Sa, 14:50 Uhr
16.01.2016
Der Geizhals im Eisleber Theater
Jantos füllt erneut das Haus
Das muss erst mal jemand schaffen: Wahlkampf, der fast alle Sinne befriedigt. Oder war das gar kein Wahlkampf? Egal. Eduard Jantos jedenfalls hatte eingeladen, und viele Mitglieder der Mittelstandsvereinigung waren gekommen. Ins Theater. Wo fast alle Sinne befriedigt werden konnten.
In gemütlicher Atmosphäre tauschten sich die Besucher des Eisleber Theaters über das gezeigte Stück "Der Geizhals" im Speziellen und das Leben im Allgemeinen aus. (Foto: Jochen Miche)
Eduard Jantos, Mitglied der CDU und des Landtages von Sachsen-Anhalt, in den er am 13. März dieses Jahres wieder gewählt werden möchte, lädt alljährlich einmal Freunde und Mitglieder der Mittelstandsvereinigung in das Theater seiner Heimatstadt Eisleben ein. Früher geschah das immer gegen Jahresende, doch da gab es stets zu viele andere Termine, so dass er nun erstmals zum Jahresauftakt eingeladen hatte. Wie immer wurden alle Eintrittskarten für das Foyer verkauft. Mit mehr als 100 Besuchern war den Schauspielern ein volles Haus sicher.
Auf dem Spielplan stand, standesgemäß, aber ohne Bezug zu lebenden oder gar anwesenden Personen, das musikalische Lustspiel Der Geizhals (es wurde diskret darauf hingewiesen, dass sich der Titel ausschließlich auf das geistig beliehene Stück Der Geizige von Molière bezieht). Das Publikum und das ambitionierte Ensemble hatten offensichtlich riesiges Vergnügen an dem Theaterabend, der sich nach dem Schlussapplaus bei gemütlichem Essen und Trinken fortsetzte. Hier ergaben sich dann die Gespräche und Kontakte, auf die Jantos an diesem Kulturort so hofft. Denn hier werden Ideen geboren, die zuweilen sogar Formen annehmen. Beispielsweise der Gedanke des Gerbstedter Bürgermeisters Siegfried Schwarz, die Eröffnung der demnächst in seiner Heimatstadt entstehenden Mehrzweckhalle im kommenden Jahr mit einem fröhlichen Theaterstück zu feiern. Einen ersten Gedankenaustausch hierzu führten Schwarz, Jantos und der Intendant des Theaters, Ulrich Fischer.
Gastgeber Eduard Jantos im Gespräch mit Romonta-Geschäftsführer Uwe Stieberitz und dem Bürgermeister der Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land, Jürgen Ludwig (v. l.), und dessen Ehefrauen. (Foto: Jochen Miche)
Bürgermeister Schwarz, der am Tag zuvor erst im Ortsteil Friedeburg seiner Einheitsgemeinde Gerbstedt gemeinsam mit Verkehrsminister Thomas Webel und Eduard Jantos ein neu gebautes Stück Straße an der Saale hatte einweihen können, war zum ersten Mal dieser speziellen Einladung ins Theater gefolgt. Jantos` Idee, eine zusätzliche Veranstaltung für das Theater abzusichern und darüber hinaus die Eintrittskarten sogar noch etwas teurer als normal zu verkaufen, was ein kleines finanzielles Plus für das Theater bringt, sei eine tolle Geschichte, betonte Schwarz.
Jantos selbst über sein Engagement: Ich will helfen, den Kulturstandort Eisleben am Leben zu erhalten. Zudem begeistere ihn immer wieder das junge, außerordentlich ambitionierte Ensemble. Wenn die mal aus Eisleben weg gehen, haben sie bereits Rollen gespielt, davon träumen Schauspieler an großen Häusern nur. Diese Rollen können sie woanders oft erst nach Jahren oder Jahrzehnten spielen.
Die Kombination von Schauspiel, Musik, Essen und Gesprächen kommt gut an; hier wurden auch gestern wieder fast alle Sinne befriedigt. Alle 15 dieser Veranstaltungen in den zurückliegenden Jahren waren restlos ausverkauft. Und da in den wenigsten dieser 15 Jahre Wahlen stattfanden, bleibt nachzusetzen: Der gestrige Abend war wohl doch kein Wahlkampf. Eher eine Art Theaterkampf des Abgeordneten und seiner Freunde zum Erhalt dieses wunderbaren, Freude und Phantasie fördernden Hauses.
