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Di, 16:33 Uhr
14.06.2016
Stadtbibliothek Eisleben lädt ein

Kurt F. Neubert stellt sein neues Buch vor

Ein Jahr vor dem Reformationsjubiläum stellt Kurt F. Neubert sein Buch "Brennpunkt: Lutherstadt Eisleben – 500 Jahre Reformationsjubiläum" (Erzählungen, Geschichtchen und Gedichte aus der Heimat) am 15. Juni 2016 um 18 Uhr in der Stadtbibliothek Eisleben im Katharinenstift vor.

Kurt F. Neubert wurde am 23. Mai 1924 als Sohn eines Pferdeknechtes geboren. Die Volksschule besuchte er in Volkstedt. Er erlernte danach das Klempner- und Installateurhandwerk in Eisleben. Nach Kämpfen an der Ost – und Westfront wurde er im April 1945 aus der Wehrmacht entlassen und begann wieder als Klempner und Installateur zu arbeiten.

Im September 1947 heiratete Kurt Neubert Ursula Kremer, die auf dem auswärtigen Gehöft (Oberhütte) wohnte. Ab 1947 begann seine persönliche Entwicklung auf Schächten und Hütten, darunter erfolgte 1951 ein Einsatz als Personalleiter auf dem Thälmann-Schacht, um dort ein Personalbüro aufzubauen, gleichwohl er keine Kenntnisse darin besaß. Nach erfolgreicher Arbeit wurde er zum stellvertretenden Personalleiter der VVB Mansfeld berufen.

1950 trat er in die SED ein, wurde 1952 zur Grenzpolizei delegiert und wurde Offizier. Er war in verschiedenen Einheiten und Dienststellungen tätig.1952 verschlug es ihn von Eisleben nach Eichwalde, damals Königs Wusterhausen. 1974 wurde er auf eigenen Wunsch aus den bewaffneten Kräften der DDR entlassen. Während der Dienstzeit holte er die mittlere Reife nach, besuchte mehrere Lehrgänge zur Weiterbildung zum Ingenieurökonom.

Bis 1976 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wasserwirtschaft tätig. Anfang 1977 erfolgte seine Berufung als Direktor Kader/Bildung im Berliner Palasthotel, welches sich derzeit im Aufbau befand. Mitte 1983 erfolgte seine vorzeitige Überleitung durch Krankheit in die Invalidenrente. 1989 verzog Kurt Neubert nach Zeuthen, wo er noch immer wohnt.

Auch dem Sport war Kurt Neubert angetan. So stand er bei Merkur Volkstedt sechs Jahre im Tor. Ab 1956 wandte er sich dem Radsport zu, wo er bei den Senioren zweimal DDR-Bester und dreimal Berliner Meister wurde. Dazu kamen 50 Siege bei Einzelrennen. Auch im Tischtennis war er erfolgreich.

1999 erschien sein erstes Buch "Tautröpfchen" mit Erzählungen aus Eisleben. 2015 erschien von Neubert ein Roman. Er legt einen im klassischen Sinne geschriebenen Anti-Kriegsroman vor mit dem Titel: "Karl Hellauers Wandlung im Zweiten Weltkrieg". Schonungslos beschreibt Kurt F. Neubert seine Wandlung vom überzeugten Hitlerjungen zum Pazifisten am Ende des Krieges ("Märkische Allgemeine - Dahme Kurier").
Autor: jm

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