ROKC - JazzSommerkonzert No4
10.07.2026, 20:00 Uhr
ROKC - JazzSommerkonzert No4
10.07.2026 _ 20:00 Uhr _ Jazzclub JazzMangel, Barfüßerstraße 3
Der Abend am 10. Juli im Jazzclub JazzMangel in Nordhausen gibt den Besuchern die Möglichkeit mit der Formation ROKC, den Raum zwischen den Stilen als Chance zu begreifen, Hörgewohnheiten zu hinterfragen und Prioritäten neu zu setzen.
In dieser Band schaffen die vier international renommierten Musiker aus ihrer Wahlheimat Berlin einen erstaunlich homogenen Sound, der gleichermaßen von Komposition und Improvisation geprägt ist. Gerade weil sie alle unterschiedliche musikalische Hintergründe haben, inspirieren sie sich gegenseitig durch ihre Offenheit für Neues. Jeder von ihnen trägt mit seinen Kompositionen und seiner individuellen Herangehensweise an die Musik zu diesem einzigartigen Band-Sound bei. Im Jahr 2023 wurden sie auf die Longlist für den Deutschen Schallplattenkritikerpreis gesetzt.
In dieser Band schaffen die vier international bekannten Musiker aus ihrer Wahlheimat Berlin einen erstaunlich homogenen Sound, der gleichermaßen von Komposition und Improvisation geprägt ist. https://youtu.be/dHcy9NVWcbM
Besetzung: Chris Pitsiokos – sax, Ronny Graupe – guitar, Kalle Kalima – guitar, Oliver Steidle – drums
Einlass ist 19.00 Uhr, das Konzert beginnt um 20.00 Uhr.
Karten (20/8 €) als Vorbestellung gibt es ab sofort über zappa1959@aol.com oder dann an der Abendkasse (25/8 €). Der Jazzclub Nordhausen freut sich gemeinsam mit der Band auf seine Gäste. Die Versorgung ist abgesichert (FBmG).
www.jazzclub-nordhausen.de
Biographien:
Chris Pitsiokos
ist ein in New York geborener, in Berlin lebender, weltbekannter Saxophonist, Improvisator, Komponist und Multi-Instrumentalist. Er ist bereits vielfach in Nord- und Südamerika, Europa und Japan aufgetreten. Chris wurde vom Rolling Stone für seine erstaunlich originelle Vision” und sein beeindruckend flinkes Saxophonspiel” gelobt. Downbeat beschreibt seine Band CP Unit als eine fesselnde Kombination aus harmonischem Jazz und zeitgenössischem Noise Rock”. Als Solist hat er einen einzigartigen Stil auf dem Altsaxophon entwickelt: Durch die Erweiterung des Vokabulars des Instruments hat er dessen emotionale und formale Möglichkeiten vervielfacht. Er trat bei Dutzenden von großen Festivals auf der ganzen Welt auf, darunter: Wels Unlimited Festival/Österreich, Sapporo International Arts Festival/Japan, Moers Festival, Tempo Reale Festival/Italien, Rewire Festival/Holland, Jazz Jantar Festival/Polen und Festival de Jazz Lima/Peru. In New York präsentierte er seine Arbeit im Roulette Intermedium, im ISSUE Project Room und während eines Aufenthalts in John Zorns Club The Stone. Kürzlich hat er interaktive elektroakustische Systeme für Saxophon und Computer entwickelt. Außerdem komponiert er Musik für Filme. Die Liste seiner Mitmusiker liest sich wie ein Who's Who der Größen der improvisierten Musik, der experimentellen Musik und des Free Jazz des 20. und 21. Jahrhunderts: Er hat mit Jaimie Branch, Luke Stewart, Peter Evans, Tyshawn Sorey, Lea Bertucci und anderen gespielt, Weasel Walter, Otomo Yoshihide, Nate Wooley, Axel Dörner, Julien Desprez, Sachiko M und Paul Lytton.
Ronny Graupe
spielt seit Mitte der 1990er Jahre national und international und ist ein fester Bestandteil der lebendigen Berliner Szene.
