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Di, 19:55 Uhr
08.03.2016
Bundesgesundheitsminister in HELIOS Klinik

Geburt ist keine Krankheit

Zu Besuch in der HELIOS Klinik Sangerhausen. In der ersten Reihe von links: Landtagsmitglied André Schröder (CDU), die Schülerinnen und Schüler des dritten Ausbildungsjahres mit ihren Praxisanleitern, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und Dr. Andreas Lehmann, Klinikgeschäftsführer; in der zweiten Reihe: Pflegedienstleiter Alexander Zscheile und Dr. Bernd Klinge, Ärztlicher Direktor. (Foto: Anett Brommund-Schnabel) Zu Besuch in der HELIOS Klinik Sangerhausen. In der ersten Reihe von links: Landtagsmitglied André Schröder (CDU), die Schülerinnen und Schüler des dritten Ausbildungsjahres mit ihren Praxisanleitern, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und Dr. Andreas Lehmann, Klinikgeschäftsführer; in der zweiten Reihe: Pflegedienstleiter Alexander Zscheile und Dr. Bernd Klinge, Ärztlicher Direktor. (Foto: Anett Brommund-Schnabel) Erste Station seines Aufenthaltes in der HELIOS Klinik Sangerhausen war die Notaufnahme. Hier begann eine Klinikführung und anschließende Diskussionsrunde zur aktuellen Gesundheitspolitik, welche den Bundesminister für Gesundheit, Hermann Gröhe, nach Sangerhausen geführt hatten.

In der im Jahr 2015 umgebauten Notaufnahme der HELIOS Klinik Sangerhausen erklärte Chefärztin Dr. Angelika Zschauer das Konzept, bei dem durch das Zusammenfassen aller wichtigen diagnostischen Bereiche auf einer Ebene vor allem kurze Wege für Notfallpatienten gegeben sind.

Anschließend besichtigte der Minister den nach künstlerischen Entwürfen neu gestalteten Kreißsaal: „Man sieht, dass Geburt hier nichts mit Krankheit zu tun hat“, so Gröhe. Beim anschließenden Besuch der Geriatrie zeigte er sich beeindruckt, wie die Auszubildenden des dritten Lehrjahres des Bildungszentrums der Klinik bereits selbstständig alle pflegerischen Stationsabläufe organisierten und sich mit viel Einsatz um die Patienten bemühten, denn dort startete gerade das diesjährige Projekt „Schüler leiten eine Station“.

Es gehört bereits seit 2014 zum festen Ausbildungsplan der Schülerinnen und Schüler, dass sie am Ende ihrer Ausbildung für zwei Wochen die pflegerische Verantwortung für eine Station übernehmen. Der Einsatz der Auszubildenden sei beispielhaft, so der Minister anschließend.

Die folgende Diskussionsrunde im Konferenzraum bot den Gästen Gelegenheit, sich zu Themen der Gesundheitspolitik zu informieren. Neben Fragen zur konkreten Umsetzung der Krankenhausstrukturreform, die zum 1. Januar 2016 in Kraft getreten ist, waren auch „heiße Eisen“, wie die Urankonzentration im Sangerhäuser Trinkwasser oder der Ärztemangel in ländlichen Regionen Thema der Veranstaltung.

Nach gut zwei Stunden fuhr der Minister weiter in die HELIOS Klinik Lutherstadt Eisleben und besichtigte das dort entstehende Geriatrische Zentrum Mansfeld-Südharz.

Anett Brommund-Schnabel
Autor: jm

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