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Luthers Geburtstag mit Jubel, Trubel, Heiterkeit gefeiert – Dienstag folgen Blumen und Konzert

Mittelalter-Spektakel und Riesenstolle locken tausende Besucher

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Schöne Fotomotive gab es genug bei Luthers Geburtstagsfete. (Foto: Jochen Miche)



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Vorschau

Umzug heute Nachmittag.
Die Musik war fröhlicher als die konzentrierten Gesichter glauben machen wollen.
So sieht man sie besonders gern: Oberbürgermeisterin Jutta Fischer.
Schick anzusehen waren die Gäste an der Geburtstagstafel des Reformators.
Grandiose Kulisse: Die gedeckte Tafel zwischen Waage und Rathaus.
Närrischer Jost Naumann: Er holte aus dem Publikum Gäste an die Tafel, verpasste der angeglichenen Optik wegen allerdings jedem eine Mütze.
Sie wussten, dass sie die Stolle vor sich nicht allein essen müssen, sonst wäre ihnen wohl doch das Lachen vergangen. Und das wäre schade gewesen.
Gäste aus dem Publikum bereichern die Tafel.
Blau und Weiß - die Farben des Lebens und der Reinheit sind die Farben der Lutherstadt.
Das Publikum folgt vergnügt dem Geschehen auf der Bühne.
Martin als Kind und als Erwachsener, den die Kindheit in Mansfeld geprägt hat - Spiel auf der Bühne.
Schöne Fotomotive gab es genug bei Luthers Geburtstagsfete.
Für das schönste Kostüm gab es ein besonderes Geschenk: einen Flitzebogen.
Nicht im Publikum verstecken, sondern Farbe bekennen: Moderator Dirk Fuhlert forderte Landtagsabgeordneten Norbert Born auf, eine rote Mütze auf den Kopf und sich selbst an die Tafel zu setzen.
Die Tafel ist freigegeben. Die Schlacht am Kuchenbüfett darf beginnen. Ein Medienstar einst wie jetzt: Martin Luther.
Die kleinen, feinen Erlebnisse am Rande: Mit der Oberbürgermeisterin ein Wort erzählen und ihr ein Stück Stolle abnehmen.
Die Großen freuten sich so sehr wie die Kleinen über den rosinengespickten Kuchen.
Für das Familienalbum: Gruppenbild mit Luthernamensträgern und weiteren Geburtstagsgästen in Eisleben.
Wenn es um Luther geht, darf er nicht fehlen: der Kupferschmied (Herbert R. Baver aus Halle/Saale). Dass Martin Luther in Eisleben geboren wurde, hatte er seinem Vater zu verdanken, der wegen des Kupfererzes nach Mansfeld gekommen war.
Bis vor wenigen Jahren bastelten sich Kinder noch selbst ihre Schlappschleudern.
Hier will aber einer schnell wachsen. Streckbank zum Ausprobieren und Amüsieren.
Alles hat seinen Preis. Als es noch keine Kanalisation gab, verbreiteten Ratten (ausgestopftes Exemplar) Krankheiten und andere Ärgernisse. Heute gibt es im Mansfeldischen Kanalisation und immer noch Probleme, nur anderer Art.
Es ist warm, sagt ein Schmied zu einem glühenden Stück Eisen, das er auf dem Amboss formt. Altes Handwerk, hautnah gezeigt, fand viele Bewunderer.
Erinnerung an selige DDR-Zeiten. Auf dem Markt wurde auch gestern und heute Schlange gestanden nach einem leckeren Gebäck: dem Martinshörnchen.
Und mit Mehl, Zucker und Butter. Aha, deshalb standen die Leute hier Schlange.
Das also sind die Objekte der Begierde. In der Tat sehen diese Martinshörnchen nicht nach Fließbandarbeit aus.
Ökologisch unbedenklich und trotzdem ein riesiger Spaß für kleine Kinder: das muskelbetriebene Karussell.
Mimen unter sich. Jost Naumann im Gespräch mit Schauspielerin Annette Baldin und Bühnenmeister Jörg Erdmenger vom Theater Eisleben.
Blick von oben auf die Feier von Martin Luthers 532. Geburtstag, der übermorgen, am Dienstag, noch einmal mit Blumen an seinem Denkmal und einem abendlichen Konzert gewürdigt wird.
Blick vom Balkon des Rathausvorbaues, dem Altan, in Richtung Waage auf das Markttreiben an diesem Wochenende.
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