder im Labor. Nach einer kurzen Einführung wurde jede Gruppe von dem entsprechenden Spezialisten aus der Klinik an die Hand genommen und konnte mit ihm in seinen Wunschberuf hineinschnuppern.
So übten die Jugendlichen, die vielleicht einmal chirurgisch tätig werden wollen, an einem Trainingsgerät für das minimalinvasive Operieren. Es ist gar nicht so einfach, die Hände zu koordinieren. Ich musste ein bisschen üben, bis es mir gelang, den kleinen Stein zu greifen und ins Ziel zu bringen, so Marie Ratajczak aus Helbra. Auch das Setzen einer Naht, hier an Schweinehaut geübt, erfordert viel Geschicklichkeit. Dr. Michael Schumann, Oberarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, gab dazu viele Hinweise und unterstützte beim richtigen Führen der Instrumente.
Zum Abschluss kamen dann wieder alle zusammen und konnten ihre Fragen stellen. Susanne Brunne, Medizinstudentin, die zurzeit in der Klinik als PJ-lerin arbeitet, beantwortete dazu Fragen rund ums Studium. Dr. Gerd-Wilm Schute, Oberarzt der Inneren Medizin, meinte, dass er kein anderes Studium kenne, dass so eine breite Entwicklungsmöglichkeit zulässt. Er hatte zuvor den Schülern den Herzkatheter, die Endoskopie und den Ultraschall gezeigt. Alle Ärzte, die die Veranstaltung mittrugen, zeigten ihre Begeisterung für den Beruf. Sie würden immer wieder Medizin studieren.
Gabriele Lakomy. HELIOS Klinik Eisleben

