Arbeitslosenzahlen November 2016 im Landkreis
Rückläufige Tendenz und doch typisch für November
Mittwoch, 30. November 2016, 13:17 Uhr
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Mansfeld-Südharz im November noch einmal zurückgegangen. Damit gab es insgesamt über 12 Prozent weniger arbeitslose Menschen als vor einem Jahr.
Arbeitslosigkeit
Die Zahl der neuen Arbeitslosmeldungen lag in diesem Monat bei 1.622, das waren insgesamt 124 mehr als im Oktober und 99 mehr als vor einem Jahr. Aus der Arbeitslosigkeit abmelden konnten sich im November 1.668 Personen. Zum Oktober des Vorjahres waren das 248 Abmeldungen mehr.
Dazu sagt die Vorsitzende der Arbeitsagentur Martina Scherer: In diesem Monat zeigt sich einmal mehr, wie viel Bewegung wir auf dem Arbeitsmarkt beobachten. Zugänge in Arbeitslosigkeit und Abmeldungen hielten sich in etwa die Waage. Jahreszeitlich bedingt meldeten sich die Arbeitnehmer von Außenberufen arbeitslos. Gleichzeitig reduzierte sich u.a. durch den Einsatz der Bundesprogramme die Zahl der langzeitarbeitslosen Menschen.
Zum Oktober gesunken ist die Zahl der arbeitslosen Ausländer auf 547 Personen. Der überwiegende Teil wurde im Jobcenter Mansfeld-Südharz betreut (414), in der Agentur für Arbeit waren es 133.
Aus den Asylzugangsländern (Balkan, Osteuropa, Afghanistan, Syrien, Afrika) waren insgesamt 424 Ausländer arbeitslos gemeldet. Die beiden größten Gruppen bildeten Menschen aus Afghanistan (107) und aus Syrien (195). Die meisten der arbeitslosen Ausländer gab es im November 2016 im Geschäftsstellenbezirk Eisleben (281), gefolgt von Sangerhausen (154) und Hettstedt (112).
Um eine erfolgreiche Integration zu erreichen, steht die Sprachförderung dieser Menschen weiter im Fokus. Es zeigt sich aber auch der ungebremste Trend zur Abwanderung in die Großstädte Sachsen-Anhalts und andere Bundesländer.
Damit ist die Arbeitslosigkeit in diesem Monat im Landkreis Mansfeld-Südharz um 58 Personen auf 7.751 gesunken. Die Arbeitslosenquote lag bei 11,1 Prozent. Dabei wurden 77,2 Prozent der Arbeitslosen vom Jobcenter betreut (5.982). In der Agentur für Arbeit waren 22,8 Prozent der Arbeitslosen gemeldet (1.769).
Unterbeschäftigung
In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die Teilnehmer in Maßnahmen sind oder einen Sonderstatus (etwa kurzfristige Arbeitsunfähigkeit) innehaben und damit nicht arbeitslos sind.
Auch diese Zahl ist um 44 Personen gesunken und lag im November bei 10.537 Personen. Der Schwerpunkt der geförderten Personen lag bei beruflichen Eingliederungsmaßnahmen, beruflicher Weiterbildung und Beschäftigung schaffenden Maßnahmen.
Nachfrage nach Arbeitskräften
Im November wurden von Arbeitgebern 197 neue Stellenangebote gemeldet. Das waren 30 weniger als im Oktober und 25 weniger als vor einem Jahr. Neue Arbeitsstellen gab es vor allem in den Berufen Berufskraftfahrer/in, Restaurantfachmann/-frau, Koch/Köchin und Konstruktionsmechaniker/in.
Damit sind jetzt insgesamt 787 freie Arbeitsstellen im Bestand der Agentur für Arbeit Sangerhausen, 69 mehr als im November 2015.
Nach einem relativ guten Oktober zeigte sich der November stellenseitig auf für die Jahreszeit üblichem Niveau schätzt die Agenturleiterin die Stellensituation ein.
Autor: redArbeitslosigkeit
Die Zahl der neuen Arbeitslosmeldungen lag in diesem Monat bei 1.622, das waren insgesamt 124 mehr als im Oktober und 99 mehr als vor einem Jahr. Aus der Arbeitslosigkeit abmelden konnten sich im November 1.668 Personen. Zum Oktober des Vorjahres waren das 248 Abmeldungen mehr.
Dazu sagt die Vorsitzende der Arbeitsagentur Martina Scherer: In diesem Monat zeigt sich einmal mehr, wie viel Bewegung wir auf dem Arbeitsmarkt beobachten. Zugänge in Arbeitslosigkeit und Abmeldungen hielten sich in etwa die Waage. Jahreszeitlich bedingt meldeten sich die Arbeitnehmer von Außenberufen arbeitslos. Gleichzeitig reduzierte sich u.a. durch den Einsatz der Bundesprogramme die Zahl der langzeitarbeitslosen Menschen.
Zum Oktober gesunken ist die Zahl der arbeitslosen Ausländer auf 547 Personen. Der überwiegende Teil wurde im Jobcenter Mansfeld-Südharz betreut (414), in der Agentur für Arbeit waren es 133.
Aus den Asylzugangsländern (Balkan, Osteuropa, Afghanistan, Syrien, Afrika) waren insgesamt 424 Ausländer arbeitslos gemeldet. Die beiden größten Gruppen bildeten Menschen aus Afghanistan (107) und aus Syrien (195). Die meisten der arbeitslosen Ausländer gab es im November 2016 im Geschäftsstellenbezirk Eisleben (281), gefolgt von Sangerhausen (154) und Hettstedt (112).
Um eine erfolgreiche Integration zu erreichen, steht die Sprachförderung dieser Menschen weiter im Fokus. Es zeigt sich aber auch der ungebremste Trend zur Abwanderung in die Großstädte Sachsen-Anhalts und andere Bundesländer.
Damit ist die Arbeitslosigkeit in diesem Monat im Landkreis Mansfeld-Südharz um 58 Personen auf 7.751 gesunken. Die Arbeitslosenquote lag bei 11,1 Prozent. Dabei wurden 77,2 Prozent der Arbeitslosen vom Jobcenter betreut (5.982). In der Agentur für Arbeit waren 22,8 Prozent der Arbeitslosen gemeldet (1.769).
Unterbeschäftigung
In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die Teilnehmer in Maßnahmen sind oder einen Sonderstatus (etwa kurzfristige Arbeitsunfähigkeit) innehaben und damit nicht arbeitslos sind.
Auch diese Zahl ist um 44 Personen gesunken und lag im November bei 10.537 Personen. Der Schwerpunkt der geförderten Personen lag bei beruflichen Eingliederungsmaßnahmen, beruflicher Weiterbildung und Beschäftigung schaffenden Maßnahmen.
Nachfrage nach Arbeitskräften
Im November wurden von Arbeitgebern 197 neue Stellenangebote gemeldet. Das waren 30 weniger als im Oktober und 25 weniger als vor einem Jahr. Neue Arbeitsstellen gab es vor allem in den Berufen Berufskraftfahrer/in, Restaurantfachmann/-frau, Koch/Köchin und Konstruktionsmechaniker/in.
Damit sind jetzt insgesamt 787 freie Arbeitsstellen im Bestand der Agentur für Arbeit Sangerhausen, 69 mehr als im November 2015.
Nach einem relativ guten Oktober zeigte sich der November stellenseitig auf für die Jahreszeit üblichem Niveau schätzt die Agenturleiterin die Stellensituation ein.
