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Gesundheitsakademie für schulische Führungskräfte

Wie Rektoren ihr „Führungshandeln gestalten“ können

Montag, 26. August 2019, 08:05 Uhr
Kurz nach Beginn des neuen Schuljahres drücken auch Führungskräfte aus Bildungsstätten des Landes wieder die Schulbank. Am Mittwoch, 28. August, erfahren Rektoren aller Schulformen aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz in Sangerhausen, wie sie ihr Führungshandeln künftig effektiver und gesundheitsförderlicher gestalten können...

Im Mittelpunkt dieses dritten Moduls einer von Landesvereinigung für Gesundheit (LVG) und Unfallkasse Sachsen-Anhalt gemeinsam initiierten „Gesundheitsakademie“ für schulische Führungskräfte steht die Tatsache, dass die Motivation der Mitarbeiter und deren Gesundheit auch an Schulen zu einem bedeutenden Maße vom Führungsverhalten beeinflusst werden. „Doch die finanzielle und personelle Ausstattung von Schulen ist häufig dünn, die Leiter verfügen kaum über klassische Führungsinstrumente wie Anerkennung und Würdigung über Gehalt oder Aufstiegschancen“, weiß LVG-Fachbereichsleiterin Melanie Kahl.

Den Teilnehmenden des Seminars in Sangerhausen sollen daher Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sie ihr Führungshandeln trotz aller Einschränkungen gesundheits- und motivationsförderlich gestalten können. Dabei geht es nicht nur um gesunde Fremd-, sondern auch um gesunde Selbstführung. Das gleiche Thema steht am Tag darauf auf dem „Stundenplan“ schulischer Führungskräfte aus dem Norden des Landes, die in Barleben die speziell auf sie zugeschnittene Fortbildungsveranstaltung besuchen.

Das Kooperationsprojekt von Landesvereinigung für Gesundheit und Unfallkasse Sachsen-Anhalt, das seit Jahren auf große Resonanz bei Rektoren aus Grund-, Förder- und Sekundarschulen sowie von Gymnasien, Gemeinschafts- und Berufsbildenden Schulen stößt, besteht aus vier aufeinander aufbauenden Modulen. Wer jedes Seminar besucht, erhält zum Abschluss ein Zertifikat. In Sangerhausen ist diese „Gesundheitsakademie“ wie eine ähnliche für Leitungen aus Kindertagesstätten Teil der Gesundheitsinitiative im Landkreis Mansfelder Land, die von Sachsen-Anhalts Koordinierungsstelle für gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) begleitet wird. Die KGC unterstützt landesweit Akteure vor Ort dabei, die sich mit dem Präventionsgesetz bietenden neuen Möglichkeiten bei der Gesundheitsförderung und Prävention auf kommunaler Ebene gut zu nutzen. Im Landkreis Mansfelder Land engagiert sich die KGC besonders intensiv in drei Modellkommunen, die sich einem der Schwerpunkte des Präventionsgesetzes „Gesund aufwachsen“ (Hettstedt), „Gesund leben und arbeiten“ (Eisleben) und „Gesund im Alter“ (Sangerhausen) widmen.
Frau Kahl, LVG
Autor: nis

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