Asylunterkunft Großörner
Vier Bewohner positiv getestet
Donnerstag, 07. Mai 2020, 02:16 Uhr
Vier weitere Bewohner des Asylunterkunft Großörner sind mit dem Coronavirus infiziert. Das ergab die Auswertung der in der Gemeinschaftsunterkunft durchgeführten Tests der 36 Bewohner sowie ihrer sechs Betreuer...
Damit erhöht sich die Zahl der positiv Getesteten im Landkreis Mansfeld-Südharz auf 43, teilte die Kreisverwaltung gestern Nachmittag auf ihrer Facebook-Seite mit. Sechs von ihnen sind Ausländer, die in der Unterkunft in der Schlossstraße in Großörner leben bzw. betreut werden. Einer von ihnen befindet sich noch im Krankenhaus, der andere, in der vorigen Woche festgestellte Infizierte, lebt bereits isoliert in der Asylunterkunft. Dort sollen laut Auskunft der Kreisverwaltung auch die aktuellen vier infizierten Flüchtlinge bleiben. Alle nicht Infizierten müssen das Haus verlassen. Sie werden künftig in einer anderen Einrichtung des Landkreises betreut. Über den Umzug wurden sie bereits gestern informiert.
Laut Kreisverwaltung befinden sich in Mansfeld-Südharz aktuell 76 Personen in Quarantäne. Unter ihnen befinden sich sieben positiv Getestete, 13 Reiserückkehrer und 56 Kontaktpersonen, heißt es.
Eine Frage, die msh-online am Dienstag nicht beantworten konnte, wurde gestern geklärt: Die große Ansammlung fröhlich-bunter Papier-Einkaufstüten mit Kordel-Tragegriffen gehört zu den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes, die ihre Testutensilien in diesen Taschen verstaut hatten. Dies warf eine neue Frage auf: Farbenfrohe Taschen – Mode oder Tarnung?
Info
Die Kreisverwaltung Mansfeld-Südharz gibt auf ihrer Homepage und Facebookseite Folgendes bekannt:
Für Anfragen zur derzeitigen Situation steht Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises das Bürgertelefon unter 03464 – 535 1960 zur Verfügung. Es ist montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr geschaltet.
Hinweise:
Die Fieberambulanz-Hotline ist montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter 03464 – 535 1961 erreichbar.
Gesundheitsfragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) richten Sie bitte an Ihren Hausarzt oder die Rufnummer 116 117. Der Notruf 112 ist ausschließlich in Notfällen zu nutzen!
Es wird darauf hingewiesen, dass über die Fieberambulanz-Hotline und das Bürgertelefon keine Testergebnisse kommuniziert werden. Für den Fall, dass eine Person positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getestet wurde, erfolgt die Information an die betroffene Person ausschließlich über das Gesundheitsamt des Landkreises.
Alle aktuellen Informationen des Landkreises erhalten Bürgerinnen und Bürger auch über die Bürger Info & Warn App (BIWAPP) des Landkreises.
Jochen Miche
Autor: nisDamit erhöht sich die Zahl der positiv Getesteten im Landkreis Mansfeld-Südharz auf 43, teilte die Kreisverwaltung gestern Nachmittag auf ihrer Facebook-Seite mit. Sechs von ihnen sind Ausländer, die in der Unterkunft in der Schlossstraße in Großörner leben bzw. betreut werden. Einer von ihnen befindet sich noch im Krankenhaus, der andere, in der vorigen Woche festgestellte Infizierte, lebt bereits isoliert in der Asylunterkunft. Dort sollen laut Auskunft der Kreisverwaltung auch die aktuellen vier infizierten Flüchtlinge bleiben. Alle nicht Infizierten müssen das Haus verlassen. Sie werden künftig in einer anderen Einrichtung des Landkreises betreut. Über den Umzug wurden sie bereits gestern informiert.
Laut Kreisverwaltung befinden sich in Mansfeld-Südharz aktuell 76 Personen in Quarantäne. Unter ihnen befinden sich sieben positiv Getestete, 13 Reiserückkehrer und 56 Kontaktpersonen, heißt es.
Eine Frage, die msh-online am Dienstag nicht beantworten konnte, wurde gestern geklärt: Die große Ansammlung fröhlich-bunter Papier-Einkaufstüten mit Kordel-Tragegriffen gehört zu den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes, die ihre Testutensilien in diesen Taschen verstaut hatten. Dies warf eine neue Frage auf: Farbenfrohe Taschen – Mode oder Tarnung?
Info
Die Kreisverwaltung Mansfeld-Südharz gibt auf ihrer Homepage und Facebookseite Folgendes bekannt:
Für Anfragen zur derzeitigen Situation steht Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises das Bürgertelefon unter 03464 – 535 1960 zur Verfügung. Es ist montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr geschaltet.
Hinweise:
Die Fieberambulanz-Hotline ist montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter 03464 – 535 1961 erreichbar.
Gesundheitsfragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) richten Sie bitte an Ihren Hausarzt oder die Rufnummer 116 117. Der Notruf 112 ist ausschließlich in Notfällen zu nutzen!
Es wird darauf hingewiesen, dass über die Fieberambulanz-Hotline und das Bürgertelefon keine Testergebnisse kommuniziert werden. Für den Fall, dass eine Person positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getestet wurde, erfolgt die Information an die betroffene Person ausschließlich über das Gesundheitsamt des Landkreises.
Alle aktuellen Informationen des Landkreises erhalten Bürgerinnen und Bürger auch über die Bürger Info & Warn App (BIWAPP) des Landkreises.
Jochen Miche

