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Warum es keine nnz-App gibt und sie trotzdem da ist.

Die nnz als App?

Donnerstag, 16. April 2026, 09:00 Uhr
Viele tippen nnz als Suchbegriff in die Google-Suche ein, um auf unsere Seiten zu kommen. Dabei haben iPhone und Android-Handy seit Jahren eine eingebaute Funktion, die jede Webseite mit einem Fingertipp erreichbar macht - mit eigenem Symbol auf dem Startbildschirm, genau wie eine richtige App...

Warum gibt es eigentlich keine NNZ-App? (Foto: vgf) Warum gibt es eigentlich keine NNZ-App? (Foto: vgf)

Warum gibt es eigentlich keine NNZ-App?

Diese Frage erreicht uns immer mal wieder - und die Antwort ist erfreulich und unspektakulär: Wir brauchen keine. Eine eigene App für iOS und Android zu entwickeln und dauerhaft zu pflegen, ist ein erheblicher Aufwand - zwei völlig unterschiedliche Systeme, regelmäßige Updates, Prüfungen durch Apple und Google, und das alles für ein Ergebnis, das am Ende dasselbe zeigen würde wie unsere Webseite. Nur eben in zweifacher Ausführung und mit zusätzlichen Stolperfallen.

Hinzu kommt: Apps wollen Daten. Sie wollen wissen, wo man ist, was man tut und am liebsten auch noch, wann man zuletzt geschlafen hat. Eine Webseite ist da deutlich genügsamer - sie liefert Nachrichten und gut ist. Und mit dem unten beschriebenen Trick liegt die NNZ am Ende doch als Symbol auf dem Startbildschirm. Optisch nicht von einer App zu unterscheiden, technisch aber schlanker, datenschutzfreundlicher und immer auf dem neuesten Stand - ohne dass irgendjemand ein Update herunterladen müsste.

Unterm Strich: Die "NNZ-App" gibt es also »so fast« doch.


Auf dem iPhone

Wichtig zuerst: Diese Sache funktioniert ausschließlich in Safari, dem Browser mit dem blauen Kompass. Chrome auf dem iPhone darf das nicht - Apple sagt nein, und Apple meint es ernst.

Und so funktioniert's mit Safari:
  • Browser öffnen, die Wunschseite aufrufen (zum Beispiel diese hier).
  • Auf das Teilen-Symbol tippen - das Quadrat mit dem Pfeil, der nach oben fliegt.
  • In der Liste etwas nach unten wischen, bis "Zum Home-Bildschirm" auftaucht.
  • Namen kurz und knackig wählen ("NNZ" reicht völlig).
  • Oben rechts auf „Hinzufügen" tippen. Geschafft.


Wer iOS 26 oder neuer hat, bekommt in Safari zusätzlich einen Schalter "Als Web-App öffnen". Eingeschaltet startet die Seite im Vollbild ohne Adresszeile - sieht dann fast so aus, als hätte man wirklich eine App installiert. Hat man aber nicht. Niemand muss das wissen.

Sollte der Eintrag "Zum Home-Bildschirm" partout nicht auftauchen: ganz nach unten scrollen, auf "Aktionen bearbeiten" und die Option dort einschalten. Apple versteckt sie gerne mal, wahrscheinlich aus pädagogischen Gründen.

Auf einem Android-Gerät

Hier ist Android größtenteils - mehrere Browser können es. Am häufigsten anzutreffen: Google Chrome, auf Samsung-Geräten oft auch der hauseigene Samsung Internet, wer etwas mehr Beinfreiheit in Sachen Browseranpassung haben will, lädt sich Firefox herunter.

Mit Chrome

  • Chrome öffnen, Seite aufrufen.
  • Oben rechts auf die drei Pünktchen tippen.
  • "Zum Startbildschirm hinzufügen" auswählen. Heißt die Option stattdessen "App installieren", ist die Seite eine sogenannte Progressive Web App - klingt furchtbar, ist aber nur ein noch hübscherer Vollbild-Modus.

  • Namen vergeben, auf „Hinzufügen" tippen.


Bei Firefox funktioniert die Sache ganz ähnlich:
  • rechts oben Menü ausklappen,
  • "Mehr" Optionen anzeigen
  • den Unterpunkt "App zum Startbildschirm hinzufügen" finden
  • fertig


Mit Samsung Internet

  • Webseite öffnen, unten rechts auf das Menü mit den drei Strichen tippen.
  • "Seite hinzufügen zu", dann "Startbildschirm".
  • Bestätigen. Fertig.


Kleingedrucktes

Welches Bildchen als Symbol erscheint, entscheidet die Webseite selbst (das sogenannte Favicon). Bei moderneren Angeboten sieht das ordentlich aus, bei älteren manchmal so, als hätte jemand mit der Lupe einen Pixel zu fassen versucht.

Eine Eigenheit von Android: Die Verknüpfung öffnet sich immer in dem Browser, mit dem man sie angelegt hat. Wer mit Chrome anlegt, landet bei Chrome - auch wenn der Standardbrowser inzwischen ein anderer ist. Das Handy hat ein langes Gedächtnis.

Und wenn das Symbol irgendwann nervt: lange darauf drücken, "Entfernen" oder "Lesezeichen löschen" wählen. Die Webseite selbst bleibt davon unberührt - die merkt davon nichts und ist auch nicht beleidigt.

Natürlich funktioniert das auch mit unseren anderen Portalen.

Volker Georg Franke
technischer Support.
Autor: vgf

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