In seiner langjährigen Zusammenarbeit mit dem Trio Gropper/Graupe/Lillinger sowie in seinem Ensemble Ronny Graupes Spoom, das zunächst als Trio und seit 2018 als Quartett auftritt, entwickelte er seine eigene Sprache auf der Gitarre und als Komponist. Er hat über ein Dutzend Alben als Leader/Co-Leader und zahlreiche als Sideman veröffentlicht. 2011 wurde Ronny zum Dozenten für Jazzgitarre und Ensemblespiel an der Hochschule der Künste in Bern, Schweiz, ernannt. Im Juni 2021 erhielt er den Deutschen Jazzpreis, der zum ersten Mal verliehen wurde und von der Bundesregierung initiiert wurde, in der Kategorie Gitarre. Er arbeitet mit eigenen Formationen wie Off The Record (Dominik Bukowski-Vib, Phil Donkin-Bs, Oli Steidle-Dr), seinem Trio Szelest (Lucia Cadotsch - Voc, Kit Downes - p), Spoom, dem Schiepek - Graupe - Duo (mit Philipp Schiepek – Git) und als Sideman in zahlreichen anderen Ensembles (u. a. Lucía Martinez, Hans Lüdemann, Dejan Terzic, Clara Vetter). 2022 gründete er sein Label OUT OF THE SHED. Er spielte Konzerte in Asien, Süd- und Nordamerika, Afrika und Europa.
Kalle Kalima
ist ein finnischer Jazz-Rock-Gitarrist, der vor allem für seine Vielseitigkeit bekannt ist. In seinem ältesten Trio, Klima Kalima, spielt er mit Oliver Potratz (Bass) und Oliver Steidle (Schlagzeug). Die Band gewann unter anderem 2008 den Neuen Deutschen Jazzpreis. Derzeit tritt er auch regelmäßig mit den Gruppen Tenors of Kalma (mit Jimi Tenor) und KUU! (mit Christian Lillinger, Frank Möbus und Jelena Kuljic) auf. Das Album High Noon” mit dem Bassisten Greg Cohen und dem Schlagzeuger Max Andrzejewski erschien im Januar 2016 bei Act Music. Er ist Mitglied von A Novel of Anomaly” um den Sänger Andreas Schaerer. Mit Andreas Schaerer und Tim Lefebvre wird er 2023 ein Trio-Album veröffentlichen. Er ist ein gefragter Gastmusiker und hat unter anderem mit dem Ensemble Resonanz, der NDR Big Band, Jason Moran, Jim Black, Anthony Braxton, Leo Wadada Smith, Peter Brötzmann, Tony Allen und Tomasz Stanko musiziert. 2019 komponierte er das Musiktheaterstück Dido and Aeneas, remembered für die Opéra de Lyon und die Ruhrtriennale. Seit September 2017 ist er Professor für Jazzgitarre an der Hochschule Luzern.
Oliver Bernd Steidle
studierte Musik am Konservatorium Nürnberg und lebt seit 2000 in Berlin.
Er ist Gründer der Free-Jazz-Band SoKo Steidle (bisher 5 CD-Veröffentlichungen), spielt seit 2002 in der Band Der Rote Bereich und komponiert und arrangiert in vielen anderen Ensembles (Klima Kalima, Tama Trio mit Aki Takase, Philm, Narr/Steidle, ILOG, Off the Record mit Ronny Graupe).
Er bewegt sich zwischen der Improvisationsszene, der Jazzszene und der Musik zeitgenössischer Komponisten und hat mit Michael Wertmüller/Ensemble Courage, Peter Brötzmann, Aki Takase, Alexander von Schlippenbach, Louis Sclavis, Trevor Dunn, Sean Bergin, Uli Gumpert und vielen anderen zusammengearbeitet.
Außerdem ist er Leiter und Komponist seiner eigenen Ensembles Oli Steidle & the killing Popes und Oliwood.
Auszeichnungen: - Deutscher Schallplattenpreis 2004 (The Red Area) - Neuer Deutscher Jazzpreis 2006 (Bester Solist)
- Neuer Deutscher Jazzpreis 2006 (Klima Kalima)
- Neuer Deutscher Jazzpreis 2008 (The Red Area)
- Künstlerstipendium des Berliner Senats 2013 + 2016
- Schweizer Arvore-Stipendien 2020
Deutscher Jazzpreis 2020 für die Band des Jahres PHILM -
Deutscher Jazzpreis 2021 für den Schlagzeuger des Jahres
Im Sommersemester 2019 war er Professor am JIB (Jazz Institute Berlin).
Seine Tourneen führten ihn um die ganze Welt. Bislang ist er auf über 70 Platten zu hören.