Jochen Miche
Autor: jm
In gemütlicher Atmosphäre tauschten sich die Besucher des Eisleber Theaters über das gezeigte Stück "Der Geizhals" im Speziellen und das Leben im Allgemeinen aus. (Foto: Jochen Miche)
Eduard Jantos, Mitglied der CDU und des Landtages von Sachsen-Anhalt, in den er am 13. März dieses Jahres wieder gewählt werden möchte, lädt alljährlich einmal Freunde und Mitglieder der Mittelstandsvereinigung in das Theater seiner Heimatstadt Eisleben ein. Früher geschah das immer gegen Jahresende, doch da gab es stets zu viele andere Termine, so dass er nun erstmals zum Jahresauftakt eingeladen hatte. Wie immer wurden alle Eintrittskarten für das Foyer verkauft. Mit mehr als 100 Besuchern war den Schauspielern ein volles Haus sicher.
Auf dem Spielplan stand, standesgemäß, aber ohne Bezug zu lebenden oder gar anwesenden Personen, das musikalische Lustspiel Der Geizhals (es wurde diskret darauf hingewiesen, dass sich der Titel ausschließlich auf das geistig beliehene Stück Der Geizige von Molière bezieht). Das Publikum und das ambitionierte Ensemble hatten offensichtlich riesiges Vergnügen an dem Theaterabend, der sich nach dem Schlussapplaus bei gemütlichem Essen und Trinken fortsetzte. Hier ergaben sich dann die Gespräche und Kontakte, auf die Jantos an diesem Kulturort so hofft. Denn hier werden Ideen geboren, die zuweilen sogar Formen annehmen. Beispielsweise der Gedanke des Gerbstedter Bürgermeisters Siegfried Schwarz, die Eröffnung der demnächst in seiner Heimatstadt entstehenden Mehrzweckhalle im kommenden Jahr mit einem fröhlichen Theaterstück zu feiern. Einen ersten Gedankenaustausch hierzu führten Schwarz, Jantos und der Intendant des Theaters, Ulrich Fischer.
Gastgeber Eduard Jantos im Gespräch mit Romonta-Geschäftsführer Uwe Stieberitz und dem Bürgermeister der Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land, Jürgen Ludwig (v. l.), und dessen Ehefrauen. (Foto: Jochen Miche)
Bürgermeister Schwarz, der am Tag zuvor erst im Ortsteil Friedeburg seiner Einheitsgemeinde Gerbstedt gemeinsam mit Verkehrsminister Thomas Webel und Eduard Jantos ein neu gebautes Stück Straße an der Saale hatte einweihen können, war zum ersten Mal dieser speziellen Einladung ins Theater gefolgt. Jantos` Idee, eine zusätzliche Veranstaltung für das Theater abzusichern und darüber hinaus die Eintrittskarten sogar noch etwas teurer als normal zu verkaufen, was ein kleines finanzielles Plus für das Theater bringt, sei eine tolle Geschichte, betonte Schwarz.Jantos selbst über sein Engagement: Ich will helfen, den Kulturstandort Eisleben am Leben zu erhalten. Zudem begeistere ihn immer wieder das junge, außerordentlich ambitionierte Ensemble. Wenn die mal aus Eisleben weg gehen, haben sie bereits Rollen gespielt, davon träumen Schauspieler an großen Häusern nur. Diese Rollen können sie woanders oft erst nach Jahren oder Jahrzehnten spielen.
Die Kombination von Schauspiel, Musik, Essen und Gesprächen kommt gut an; hier wurden auch gestern wieder fast alle Sinne befriedigt. Alle 15 dieser Veranstaltungen in den zurückliegenden Jahren waren restlos ausverkauft. Und da in den wenigsten dieser 15 Jahre Wahlen stattfanden, bleibt nachzusetzen: Der gestrige Abend war wohl doch kein Wahlkampf. Eher eine Art Theaterkampf des Abgeordneten und seiner Freunde zum Erhalt dieses wunderbaren, Freude und Phantasie fördernden Hauses.
Jochen Miche