Eckwerte vom Januar
Das anhaltende Winterwetter hinterlässt Spuren am Arbeitsmarkt
Dienstag, 31. Januar 2017, 09:59 Uhr
Bau, Verkehrsbranche, verarbeitendes Gewerbe und Landwirtschaft- das sind die Branchen, aus denen sich die meisten Arbeitnehmer zum Jahreswechsel arbeitslos meldeten. Und es trifft vor allem die Männer. Dennoch fällt der Anstieg der Arbeitslosigkeit geringer aus als vor einem Jahr.
Arbeitslosigkeit
Die Zahl der neuen Arbeitslosmeldungen lag in diesem Monat bei 1.886, das waren insgesamt 166 mehr als im Dezember, aber 70 weniger als vor einem Jahr. Aus der Arbeitslosigkeit abmelden konnten sich im Januar 962 Personen. Zum Vormonat ist das ein Rückgang um 375 Personen.
Im Berichtsmonat Januar war die Zahl der Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit besonders gering. Nur 27 Prozent (262 Personen) haben eine Beschäftigung aufgenommen. Und auch flankierende Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik gingen zurück.
Auch die Jugendarbeitslosigkeit ist in diesem Monat wieder gestiegen. Es waren 648 Jugendliche arbeitslos, 47 mehr als vorigen Monat und 63 mehr als vor einem Jahr. Gründe dafür liegen in der Beendigung von Maßnahmen für jugendliche Ausländer, dem Auslaufen von überbetrieblichen Ausbildungen und dem Ende von 3,5 jährigen betrieblichen Berufsausbildungen.
Dazu sagt die Vorsitzende der Arbeitsagentur Martina Scherer: Zum einen gab es die jahreszeitlich notwendigen Entlassungen in den Außenberufen. Zum anderen hatten viele Unternehmen bis Anfang Januar Betriebsferien. Für die nächsten Monate erwarten wir eine positive Entwicklung am Arbeitsmarkt und in Folge mehr Beschäftigungsaufnahmen.
Damit ist die Arbeitslosigkeit in diesem Monat im Landkreis Mansfeld-Südharz um 912 Personen auf 9.034 gestiegen. Die Arbeitslosenquote lag bei 13 Prozent.
In der Agentur für Arbeit ist die Arbeitslosigkeit zum Dezember um knapp 45 Prozent angestiegen, im Jobcenter dagegen nur um 0,4 Prozent. Dafür gibt es folgende Begründung: Seit dem 01.01.2017 werden rund 350 Aufstocker (Parallelbezieher von Arbeitslosengeld und Hartz IV) vermittlerisch durch die Agentur für Arbeit betreut, nicht mehr durch das Jobcenter Mansfeld-Südharz (MSH). Damit werden sie auch in der Agentur für Arbeit als arbeitslos gezählt. Die Ansprechpartner für die Arbeitsvermittlung und alle damit verbundenen Leistungen, z.B. Weiterbildungskosten oder Bewerbungskosten, sind ab dem 01.01.2017 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur für Arbeit in Sangerhausen mit ihren Geschäftsstellen in Eisleben und Hettstedt. Die Zahlung des Arbeitslosengeldes II erfolgt weiterhin durch das Jobcenter MSH.
Mit 524 Personen stieg die Arbeitslosigkeit bei den Ausändern um 43. Im Jobcenter Mansfeld-Südharz wurden 378 arbeitslose Ausländer betreut, in der Agentur für Arbeit waren es 146. Die meisten der arbeitslosen Ausländer gab es im Januar 2017 im Geschäftsstellenbezirk Eisleben (272), gefolgt von Sangerhausen (153) und Hettstedt (99). Aus den Asylzugangsländern (Balkan, Osteuropa, nichteuropäische Asylherkunftsländer) waren insgesamt 383 Ausländer arbeitslos gemeldet. Die beiden größten Gruppen bildeten Menschen aus Afghanistan (102) und aus Syrien (148).
Unterbeschäftigung
Neben der Zahl der Arbeitslosen werden dabei auch Teilnehmer in Maßnahmen oder kurzfristige Arbeitsunfähigkeit gezählt. Steigt die Arbeitslosigkeit, so macht sich das auch in der Unterbeschäftigung bemerkbar. Diese lag im Januar bei 11.292 Personen, das waren 599 mehr als vor einem Monat. Vor einem Jahr gab es 892 Personen weniger in der Unterbeschäftigung.
Nachfrage nach Arbeitskräften
Im Januar wurden von Arbeitgebern 150 neue Stellenangebote gemeldet. Das waren 39 weniger als im Dezember und 16 mehr als vor einem Jahr. Neue Arbeitsstellen gab es vor allem in den Berufen Handel/Instandhaltung/Reparatur von KfZ, im Gastgewerbe, bei Berufskraftfahrer/innen und Automobilkaufmann/frau.
