Vereinte Kompetenz für eine ganzheitliche Versorgung
Neu etabliert: Alterstraumatologie
Dienstag, 31. Januar 2017, 15:13 Uhr
Ziel der Alterstraumatologie ist es, älteren Patienten bei einer unfallbedingten chirurgischen Behandlung die baldige Rückkehr in einen selbständigen Alltag zu ermöglichen. Dies erfordert eine fachübergreifende und ganzheitliche Versorgung, die mögliche Risikofaktoren frühzeitig identifiziert, Patienten mobilisiert und eine nahtlose Rehabilitation gewährleistet. Dazu haben die HELIOS Kliniken Lutherstadt Eisleben und Hettstedt das Alters-traumatologische Zentrum (ATZ) mit festgelegten Betreuungsstandards etabliert.
Durch eine verzahnte und aufeinander abgestimmte Zusammenarbeit von orthopädisch-unfallchirurgischer Kompetenz und Altersmedizin wird das ATZ noch besser die ganzheitliche und umfassende Versorgung unserer älteren Patienten nach einem Unfall gewährleisten, freut sich Klinikgeschäftsführer Mario Schulter.
Aktiv und selbstständig bis in hohe Alter, das ist ein wichtiger Bestandteil unserer Lebensqualität. Doch gerade im Alter kann es aufgrund von Krankheiten, verlangsamter Reaktionsfähigkeit und vielen andere Ursachen schnell zu Unfällen kommen. Zumeist sind es Brüche, die durch Stürze verursacht werden. Aktuellen Untersuchungen zufolge stürzt in der Altersgruppe über 65 jeder dritte einmal im Jahr, bei den über 80-Jährigen sogar jeder zweite.
An erster Stelle steht nach dem Unfall die fachgerechte Versorgung der Brüche, erklärt Dr. med. Lutz Lindemann-Sperfeld, Chefarzt des Orthopädisch-traumatologischen Zentrums der HELIOS Klinik Hettstedt Doch bei älteren Patienten bestehen häufig noch Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Demenz. Diese beeinflussen den Heilverlauf beträchtlich. Bettlägerigkeit nach der Operation sowie die ungewohnte Umgebung sind eine zusätzliche Belastung für die Betroffenen und können zu weiteren Folgeerkrankungen führen, ergänzt Dr. med. Andrea Birke, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie der HELIOS Klinik Lutherstadt Eisleben.
Nur wenn die möglichen Begleiterkrankungen und gesundheitlichen Risikofaktoren rechtzeitig vor der Operation identifiziert und bereits behandelt werden, ist eine schnellstmöglich und optimale Mobilisation möglich. Dies ist bei älteren Patienten das wichtigste Ziel. Aus diesem Grunde wurde das standortübergreifende Alterstraumatologische Zentrum gegründet. Hier werden Patienten nach einem ganzheitlichen, fachübergreifenden Behandlungskonzept betreut. Gewährleistet wird dies durch ein interdisziplinäres Team aus Orthopäden, Unfallchirurgen, Geriatern, geriatrischen Fachpflegekräften, Psychologen, Ergo- und Physiotherapeuten sowie dem Sozialdienst.
Durch das frühzeitige Einbinden der Altersmedizin erfolgt eine speziell auf die Bedürfnisse des Patienten ausgerichtete Therapie mit dem Ziel, die Betroffenen so schnell wie möglich wieder in ihr bisheriges soziales Umfeld zu integrieren. Der Patient wird nicht nur mobilisiert, sondern auch frühzeitig rehabilitiert, um die Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit des Betroffenen zu erhalten oder wiederherzustellen, erläutert Chefarzt Dr. med. Henning Freund, Chefarzt der Geriatrie und Geriatrischen Tagesklinik.
Gabriele Lakomy, HELIOS Klinik Eisleben
Autor: redDurch eine verzahnte und aufeinander abgestimmte Zusammenarbeit von orthopädisch-unfallchirurgischer Kompetenz und Altersmedizin wird das ATZ noch besser die ganzheitliche und umfassende Versorgung unserer älteren Patienten nach einem Unfall gewährleisten, freut sich Klinikgeschäftsführer Mario Schulter.
Aktiv und selbstständig bis in hohe Alter, das ist ein wichtiger Bestandteil unserer Lebensqualität. Doch gerade im Alter kann es aufgrund von Krankheiten, verlangsamter Reaktionsfähigkeit und vielen andere Ursachen schnell zu Unfällen kommen. Zumeist sind es Brüche, die durch Stürze verursacht werden. Aktuellen Untersuchungen zufolge stürzt in der Altersgruppe über 65 jeder dritte einmal im Jahr, bei den über 80-Jährigen sogar jeder zweite.
An erster Stelle steht nach dem Unfall die fachgerechte Versorgung der Brüche, erklärt Dr. med. Lutz Lindemann-Sperfeld, Chefarzt des Orthopädisch-traumatologischen Zentrums der HELIOS Klinik Hettstedt Doch bei älteren Patienten bestehen häufig noch Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Demenz. Diese beeinflussen den Heilverlauf beträchtlich. Bettlägerigkeit nach der Operation sowie die ungewohnte Umgebung sind eine zusätzliche Belastung für die Betroffenen und können zu weiteren Folgeerkrankungen führen, ergänzt Dr. med. Andrea Birke, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie der HELIOS Klinik Lutherstadt Eisleben.
Nur wenn die möglichen Begleiterkrankungen und gesundheitlichen Risikofaktoren rechtzeitig vor der Operation identifiziert und bereits behandelt werden, ist eine schnellstmöglich und optimale Mobilisation möglich. Dies ist bei älteren Patienten das wichtigste Ziel. Aus diesem Grunde wurde das standortübergreifende Alterstraumatologische Zentrum gegründet. Hier werden Patienten nach einem ganzheitlichen, fachübergreifenden Behandlungskonzept betreut. Gewährleistet wird dies durch ein interdisziplinäres Team aus Orthopäden, Unfallchirurgen, Geriatern, geriatrischen Fachpflegekräften, Psychologen, Ergo- und Physiotherapeuten sowie dem Sozialdienst.
Durch das frühzeitige Einbinden der Altersmedizin erfolgt eine speziell auf die Bedürfnisse des Patienten ausgerichtete Therapie mit dem Ziel, die Betroffenen so schnell wie möglich wieder in ihr bisheriges soziales Umfeld zu integrieren. Der Patient wird nicht nur mobilisiert, sondern auch frühzeitig rehabilitiert, um die Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit des Betroffenen zu erhalten oder wiederherzustellen, erläutert Chefarzt Dr. med. Henning Freund, Chefarzt der Geriatrie und Geriatrischen Tagesklinik.
Gabriele Lakomy, HELIOS Klinik Eisleben

