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Do, 22:22 Uhr
10.03.2016
Polizeirevier Mansfeld-Südharz teilt mit

Hettstedter Schädel zugeordnet

Durch einen Passanten wurde am 28. Februar 2016 ein menschlicher Schädel im Bereich eines Waldstückes unweit der Thondorfer Straße in Hettstedt aufgefunden. Die Polizei leitete sofort umfangreiche Ermittlungsmaßnahmen ein und ordnete eine molekularbiologische Untersuchung an dem Schädel in einem rechtsmedizinischen Institut an.

Diese Untersuchung ergab, dass es sich hierbei zweifelsfrei um den Schädel eines 52-jährigen Mannes aus Hettstedt handelt, welcher bereits seit dem 30. Juni 2013 als vermisst galt, teilt das Polizeirevier Mansfeld-Südharz mit. Die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd hatte in diesem Vermisstenfall bereits umfangreich ermittelt, Spürhunde eingesetzt und die Presse am 03. Juli 2013 über die Suche nach dem Vermissten informiert.

Anhand des aufgefundenen Schädels lässt sich keine Todesursache zweifelsfrei ableiten. Hinweise auf eine Straftat liegen zum derzeitigen Zeitpunkt nicht vor, ein Suizid des 52-Jährigen kann nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen dauern an.
Autor: jm

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