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Blick in die Statistik

Deutlich gestiegene Preise

Dienstag, 13. Januar 2026, 11:16 Uhr
Die Verbraucherpreise in Thüringen sind im Jahr 2025 durchschnittlich um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2024 gestiegen...

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag der Indexstand im Jahresdurchschnitt 2025 bei 122,5 (Basis 2020=100).

Die stärksten Preisanstiege in den Hauptgruppen verzeichneten 2025 im Jahresvergleich „Andere Waren und Dienstleistungen“ (+7,3 Prozent), das „Bildungswesen“ (+4,9 Prozent) sowie „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen“ und „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“ mit einem Preisanstieg von jeweils 3,0 Prozent. Preissenkungen konnten im Vergleich dazu unter anderem in der Hauptgruppe „Möbel, Leuchten, Geräte und anderes Haushaltszubehör“ registriert werden (-0,8 Prozent).

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich im Vergleich zum Jahr 2024 um 1,6 Prozent. Dabei verzeichnet der Bereich Kaffee, Tee und Kakao den größten Preisanstieg mit 14,8 Prozent und Speiseöle und Speisefette die größte Senkung (-3,5 Prozent).

Nach dem sprunghaften Anstieg der Preise für Energieprodukte im Jahr 2022 aufgrund des Beginns des Ukraine-Krieges, konnte auch in diesem Jahr wieder eine Senkung für Heizöl und Kraftstoffe verzeichnet werden (-3,1 Prozent). Der Bereich Strom, Gas und andere Brennstoffe konnte sogar eine Preissenkung von 8,4 Prozent verzeichnen.

Im Monat Dezember 2025 stiegen die Verbraucherpreise in Thüringen durchschnittlich um 1,6 Prozent gegenüber dem Dezember 2024. Im Vergleich zum Vormonat November erhöhten sich die Preise um 0,1 Prozent und erreichten einen Indexstand von 123,5 (Basis 2020=100).

Thüringerinnen und Thüringer, die sich vor Weihnachten noch einmal ihre Haare schneiden und färben lassen wollten, mussten im Vergleich zum Vorjahr tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für Friseurleistungen und anderen Dienstleistungen für Körperpflege sind im Vorjahresvergleich um 4,7 Prozent gestiegen.

Der Dezember ist aufgrund der vielen Weihnachtsmärkte in den verschiedenen Orten und der Feiertage für einige noch einmal ein guter Zeitpunkt, zu verreisen. Wer dies mit Übernachtungen verbunden hat, musste im Vergleich zum Vormonat November 1,5 Prozent mehr dafür ausgeben. Im Vergleich zum Dezember 2024 erhöhten sich die Preise um 4,2 Prozent.
Autor: red

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