10.07.2026 _ 20:00 Uhr _ Jazzclub JazzMangel, Barfüßerstraße 3
Der Abend am 10. Juli im Jazzclub JazzMangel in Nordhausen gibt den Besuchern die Möglichkeit mit der Formation ROKC, den Raum zwischen den Stilen als Chance zu begreifen, Hörgewohnheiten zu hinterfragen und Prioritäten neu zu setzen.
In dieser Band schaffen die vier international renommierten Musiker aus ihrer Wahlheimat Berlin einen erstaunlich homogenen Sound, der gleichermaßen von Komposition und Improvisation geprägt ist. Gerade weil sie alle unterschiedliche musikalische Hintergründe haben, inspirieren sie sich gegenseitig durch ihre Offenheit für Neues. Jeder von ihnen trägt mit seinen Kompositionen und seiner individuellen Herangehensweise an die Musik zu diesem einzigartigen Band-Sound bei. Im Jahr 2023 wurden sie auf die Longlist für den Deutschen Schallplattenkritikerpreis gesetzt.
In dieser Band schaffen die vier international bekannten Musiker aus ihrer Wahlheimat Berlin einen erstaunlich homogenen Sound, der gleichermaßen von Komposition und Improvisation geprägt ist. https://youtu.be/dHcy9NVWcbM
Besetzung: Chris Pitsiokos – sax, Ronny Graupe – guitar, Kalle Kalima – guitar, Oliver Steidle – drums
Einlass ist 19.00 Uhr, das Konzert beginnt um 20.00 Uhr.
Karten (20/8 €) als Vorbestellung gibt es ab sofort über zappa1959@aol.com oder dann an der Abendkasse (25/8 €). Der Jazzclub Nordhausen freut sich gemeinsam mit der Band auf seine Gäste. Die Versorgung ist abgesichert (FBmG).
www.jazzclub-nordhausen.de
Biographien:
Chris Pitsiokos
ist ein in New York geborener, in Berlin lebender, weltbekannter Saxophonist, Improvisator, Komponist und Multi-Instrumentalist. Er ist bereits vielfach in Nord- und Südamerika, Europa und Japan aufgetreten. Chris wurde vom Rolling Stone für seine erstaunlich originelle Vision” und sein beeindruckend flinkes Saxophonspiel” gelobt. Downbeat beschreibt seine Band CP Unit als eine fesselnde Kombination aus harmonischem Jazz und zeitgenössischem Noise Rock”. Als Solist hat er einen einzigartigen Stil auf dem Altsaxophon entwickelt: Durch die Erweiterung des Vokabulars des Instruments hat er dessen emotionale und formale Möglichkeiten vervielfacht. Er trat bei Dutzenden von großen Festivals auf der ganzen Welt auf, darunter: Wels Unlimited Festival/Österreich, Sapporo International Arts Festival/Japan, Moers Festival, Tempo Reale Festival/Italien, Rewire Festival/Holland, Jazz Jantar Festival/Polen und Festival de Jazz Lima/Peru. In New York präsentierte er seine Arbeit im Roulette Intermedium, im ISSUE Project Room und während eines Aufenthalts in John Zorns Club The Stone. Kürzlich hat er interaktive elektroakustische Systeme für Saxophon und Computer entwickelt. Außerdem komponiert er Musik für Filme. Die Liste seiner Mitmusiker liest sich wie ein Who's Who der Größen der improvisierten Musik, der experimentellen Musik und des Free Jazz des 20. und 21. Jahrhunderts: Er hat mit Jaimie Branch, Luke Stewart, Peter Evans, Tyshawn Sorey, Lea Bertucci und anderen gespielt, Weasel Walter, Otomo Yoshihide, Nate Wooley, Axel Dörner, Julien Desprez, Sachiko M und Paul Lytton.
Ronny Graupe
spielt seit Mitte der 1990er Jahre national und international und ist ein fester Bestandteil der lebendigen Berliner Szene.
