Helios Klinik Hettstedt
Chefarzt klärte über Osteoporose auf
Freitag, 16. August 2019, 11:17 Uhr
Zahlreiche Besucher aus der Region nahmen am gestrigen Nachmittag an der Veranstaltung in der Helios Klinik Hettstedt Teil. Der Vortrag des Experten über moderne Behandlungsmethoden bei Knochenbrüchen durch Osteoporose kam bei dem Publikum sehr gut an...
Dr. med. Lutz Lindemann-Sperfeld, Chefarzt des Orthopädisch-traumatologischen Zentrums der Helios Klinik Hettstedt, erklärte am Nachmittag des 15. August 2019 in der Helios Klinik Hettstedt moderne Behandlungsmethoden bei Knochenbrüchen, welche durch Osteoporose entstanden sind. Anschaulich und allgemeinverständlich erläuterte er Knochenbrüche, das sind vor allem Frakturen im Bereich der Hüfte, des Oberarmkopfes, der Wirbelsäule und des Beckens, und ging dabei auf die einzelnen aktuellen Behandlungsmöglichkeiten ein.
Osteoporose, übersetzt poröser Knochen, kann jeden treffen: Mehr als 6 Millionen Menschen leiden an dieser Stoffwechselstörung. Schätzungsweise 30 % aller Frauen und 20 % aller Männer erkranken an Osteoporose. Frauen sind häufiger betroffen, weil ein Östrogenmangel nach der Menopause die Erkrankung verstärkt. Die Knochensubstanz wird abgebaut und der Knochen somit poröser und weniger belastbar. Dieser Prozess ist nicht schmerzhaft und verläuft meist vom Betroffenen unbemerkt. Schmerzen entstehen erst, wenn sich Knochenbrüche einstellen. Bei der fortgeschrittenen Osteoporose können schon kleinste Belastungen schlimme Folgen haben. Das Heben einer Tasche oder Umdrehen im Bett, nur leichte Stürze können zu einem Wirbel- oder Knochenbruch führen. Schmerzen und die Angst vor weiteren Brüchen werden zur andauernden Belastung für die Patienten. Eingeschränkte Beweglichkeit und Unsicherheit erhöhen wiederum das Risiko für weitere Stürze. Ein Teufelskreis, der frühzeitig durchbrochen werden sollte.
Die Zuhörer nutzten die Gelegenheit, Osteosynthesematerialien, also die operativ eingebrachten Stabilisierungselemente, einmal selbst in die Hand zu nehmen, um so deren Materialien und Funktionsweise unmittelbar kennenzulernen. Fragen aus dem Publikum beantwortete Dr. Lindemann-Sperfeld kompetent und einfühlsam. Mehr als 70 Interessenten waren der Einladung gefolgt und bedankten sich bei dem Experten am Ende der Veranstaltung mit einem kräftigten Applaus.
Die nächste Patienteninformationsveranstaltung in der Helios Klinik Hettstedt findet am 19.09.2019, 16.00 Uhr, statt. Das Thema lautet: Moderne Schmerzmedizin und alternative Therapien vorgestellt. Schon jetzt sind alle Interessenten herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Autor: nisDr. med. Lutz Lindemann-Sperfeld, Chefarzt des Orthopädisch-traumatologischen Zentrums der Helios Klinik Hettstedt, erklärte am Nachmittag des 15. August 2019 in der Helios Klinik Hettstedt moderne Behandlungsmethoden bei Knochenbrüchen, welche durch Osteoporose entstanden sind. Anschaulich und allgemeinverständlich erläuterte er Knochenbrüche, das sind vor allem Frakturen im Bereich der Hüfte, des Oberarmkopfes, der Wirbelsäule und des Beckens, und ging dabei auf die einzelnen aktuellen Behandlungsmöglichkeiten ein.
Osteoporose, übersetzt poröser Knochen, kann jeden treffen: Mehr als 6 Millionen Menschen leiden an dieser Stoffwechselstörung. Schätzungsweise 30 % aller Frauen und 20 % aller Männer erkranken an Osteoporose. Frauen sind häufiger betroffen, weil ein Östrogenmangel nach der Menopause die Erkrankung verstärkt. Die Knochensubstanz wird abgebaut und der Knochen somit poröser und weniger belastbar. Dieser Prozess ist nicht schmerzhaft und verläuft meist vom Betroffenen unbemerkt. Schmerzen entstehen erst, wenn sich Knochenbrüche einstellen. Bei der fortgeschrittenen Osteoporose können schon kleinste Belastungen schlimme Folgen haben. Das Heben einer Tasche oder Umdrehen im Bett, nur leichte Stürze können zu einem Wirbel- oder Knochenbruch führen. Schmerzen und die Angst vor weiteren Brüchen werden zur andauernden Belastung für die Patienten. Eingeschränkte Beweglichkeit und Unsicherheit erhöhen wiederum das Risiko für weitere Stürze. Ein Teufelskreis, der frühzeitig durchbrochen werden sollte.
Die Zuhörer nutzten die Gelegenheit, Osteosynthesematerialien, also die operativ eingebrachten Stabilisierungselemente, einmal selbst in die Hand zu nehmen, um so deren Materialien und Funktionsweise unmittelbar kennenzulernen. Fragen aus dem Publikum beantwortete Dr. Lindemann-Sperfeld kompetent und einfühlsam. Mehr als 70 Interessenten waren der Einladung gefolgt und bedankten sich bei dem Experten am Ende der Veranstaltung mit einem kräftigten Applaus.
Die nächste Patienteninformationsveranstaltung in der Helios Klinik Hettstedt findet am 19.09.2019, 16.00 Uhr, statt. Das Thema lautet: Moderne Schmerzmedizin und alternative Therapien vorgestellt. Schon jetzt sind alle Interessenten herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

