eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Fr, 12:12 Uhr
17.06.2016
Schritt für Schritt in den Arbeitsmarkt

Integration beginnt mit Sprache

Am 20. Juni steht im Kalender „Weltflüchtlingstag“. Ein Wort, das zum Nachdenken anregt. Es muss schon gute Gründe geben, um alles in der Heimat zurückzulassen. Und dann in einem fremden Land ganz von vorn anzufangen. Diese Menschen bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen, sind die Herausforderungen, denen sich die Agentur für Arbeit Sangerhausen und das Jobcenter Mansfeld-Südharz derzeit stellen.

Dazu sagt die Leiterin der Arbeitsagentur, Frau Dr. Scherer: „Integration beginnt mit Sprache. Nur so können die geflüchteten Menschen Schritt für Schritt im Arbeitsmarkt Fuß fassen. Dabei soll auf vorhandene Kompetenzen und Qualifikationen aufgebaut werden, auch wenn diese sich von formalen deutschen Qualifikationen unterscheiden.“

Im Landkreis Mansfeld-Südharz werden derzeit rund 1.700 Flüchtlinge betreut und bekommen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. In der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter sind aus den so genannten Asylzugangsländern aktuell 283 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 133 mehr als im Mai des vorigen Jahres.

Dabei sind 112 Personen syrischer Herkunft, aus Afghanistan kommen 56 Arbeitslose. Die Gesamtzahl aller Arbeitslosen lag im Mai bei 8.669 Personen.
Auf der anderen Seite gibt es in unserer Region bereits 82 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte aus den Asylzugangsländern, die meisten davon aus Osteuropa. Insgesamt ist das zum Vorjahr ein Anstieg um 1,2 Prozent.

In unserem Landkreis ist die Arbeitslosigkeit mit 12,4 Prozent immer noch relativ hoch. Dennoch kann die Integration der Flüchtlinge aufgrund der demografischen Entwicklung eine Chance für die Unternehmen und unsere Region sein. Dabei sind Agentur und Jobcenter so aufgestellt, dass niemand einen Nachteil durch die Flüchtlingssituation hat, da die Angebote der geflüchteten und langzeitarbeitslosen Menschen unterschiedlich sind.

Für Unternehmer ergeben sich oftmals ganz praktische Fragen, wenn es um die Besetzung freier Arbeitsplätze und Ausbildungsstellen geht. Hier berät und unterstützt der gemeinsame Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters.

E-Mail: Eisleben.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de
Arbeitgeber-Hotline: 0800 4 5555 20
Autor: jm

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)