In seiner langjährigen Zusammenarbeit mit dem Trio Gropper/Graupe/Lillinger sowie in seinem Ensemble Ronny Graupes Spoom, das zunächst als Trio und seit 2018 als Quartett auftritt, entwickelte er seine eigene Sprache auf der Gitarre und als Komponist. Er hat über ein Dutzend Alben als Leader/Co-Leader und zahlreiche als Sideman veröffentlicht. 2011 wurde Ronny zum Dozenten für Jazzgitarre und Ensemblespiel an der Hochschule der Künste in Bern, Schweiz, ernannt. Im Juni 2021 erhielt er den Deutschen Jazzpreis, der zum ersten Mal verliehen wurde und von der Bundesregierung initiiert wurde, in der Kategorie Gitarre. Er arbeitet mit eigenen Formationen wie Off The Record (Dominik Bukowski-Vib, Phil Donkin-Bs, Oli Steidle-Dr), seinem Trio Szelest (Lucia Cadotsch - Voc, Kit Downes - p), Spoom, dem Schiepek - Graupe - Duo (mit Philipp Schiepek – Git) und als Sideman in zahlreichen anderen Ensembles (u. a. Lucía Martinez, Hans Lüdemann, Dejan Terzic, Clara Vetter). 2022 gründete er sein Label OUT OF THE SHED. Er spielte Konzerte in Asien, Süd- und Nordamerika, Afrika und Europa.
Kalle Kalima
ist ein finnischer Jazz-Rock-Gitarrist, der vor allem für seine Vielseitigkeit bekannt ist. In seinem ältesten Trio, Klima Kalima, spielt er mit Oliver Potratz (Bass) und Oliver Steidle (Schlagzeug). Die Band gewann unter anderem 2008 den Neuen Deutschen Jazzpreis. Derzeit tritt er auch regelmäßig mit den Gruppen Tenors of Kalma (mit Jimi Tenor) und KUU! (mit Christian Lillinger, Frank Möbus und Jelena Kuljic) auf. Das Album High Noon” mit dem Bassisten Greg Cohen und dem Schlagzeuger Max Andrzejewski erschien im Januar 2016 bei Act Music. Er ist Mitglied von A Novel of Anomaly” um den Sänger Andreas Schaerer. Mit Andreas Schaerer und Tim Lefebvre wird er 2023 ein Trio-Album veröffentlichen. Er ist ein gefragter Gastmusiker und hat unter anderem mit dem Ensemble Resonanz, der NDR Big Band, Jason Moran, Jim Black, Anthony Braxton, Leo Wadada Smith, Peter Brötzmann, Tony Allen und Tomasz Stanko musiziert. 2019 komponierte er das Musiktheaterstück Dido and Aeneas, remembered für die Opéra de Lyon und die Ruhrtriennale. Seit September 2017 ist er Professor für Jazzgitarre an der Hochschule Luzern.
Oliver Bernd Steidle
studierte Musik am Konservatorium Nürnberg und lebt seit 2000 in Berlin.
Er ist Gründer der Free-Jazz-Band SoKo Steidle (bisher 5 CD-Veröffentlichungen), spielt seit 2002 in der Band Der Rote Bereich und komponiert und arrangiert in vielen anderen Ensembles (Klima Kalima, Tama Trio mit Aki Takase, Philm, Narr/Steidle, ILOG, Off the Record mit Ronny Graupe).
Er bewegt sich zwischen der Improvisationsszene, der Jazzszene und der Musik zeitgenössischer Komponisten und hat mit Michael Wertmüller/Ensemble Courage, Peter Brötzmann, Aki Takase, Alexander von Schlippenbach, Louis Sclavis, Trevor Dunn, Sean Bergin, Uli Gumpert und vielen anderen zusammengearbeitet.
Außerdem ist er Leiter und Komponist seiner eigenen Ensembles Oli Steidle & the killing Popes und Oliwood.
Auszeichnungen: - Deutscher Schallplattenpreis 2004 (The Red Area) - Neuer Deutscher Jazzpreis 2006 (Bester Solist)
- Neuer Deutscher Jazzpreis 2006 (Klima Kalima)
- Neuer Deutscher Jazzpreis 2008 (The Red Area)
- Künstlerstipendium des Berliner Senats 2013 + 2016
- Schweizer Arvore-Stipendien 2020
Deutscher Jazzpreis 2020 für die Band des Jahres PHILM -
Deutscher Jazzpreis 2021 für den Schlagzeuger des Jahres
Im Sommersemester 2019 war er Professor am JIB (Jazz Institute Berlin).
Seine Tourneen führten ihn um die ganze Welt. Bislang ist er auf über 70 Platten zu hören.
Termin:
10.07.2026, 20:00 Uhr
Ort:
Jazzclub JAZZmangel, Barfüßerstraße 3 in Nordhausen
Veranstalter:
Jazzclub Nordhausen e. V., Telefon: 03631/ 973172
Kontakt:
Telefon: 03631/ 973172
weitere Infos:
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