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Knauf-Kinderfest wieder eine Nummer größer

Mehr Spiel, mehr Spaß, mehr Schatten

Donnerstag, 14. August 2025, 13:24 Uhr
Auf dem Werksgeländer der Firma Knauf geht es an den meisten Tagen des Jahres geschäftig zu, heute und morgen aber bestimmt der Nachwuchs aus der Region das Geschehen hinter dem Werkstor. Mit über 2.000 erwarteten Gästen strebt das Kinderfest wieder neuen Rekorden entegegen…

Zum Knauf-Kinderfest erwartet man wieder viele kleine Gäste (Foto: agl) Zum Knauf-Kinderfest erwartet man wieder viele kleine Gäste (Foto: agl)

Seit 2010 gehört das „Knauf-Kinderfest“ zur Tradition im Werk in Rottleberode, was mit knapp 300 Kindern aus der Umgebung anfing hat sich inzwischen zum größten Fest seiner Art in Mitteldeutschland entwickelt. Heute und morgen erwartet man rund 2.000 Kinder aus den Landkreisen Nordhausen und Mansfeld-Südharz.

Geboten werden sollen Spiel und Spaß aber auch Bewegung, Bildung und spannende Erlebnisse - und zwar kostenlos. „Wir haben das ganz am Anfang mal mit einer „Parade der Geschichte“ an einem Wochenende versucht, aber das hat nicht sehr gut funktioniert. Das Kinderfest feiern wir unter der Woche und können direkt mit den Grundschulen und Kindergärten zusammenarbeiten, was sich bewährt hat“, sagt Werkleiter André Materlik.

v.l.: Werksleiter André Materlik und Andreas Meyer vom Kreisjugendring organisieren das Kinderfest seit langem Hand in Hand (Foto: agl) v.l.: Werksleiter André Materlik und Andreas Meyer vom Kreisjugendring organisieren das Kinderfest seit langem Hand in Hand (Foto: agl) Viele Partner hat man über die Jahre gewinnen können, auch heute waren wieder viele mit dabei, etwa die Feuerwehren aus Berga und Kelbra, der Kreissportbund aus Mansfeld Südharz, der Horizont Verein aus Nordhausen, das Technische Hilfswerk und nicht zuletzt die pro Vita Akademie und die Berufsbildende Schule aus Nordhausen. Letztere stellen die rund 120 Helferinnen und Helfer, die meist selber angehende Erzieherinnen und Erzieher sind und an über 30 Stationen direkt praktische Erfahrungen sammeln können.

„Das Konzept verbindet allgemeine Pädagogik, Verkehrserziehung, Umwelt- und Naturbildung, Bewegung und Sport, das gibt es in dieser Größenordnung so sonst nicht.“, erläutert Andreas Meyer, der mit dem Kreisjugendring aus Nordhausen zu den Hauptorganisatoren gehört.

Förster David Hänel kann berichten was rund um Rottleberode kreucht und fleucht und kommt aus dem erzählen oft gar nicht mehr heraus (Foto: agl) Förster David Hänel kann berichten was rund um Rottleberode kreucht und fleucht und kommt aus dem erzählen oft gar nicht mehr heraus (Foto: agl) Über die Jahre hat man einige Beobachtungen machen können, deutlich zu sehen etwa an der Gipswand. Die grauen Platten verwandeln sich bis zum Ende des Festes in ein buntes Kunstwerk. „Interessant ist welche Farben die Kinder benutzen. Kurz nach Corona waren viele dunkle Töne dabei, inzwischen wird wieder wärmer gemalt.“, freut sich Materlik. „Wenn man sich die Kinder hier beim Fest anschaut, dann räumt das auch mit Vorurteilen auf. Die Kinder haben Spaß an der Bewegung, sind neugierig und wissen eine ganze Menge. Auch die Lehrer und Betreuer zeigen hohes Engagement und sind voll mit dabei. Man darf also ruhig ein bisschen Hoffnung in unsere Kinder setzen“, sagt der Werksleiter.

Für das Fest hat man in diesem Jahr noch einmal für ganz allgemein für „Mehr“ gesorgt: mehr Stationen, mehr Sport, mehr Spaß. Und in Anbetracht der Hitze auch für mehr Wasser, mehr Schatten und obendrauf auch kostenloses Eis. Für die kalten Köstlichkeiten geht ein besonderer Dank der Organisatoren an das Eiscafé Verona, das sich kurzfristig bereit erklärt hatte, nach Rottleberode zu kommen.

Heute waren die Kindergärten zu Besuch, morgen freut man sich auf die neuen Erstklässler. Für die bringt das Fest einen weiteren Vorteil mit sich: nach ihrer ersten Schulwoche haben die Jungen und Mädchen bei Knauf eine gute Gelegenheit, sich bei viel Spiel und Spaß in Ruhe kennenzulernen.
Angelo Glashagel
Autor: red

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