Plakatwettbewerb
Mehrere Schulen aus Landkreis dabei
Mittwoch, 28. Juni 2017, 09:57 Uhr
bunt statt blau: Unter diesem Motto schufen im Frühjahr bundesweit mehr als 7000 Schülerinnen und Schüler Kunstwerke gegen das Komasaufen. Das beste Plakat aus Sachsen-Anhalt kommt von den erst zwölfjährigen Schülerinnen Carolin Heimhalt und Tessa Hartig aus Dessau-Roßlau. Jetzt wurden die Preise der Kampagne der Krankenkasse DAK-Gesundheit verliehen. Die Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Gesundheitsausschuss Marina Kermer übergab als Schirmherrin der Aktion die Urkunden.
"Die vielen eindrucksvollen Plakate belegen, dass sich Kinder und Jugendliche in Sachsen-Anhalt mit dem Thema Alkohol sehr lebensnah, kritisch und kreativ auseinandergesetzt haben", sagt Marina Kermer. Wir alle tragen eine große Verantwortung zur Aufklärung und Hilfe: Eltern, Schulen und Freunde. Komasaufen ist nicht cool. Seit mehreren Jahren ist die DAK-Gesundheit mit ihrer Kampagne bunt statt blau sehr erfolgreich in der Aufklärung aktiv. Hier setzen sich junge Menschen mit dem Komasaufen und den Folgen auf künstlerische Weise auseinander.
Jugendliche müssen lernen, mit Alkohol vernünftig umzugehen. Wenn schon zehnjährige Kinder betrunken in der Klinik landen, müssen wir handeln, erklärt Uwe Hennemann, Chef der DAK-Gesundheit im Landkreis Mansfeld-Südharz. Schüler sollen offen und ehrlich über das Thema Alkoholmissbrauch aufgeklärt werden. Das Besondere bei `bunt statt blau´: hier werden junge Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken.
Lieber bunter Vogel als Schnapsdrossel, steht in großen schwarzen Buchstaben auf dem Siegerbild. Dazu bunte Vögel und einen einsamer blauer, der von einem Weinglas trinkt. Gemeinsam bunt ist besser als einsam blau, sagen die Siegerinnen zu ihrem Plakat. Platz zwei geht an Julia Rathjen (14), ebenfalls wie die Gewinnerinnen aus Dessau-Roßlau. Den dritten Rang belegt Gina Mary Lehmann (14) aus Halberstadt. Der Sonderpreis für jüngere Teilnehmer geht an die Teamarbeit der beiden 13-jährigen Schülerinnen Helen Guse und Jada Selina Horn vom Gymnasium Stephaneum in Aschersleben.
Auch aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz haben wieder viele Schülerinnen und Schüler mit kreativen und ausdrucksstarken Bildern an der Kampagne teilgenommen. Ein besonderer Dank geht an die Klassen 9b und 9d der Ganztagsschule Anne Frank in Hettstedt, den Ethikkurs der Klasse 7a vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Sangerhausen sowie die Jugendclubs in Hedersleben, Polleben und Volkstedt. Sie haben damit einen aktiven Beitrag gegen den zunehmenden Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen geleistet.
Autor: msh"Die vielen eindrucksvollen Plakate belegen, dass sich Kinder und Jugendliche in Sachsen-Anhalt mit dem Thema Alkohol sehr lebensnah, kritisch und kreativ auseinandergesetzt haben", sagt Marina Kermer. Wir alle tragen eine große Verantwortung zur Aufklärung und Hilfe: Eltern, Schulen und Freunde. Komasaufen ist nicht cool. Seit mehreren Jahren ist die DAK-Gesundheit mit ihrer Kampagne bunt statt blau sehr erfolgreich in der Aufklärung aktiv. Hier setzen sich junge Menschen mit dem Komasaufen und den Folgen auf künstlerische Weise auseinander.
Jugendliche müssen lernen, mit Alkohol vernünftig umzugehen. Wenn schon zehnjährige Kinder betrunken in der Klinik landen, müssen wir handeln, erklärt Uwe Hennemann, Chef der DAK-Gesundheit im Landkreis Mansfeld-Südharz. Schüler sollen offen und ehrlich über das Thema Alkoholmissbrauch aufgeklärt werden. Das Besondere bei `bunt statt blau´: hier werden junge Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken.
Lieber bunter Vogel als Schnapsdrossel, steht in großen schwarzen Buchstaben auf dem Siegerbild. Dazu bunte Vögel und einen einsamer blauer, der von einem Weinglas trinkt. Gemeinsam bunt ist besser als einsam blau, sagen die Siegerinnen zu ihrem Plakat. Platz zwei geht an Julia Rathjen (14), ebenfalls wie die Gewinnerinnen aus Dessau-Roßlau. Den dritten Rang belegt Gina Mary Lehmann (14) aus Halberstadt. Der Sonderpreis für jüngere Teilnehmer geht an die Teamarbeit der beiden 13-jährigen Schülerinnen Helen Guse und Jada Selina Horn vom Gymnasium Stephaneum in Aschersleben.
Auch aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz haben wieder viele Schülerinnen und Schüler mit kreativen und ausdrucksstarken Bildern an der Kampagne teilgenommen. Ein besonderer Dank geht an die Klassen 9b und 9d der Ganztagsschule Anne Frank in Hettstedt, den Ethikkurs der Klasse 7a vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Sangerhausen sowie die Jugendclubs in Hedersleben, Polleben und Volkstedt. Sie haben damit einen aktiven Beitrag gegen den zunehmenden Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen geleistet.

