6. SINFONIEKONZERT
09.05.2026, 18:00 Uhr
Programm:
Maurice Ravel: Pavane pour une infante défunte (Pavane für eine verstorbene Prinzessin)
Karol Szymanowski: 2. Konzert für Violine und Orchester op. 61
Gustav Mahler: 1. Sinfonie D-Dur, Hamburger Fassung 1893
Musikalische Leitung: Nicolás Pasquet
Violine: Isabelle van Keulen
Loh-Orchester Sondershausen
Das 6. Sinfoniekonzert eröffnet ein Meisterwerk des französischen Impressionismus: Maurice Ravels »Pavane pour une infante défunte«. Anders als es der Titel vermuten lässt, handelt es sich nicht um eine Trauerrede für eine reale Person. Ravel beschwor eine Erinnerung an einen Tanz der Renaissance, den eine junge Prinzessin am spanischen Hof getanzt haben könnte, hervor. Es ist ein Stück, dass die Seele streichelt: eine melancholische Wolke aus Klang.
Karol Szymanowskis 2. Violinkonzert, 1931/32 entstanden, ist ein Meisterwerk seiner reifen Schaffensphase. Er entwickelte eine Art »polnischen Impressionismus«. Dieses Konzert verweist auf die Folklore der Goralen, einer ethnischen Gruppe aus der Hohen Tatra, und entfaltet sich in einer rhapsodisch durchkomponierten Struktur. Aus minimalem Material formt Szymanowski ein dichtes, motivisches Geflecht. Inspiration für das Konzert war ein Gedicht von Szymanowskis Landsmann Tadeusz Miciński mit dem Titel »Noc majowa« (Mainacht). Den Solopart übernimmt im 6. Sinfoniekonzert ein Weltstar, die niederländische Geigerin Isabelle van Keulen.
Gustav Mahlers 1. Sinfonie ist im wahrsten Sinne des Wortes ein »Titan«. Sie gilt als eine der bedeutendsten Werke des späten 19. Jahrhunderts. Mahlers berühmter Ausspruch, seine Zeit werde kommen, hat sich nachweislich erfüllt. Leornard Bernstein formulierte 1976, als in den siebziger Jahren die Mahler-Renaissance einsetzte, »dass diese Musik durch ihre prophetische Kraft einen Regen von Schönheit auf die Welt sandte, welcher ihr seither nicht wieder zuteilwurde.« Mahlers Musik nimmt das Konzertpublikum mit auf eine emotionale Reise komplexer Gefühle und Stimmungen, man muss sich einfach dem Extremcharakter seiner Musik ausliefern. Der Vorgang des Hörens, des Zuhörens, des sich Aussetzens war nie so existentiell wie heute.
Als Dirigent konnte Nicolás Pasquet gewonnen werden. Er war Professor für Orchesterdirigieren an der Weimarer Musikhochschule und hatte drei Chefdirigentenstellen inne, in Pécs/Ungarn, in Neubrandenburg und in Coburg. Freischaffend arbeitet Nicolás Pasquet mit zahlreichen namhaften in- und ausländischen Orchestern. Tourneen und Gastdirigate führten ihn u. a. in die Schweiz, nach Italien, Spanien, Frankreich, Südamerika, USA, nach Australien, Vietnam und Namibia.
Maurice Ravel: Pavane pour une infante défunte (Pavane für eine verstorbene Prinzessin)
Karol Szymanowski: 2. Konzert für Violine und Orchester op. 61
Gustav Mahler: 1. Sinfonie D-Dur, Hamburger Fassung 1893
Musikalische Leitung: Nicolás Pasquet
Violine: Isabelle van Keulen
Loh-Orchester Sondershausen
Das 6. Sinfoniekonzert eröffnet ein Meisterwerk des französischen Impressionismus: Maurice Ravels »Pavane pour une infante défunte«. Anders als es der Titel vermuten lässt, handelt es sich nicht um eine Trauerrede für eine reale Person. Ravel beschwor eine Erinnerung an einen Tanz der Renaissance, den eine junge Prinzessin am spanischen Hof getanzt haben könnte, hervor. Es ist ein Stück, dass die Seele streichelt: eine melancholische Wolke aus Klang.
Karol Szymanowskis 2. Violinkonzert, 1931/32 entstanden, ist ein Meisterwerk seiner reifen Schaffensphase. Er entwickelte eine Art »polnischen Impressionismus«. Dieses Konzert verweist auf die Folklore der Goralen, einer ethnischen Gruppe aus der Hohen Tatra, und entfaltet sich in einer rhapsodisch durchkomponierten Struktur. Aus minimalem Material formt Szymanowski ein dichtes, motivisches Geflecht. Inspiration für das Konzert war ein Gedicht von Szymanowskis Landsmann Tadeusz Miciński mit dem Titel »Noc majowa« (Mainacht). Den Solopart übernimmt im 6. Sinfoniekonzert ein Weltstar, die niederländische Geigerin Isabelle van Keulen.
Gustav Mahlers 1. Sinfonie ist im wahrsten Sinne des Wortes ein »Titan«. Sie gilt als eine der bedeutendsten Werke des späten 19. Jahrhunderts. Mahlers berühmter Ausspruch, seine Zeit werde kommen, hat sich nachweislich erfüllt. Leornard Bernstein formulierte 1976, als in den siebziger Jahren die Mahler-Renaissance einsetzte, »dass diese Musik durch ihre prophetische Kraft einen Regen von Schönheit auf die Welt sandte, welcher ihr seither nicht wieder zuteilwurde.« Mahlers Musik nimmt das Konzertpublikum mit auf eine emotionale Reise komplexer Gefühle und Stimmungen, man muss sich einfach dem Extremcharakter seiner Musik ausliefern. Der Vorgang des Hörens, des Zuhörens, des sich Aussetzens war nie so existentiell wie heute.
Als Dirigent konnte Nicolás Pasquet gewonnen werden. Er war Professor für Orchesterdirigieren an der Weimarer Musikhochschule und hatte drei Chefdirigentenstellen inne, in Pécs/Ungarn, in Neubrandenburg und in Coburg. Freischaffend arbeitet Nicolás Pasquet mit zahlreichen namhaften in- und ausländischen Orchestern. Tourneen und Gastdirigate führten ihn u. a. in die Schweiz, nach Italien, Spanien, Frankreich, Südamerika, USA, nach Australien, Vietnam und Namibia.
Termin:
09.05.2026, 18:00 Uhr
Ort:
Haus der Kunst
Veranstalter:
TN LOS!, 03632 6260-555
Kontakt:
03632 6260-555
weitere Infos:
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