Justizvollzugsanstalt Volkstedt
Der Grundstein ist gelegt
Freitag, 08. Mai 2026, 10:16 Uhr
In Volkstedt bei Eisleben fiel heute der Startschuss für den 240-Millionen-Euro-Umbau der Justizvollzugsanstalt. Wann die erweiterte JVA in Betrieb gehen wird...
In Volkstedt, Ortsteil der Lutherstadt Eisleben, haben Franziska Weidinger, Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt, Michael Richter, Minister der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt, und Thomas Poege, Geschäftsführer der Immobilien- und Projektmanagementgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IPS), den Grundstein für den Um- und Erweiterungsbau der bestehenden Justizvollzugsanstalt (JVA) gelegt. Das teilt das Finanzministerium in Sachsen-Anhalt mit.
Im ersten Bauabschnitt wird die JVA um zwei neue Hafthäuser, ein zentrales Pforten- und Schleusengebäude, neue Freistundenhöfe sowie Infrastruktureinrichtungen erweitert. Im zweiten Bauabschnitt sollen die bestehenden Gebäude der JVA dann saniert bzw. umgestaltet werden. Das Baukostenvolumen beträgt gegenwärtig insgesamt rund 240 Millionen Euro. Die Gefängnisneubauten sollen im Jahr 2028 in Betrieb genommen werden.
Sachsen-Anhalts Finanzminister Michael Richter: Diese wichtige Baumaßnahme liegt im Zeit- und Kostenrahmen. Die schlanken Strukturen der IPS, die das Projekt betreut, haben sich bewährt. Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement. Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn Planung, Zusammenarbeit und Einsatz Hand in Hand gehen.
Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz Franziska Weidinger: Mit dem Umbau und der Erweiterung der JVA Volkstedt wird die Belegungskapazität am Standort von derzeit 191 auf künftig rund 285 Haftplätze erhöht. Zugleich werden damit die baulichen Rahmenbedingungen zur Umsetzung des gesetzlichen Resozialisierungsauftrags im Justizvollzug spürbar verbessert. Ich freue mich, dass das für den Justizvollzug des Landes Sachsen-Anhalt so wichtige Bauprojekt gut vorankommt. Dieses Projekt ist eine der größten Landesinvestitionen der vergangenen Jahre – und ich bin dankbar, dass es vor Ort auf breite Akzeptanz stößt. Wir sichern damit auch langfristig Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft im Landkreis Mansfeld-Südharz. Besonders wichtig ist mir hervorzuheben, dass wir mit dem Umbau und der Erweiterung der JVA die Arbeitsbedingungen für unsere Bediensteten nachhaltig verbessern, die täglich hervorragende Arbeit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger leisten. Zudem wird die Unterbringung der Gefangenen nach Fertigstellung allen modernen Standards entsprechen.
Die Versorgung der neuen Gebäude mit Strom und Wärme wird künftig u. a. mittels Geothermie, Luft-Wärmepumpen und Photovoltaik-Anlagen erfolgen. Die neue etwa sechs Meter hohe Anstaltsaußenmauer wird nach Fertigstellung eine Gesamtlänge von 680 Metern haben. Auf dem Baufeld wurden insgesamt 160.000 Kubikmeter Erdreich bewegt.
Autor: redIn Volkstedt, Ortsteil der Lutherstadt Eisleben, haben Franziska Weidinger, Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt, Michael Richter, Minister der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt, und Thomas Poege, Geschäftsführer der Immobilien- und Projektmanagementgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IPS), den Grundstein für den Um- und Erweiterungsbau der bestehenden Justizvollzugsanstalt (JVA) gelegt. Das teilt das Finanzministerium in Sachsen-Anhalt mit.
Im ersten Bauabschnitt wird die JVA um zwei neue Hafthäuser, ein zentrales Pforten- und Schleusengebäude, neue Freistundenhöfe sowie Infrastruktureinrichtungen erweitert. Im zweiten Bauabschnitt sollen die bestehenden Gebäude der JVA dann saniert bzw. umgestaltet werden. Das Baukostenvolumen beträgt gegenwärtig insgesamt rund 240 Millionen Euro. Die Gefängnisneubauten sollen im Jahr 2028 in Betrieb genommen werden.
Sachsen-Anhalts Finanzminister Michael Richter: Diese wichtige Baumaßnahme liegt im Zeit- und Kostenrahmen. Die schlanken Strukturen der IPS, die das Projekt betreut, haben sich bewährt. Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement. Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn Planung, Zusammenarbeit und Einsatz Hand in Hand gehen.
Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz Franziska Weidinger: Mit dem Umbau und der Erweiterung der JVA Volkstedt wird die Belegungskapazität am Standort von derzeit 191 auf künftig rund 285 Haftplätze erhöht. Zugleich werden damit die baulichen Rahmenbedingungen zur Umsetzung des gesetzlichen Resozialisierungsauftrags im Justizvollzug spürbar verbessert. Ich freue mich, dass das für den Justizvollzug des Landes Sachsen-Anhalt so wichtige Bauprojekt gut vorankommt. Dieses Projekt ist eine der größten Landesinvestitionen der vergangenen Jahre – und ich bin dankbar, dass es vor Ort auf breite Akzeptanz stößt. Wir sichern damit auch langfristig Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft im Landkreis Mansfeld-Südharz. Besonders wichtig ist mir hervorzuheben, dass wir mit dem Umbau und der Erweiterung der JVA die Arbeitsbedingungen für unsere Bediensteten nachhaltig verbessern, die täglich hervorragende Arbeit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger leisten. Zudem wird die Unterbringung der Gefangenen nach Fertigstellung allen modernen Standards entsprechen.
Die Versorgung der neuen Gebäude mit Strom und Wärme wird künftig u. a. mittels Geothermie, Luft-Wärmepumpen und Photovoltaik-Anlagen erfolgen. Die neue etwa sechs Meter hohe Anstaltsaußenmauer wird nach Fertigstellung eine Gesamtlänge von 680 Metern haben. Auf dem Baufeld wurden insgesamt 160.000 Kubikmeter Erdreich bewegt.
