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Mo, 20:00 Uhr
18.01.2016
Innenpolitiker Wolfgang Bosbach in Sangerhausen

"Staat darf seine Grenzen schützen"

Es sei das legitime Recht Deutschlands, wissen zu wollen, wer in das Land einreist, so Wolfgang Bosbach. Der bekannte CDU-Politiker sprach in Sangerhausen Klartext. Rund 120 Bürger diskutierten mit ihm und dem Landtagsabgeordneten André Schröder unter anderem zum Thema "Flüchtlingspolitik".

Wolfgang Bosbach und sein Gastgeber, André Schröder, sprachen und diskutierten im CJD Sangerhausen unter anderem zum Thema Flüchtlingspolitik und innere Sicherheit. Ein interessiertes Publikum lauschte. (Foto: Jochen Miche) Wolfgang Bosbach und sein Gastgeber, André Schröder, sprachen und diskutierten im CJD Sangerhausen unter anderem zum Thema Flüchtlingspolitik und innere Sicherheit. Ein interessiertes Publikum lauschte. (Foto: Jochen Miche)
Wolfgang Bosbach war auf Einladung des Sangerhäuser CDU-Landtagsabgeordneten André Schröder ins Mansfelder Land gekommen. Bosbach ist auch hier wohl jedem bekannt - als Gesprächspartner aus zahlreichen Talkshows oder einfach nur als Innenpolitiker im Deutschen Bundestag, dem er bereits seit 1994 angehört.

Souveräner Redner in Sangerhausen: Wolfgang Bosbach. Ihm zur Seite standen - bzw. saßen - CDU-Landtagsabgeordneter André Schröder, CDU-Bundestagsabgeordnete Uda Heller und der CDU-Kreisvorsitzende und Bürgermeister von Hettstedt, Danny Kavalier. (Foto: Privat) Souveräner Redner in Sangerhausen: Wolfgang Bosbach. Ihm zur Seite standen - bzw. saßen - CDU-Landtagsabgeordneter André Schröder, CDU-Bundestagsabgeordnete Uda Heller und der CDU-Kreisvorsitzende und Bürgermeister von Hettstedt, Danny Kavalier. (Foto: Privat)
Bosbach, von Beruf Rechtsanwalt, machte im Christlichen Jugenddorf unter der Überschrift „Sicher gehen mit der CDU“ die Haltung der Union in der Flüchtlingspolitik und zur inneren Sicherheit in Deutschland deutlich.

Es sei klar, dass der Staat zwischen verschiedenen Einreisewilligen unterscheiden müsse und seine Grenzen schützen dürfe. Die Zuwanderung von Fachkräften einerseits und die Hilfe für wirklich Schutzbedürftige andererseits stünden nicht im Widerspruch zu einer konsequenten Ausweisung von straffälligen oder abgelehnten Asylbewerbern oder Flüchtlingen. Parallelgesellschaften ohne Anerkennung unseres Rechtsstaates seien zu bekämpfen. Es sei das legitime Recht Deutschlands, wie andere Staaten auch, wissen zu wollen, wer in das Land einreist, so Bosbach.

Sein Gastgeber, André Schröder, wies in der Debatte darauf hin, dass die Wiederholung der hohen Flüchtlingszahlen von 2015 in diesem Jahr das Land politisch und kulturell überfordern würde. Sachsen-Anhalt schiebe zentral auch über die Wintermonate ab und finanziere den Kommunen alle notwendigen Kosten für die Unterbringung und Versorgung der ankommenden Flüchtlinge.

„Auf-Nummer-sicher-gehen“ sei auch ein Motto, das für stabile Verhältnisse im Landtag gelte. Insofern rief er alle dazu auf, am 13. März 2016 von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen und zur Wahl zu gehen.
Autor: jm

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