3. SCHLOSSKONZERT
Britten und Dvorak im Blauen Saal
Freitag, 02. Mai 2025, 09:24 Uhr
Dass eine Serenade nicht nur etwas für gesellige Sommerabende ist, sondern auch auf die dunklen Seiten des Lebens abzielen kann, hatte der Komponist Benjamin Britten im Sinn. Mitten im 2. Weltkrieg (1943) vertonte er sechs Gedichte, die alle um das Thema »Nacht« kreisen...
Für den Zyklus wählte er Texte englischer Autoren des 15. bis 19. Jahrhunderts.
In den einzelnen Sätzen zu den Gedichten werden Gefühlslagen der Nacht thematisiert, mal vom Wunsch nach Ruhe herrührend, mal aufwühlend oder mit Angst vor der Unausweichlichkeit des Todes.
Britten schrieb das Stück für seinen Lebensgefährten, den Tenor Peter Pears, und den Hornisten Dennis Brain, die es auch am 15. Oktober 1943 in London zur Uraufführung brachten.
Im 3. Schlosskonzert übernimmt Kyounghan Seo aus dem Musiktheaterensemble des TN LOS! den Tenor-Part. Aktuell ist der Tenor in Peter I. Tschaikowskys »Jolanthe« zu erleben und wird bei den Schlossfestspielen in Mozarts »Bastien und Bastienne« mitwirken. Jörg Brückner spielt das Horn. Er wurde 1992 Hornist im Gewandhausorchester Leipzig, war dann Solohornist der Dresdner Philharmonie und bis 2019 Solohornist der Münchner Philharmoniker.
Der böhmische Komponist Antonín Dvořák gab seiner Bläserserenade einen leicht nostalgischen Anstrich und kombinierte das Ganze ziemlich effektvoll mit böhmischer Tanzmusik. So wird das Publikum voller Energie in den Sonntagvormittag geschickt.
Das 3. Schlosskonzert ist das Abschiedskonzert von Pawel Baleff als Generalmusikdirektor des Loh-Orchesters Sondershausen.
4. Mai,
11 Uhr,
Blauer Saal,
Schloss Sondershausen
Benjamin Britten Serenade für Tenor, Horn und Streicher op. 31
Antonín Dvořák Serenade d-Moll für 10 Bläser, Violoncello und Kontrabass op. 44
Tenor Kyounghan Seo
Horn Jörg Brückner
Musikalische Leitung Pavel Baleff
Autor: redFür den Zyklus wählte er Texte englischer Autoren des 15. bis 19. Jahrhunderts.
In den einzelnen Sätzen zu den Gedichten werden Gefühlslagen der Nacht thematisiert, mal vom Wunsch nach Ruhe herrührend, mal aufwühlend oder mit Angst vor der Unausweichlichkeit des Todes.
Britten schrieb das Stück für seinen Lebensgefährten, den Tenor Peter Pears, und den Hornisten Dennis Brain, die es auch am 15. Oktober 1943 in London zur Uraufführung brachten.
Im 3. Schlosskonzert übernimmt Kyounghan Seo aus dem Musiktheaterensemble des TN LOS! den Tenor-Part. Aktuell ist der Tenor in Peter I. Tschaikowskys »Jolanthe« zu erleben und wird bei den Schlossfestspielen in Mozarts »Bastien und Bastienne« mitwirken. Jörg Brückner spielt das Horn. Er wurde 1992 Hornist im Gewandhausorchester Leipzig, war dann Solohornist der Dresdner Philharmonie und bis 2019 Solohornist der Münchner Philharmoniker.
Der böhmische Komponist Antonín Dvořák gab seiner Bläserserenade einen leicht nostalgischen Anstrich und kombinierte das Ganze ziemlich effektvoll mit böhmischer Tanzmusik. So wird das Publikum voller Energie in den Sonntagvormittag geschickt.
Das 3. Schlosskonzert ist das Abschiedskonzert von Pawel Baleff als Generalmusikdirektor des Loh-Orchesters Sondershausen.
4. Mai,
11 Uhr,
Blauer Saal,
Schloss Sondershausen
Benjamin Britten Serenade für Tenor, Horn und Streicher op. 31
Antonín Dvořák Serenade d-Moll für 10 Bläser, Violoncello und Kontrabass op. 44
Tenor Kyounghan Seo
Horn Jörg Brückner
Musikalische Leitung Pavel Baleff