Damit sind jetzt insgesamt 778 freie Arbeitsstellen im Bestand der Agentur für Arbeit Sangerhausen, 15 weniger als im Dezember und 110 mehr als vor einem Jahr im Dezember.
Autor: redArbeitslosigkeit
Die Zahl der neuen Arbeitslosmeldungen lag in diesem Monat bei 1.886, das waren insgesamt 166 mehr als im Dezember, aber 70 weniger als vor einem Jahr. Aus der Arbeitslosigkeit abmelden konnten sich im Januar 962 Personen. Zum Vormonat ist das ein Rückgang um 375 Personen.
Im Berichtsmonat Januar war die Zahl der Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit besonders gering. Nur 27 Prozent (262 Personen) haben eine Beschäftigung aufgenommen. Und auch flankierende Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik gingen zurück.
Auch die Jugendarbeitslosigkeit ist in diesem Monat wieder gestiegen. Es waren 648 Jugendliche arbeitslos, 47 mehr als vorigen Monat und 63 mehr als vor einem Jahr. Gründe dafür liegen in der Beendigung von Maßnahmen für jugendliche Ausländer, dem Auslaufen von überbetrieblichen Ausbildungen und dem Ende von 3,5 jährigen betrieblichen Berufsausbildungen.
Dazu sagt die Vorsitzende der Arbeitsagentur Martina Scherer: Zum einen gab es die jahreszeitlich notwendigen Entlassungen in den Außenberufen. Zum anderen hatten viele Unternehmen bis Anfang Januar Betriebsferien. Für die nächsten Monate erwarten wir eine positive Entwicklung am Arbeitsmarkt und in Folge mehr Beschäftigungsaufnahmen.
Damit ist die Arbeitslosigkeit in diesem Monat im Landkreis Mansfeld-Südharz um 912 Personen auf 9.034 gestiegen. Die Arbeitslosenquote lag bei 13 Prozent.
In der Agentur für Arbeit ist die Arbeitslosigkeit zum Dezember um knapp 45 Prozent angestiegen, im Jobcenter dagegen nur um 0,4 Prozent. Dafür gibt es folgende Begründung: Seit dem 01.01.2017 werden rund 350 Aufstocker (Parallelbezieher von Arbeitslosengeld und Hartz IV) vermittlerisch durch die Agentur für Arbeit betreut, nicht mehr durch das Jobcenter Mansfeld-Südharz (MSH). Damit werden sie auch in der Agentur für Arbeit als arbeitslos gezählt. Die Ansprechpartner für die Arbeitsvermittlung und alle damit verbundenen Leistungen, z.B. Weiterbildungskosten oder Bewerbungskosten, sind ab dem 01.01.2017 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur für Arbeit in Sangerhausen mit ihren Geschäftsstellen in Eisleben und Hettstedt. Die Zahlung des Arbeitslosengeldes II erfolgt weiterhin durch das Jobcenter MSH.
Mit 524 Personen stieg die Arbeitslosigkeit bei den Ausändern um 43. Im Jobcenter Mansfeld-Südharz wurden 378 arbeitslose Ausländer betreut, in der Agentur für Arbeit waren es 146. Die meisten der arbeitslosen Ausländer gab es im Januar 2017 im Geschäftsstellenbezirk Eisleben (272), gefolgt von Sangerhausen (153) und Hettstedt (99). Aus den Asylzugangsländern (Balkan, Osteuropa, nichteuropäische Asylherkunftsländer) waren insgesamt 383 Ausländer arbeitslos gemeldet. Die beiden größten Gruppen bildeten Menschen aus Afghanistan (102) und aus Syrien (148).
Unterbeschäftigung
Neben der Zahl der Arbeitslosen werden dabei auch Teilnehmer in Maßnahmen oder kurzfristige Arbeitsunfähigkeit gezählt. Steigt die Arbeitslosigkeit, so macht sich das auch in der Unterbeschäftigung bemerkbar. Diese lag im Januar bei 11.292 Personen, das waren 599 mehr als vor einem Monat. Vor einem Jahr gab es 892 Personen weniger in der Unterbeschäftigung.
Nachfrage nach Arbeitskräften
Im Januar wurden von Arbeitgebern 150 neue Stellenangebote gemeldet. Das waren 39 weniger als im Dezember und 16 mehr als vor einem Jahr. Neue Arbeitsstellen gab es vor allem in den Berufen Handel/Instandhaltung/Reparatur von KfZ, im Gastgewerbe, bei Berufskraftfahrer/innen und Automobilkaufmann/frau.
Damit sind jetzt insgesamt 778 freie Arbeitsstellen im Bestand der Agentur für Arbeit Sangerhausen, 15 weniger als im Dezember und 110 mehr als vor einem Jahr im Dezember.
