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Kameraden retten Kind aus Notlage - Wasserpumpen am Abend

Hettstedter Feuerwehr im Dauereinsatz

Sonntag, 14. Juni 2020, 19:09 Uhr
Dienst statt gemütlichem Sonnabendnachmittagskaffee. Zu ihrem ersten Einsatz an diesem Wochenende wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hettstedt heute am späten Nachmittag in den III. Wohnkomplex geschickt. Eine junge Mutter hatte den Notruf gewählt, weil ihr Kind Anzeichen einer akuten Erkrankung aufwies...

Die Feuerwehr war im III. WK , rechtzeitig vor Ort, um einer Mutter und ihrem Kind helfen zu können (Foto: J. Miche) Die Feuerwehr war im III. WK , rechtzeitig vor Ort, um einer Mutter und ihrem Kind helfen zu können (Foto: J. Miche)
Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 13 Kameraden vor Ort, wie der Einsatzleiter msh-online auf Nachfrage erklärte. Die Drehleiter wurde am Wohnblock, zu dem die Kameradinnen und Kameraden gerufen worden waren, ausgefahren. Laut Einsatzleiter war dies der schnellste Weg, um zu den Hilfsbedürftigen zu gelangen. In der obersten Etage kletterten zwei Feuerwehrmänner vom Leiterkorb auf den Balkon, von wo aus sie in die Wohnung gelassen wurden, in der sich der Notfall ereignet hatte.

Wenig später konnten die Feuerwehrmänner und die Mutter mit ihrem erkrankten Kind das Gebäude über das Treppenhaus verlassen. Die Mutter trug ihr Kleinstkind im Arm nach unten. Dort nahmen es die Rettungssanitäter, die gerade eingetroffen waren, in Empfang und versorgten es.

Die Kameraden waren kaum von ihrem Einsatz zurückgekehrt, da wurden sie bereits zu den nächsten gerufen. Aufgrund des gegen 18 Uhr einsetzenden Gewitters mit länger anhaltendem starkem Regen und zeitweise heftigem Wind waren Keller vollgelaufen, Bäume umgekippt und teils dicke Äste gebrochen. Für die Kameraden in Hettstedt, wie auch für die meisten Feuerwehrleute im Landkreis, fiel an diesem Sonnabend auch das gemütliche Abendessen mit ihren Familien aus.
Jochen Miche

BILDTEXTE

1. Drei Feuerwehren waren heute im III. WK vor Ort. Foto: J. Miche

2. Entwarnung. Die Hettstedter Kameraden waren im III. WK rechtzeitig vor Ort, um einer Mutter und ihrem Kind helfen zu können. Foto: J. Miche

3. Der Gewitterregen füllte manchen Keller. Die Feuerwehren waren den ganzen Abend im Einsatz. Foto: J. Miche

4. Dauereinsatz bei strömendem Regen. Foto: J. Miche
Autor: red

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