WM-Teilnahme des Hettstedter Spielmannszuges
Spendengeheimnis des Neujahrsempfangs 2017 gelüftet
Donnerstag, 24. November 2016, 11:32 Uhr
Wie in den vergangenen Jahren sammelt der Landkreis Mansfeld-Südharz auch zum Neujahrsempfang am 13. Januar 2017 Spenden für einen guten Zweck. Diese werden dem Hettstedter Spielmannszug Blau-Weiß 1919 e.V. zugutekommen.
Wir hoffen, dass wir mit dieser Spendenaktion einen Beitrag leisten können., sagte Landrätin Dr. Angelika Klein. Nachdem wir vom Hilferuf des Hettstedter Spielmannszugs gehört hatten, haben wir uns für diese Spendenaktion entschieden, so dass die Hettstedter Spielleute ihren Traum von der WM-Teilnahme wahr werden lassen können.
In Bezug auf die heute in der Mitteldeutschen Zeitung (Ausgabe Mansfelder Land) geäußerte Kritik des Eisleber Stadtrates Harry Strohschein erklärte Landrätin Dr. Klein, dass erst mit dem Versand der Einladungen zum Neujahrsempfang das Geheimnis um die Spendenaktion gelüftet werden sollte. Der Vereinsvorsitzende Klaus-Dieter Graul selbst ist natürlich bereits informiert worden, dass die Spenden des Neujahrsempfangs den Hettstedter Spielleuten zugutekommen.
Zum Hintergrund schreiben die jungen Musiker auf Ihrer Homepage:
Wir wollen nach Amerika!
Es gibt Sachen im Leben, mit denen kann man einfach nicht rechnen. Da wäre zum Beispiel unsere erstmalige Teilnahme an den European Open Championships im Juli 2016, in deren Rahmen wir uns prompt für die Weltmeisterschaft 2017 in den USA qualifizierten. Es war ein wahnsinnig tolles Wochenende, das uns nicht nur musikalisch vorangebracht, sondern auch noch enger zusammengeschweißt hat. Dass wir das Projekt Amerika auch tatsächlich angehen würden, zog zu diesem Zeitpunkt allerdings wohl kaum jemand von uns ernsthaft in Betracht. Zu groß erschien uns der organisatorische und vor allem auch finanzielle Aufwand, der mit einer solchen Reise zweifellos verbunden ist.
Doch mit der Zeit kamen wir immer mehr ins Grübeln. Wann bekommt man denn schon einmal die Chance, in das Mutterland der Marching-Bands zu reisen und dort seine Musik, seinen Verein und natürlich auch seine Heimat zu präsentieren. Wir begannen damit, die Machbarkeit einer WM-Teilnahme auszuloten und waren ziemlich schnell ernüchtert: Allein die damit verbundenen Kosten von rund 80.000 Euro schienen unseren Traum unter sich zu begraben. Doch wir bekamen zugleich auch jede Menge Zuspruch: von unseren Angehörigen, unseren Fans und auch von der Stadt Hettstedt.
Am vergangenen Freitag war es nun endlich soweit: Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung stimmten wir darüber ab, ob wir das Projekt Amerika in Angriff nehmen oder nicht. Und was sollen wir sagen … Verdammt nochmal, ja: Wir wollen nach Amerika! Uns ist bewusst, dass es kein leichtes Unterfangen wird. Doch wir sind uns sicher, dass wir es gemeinsam mit eurer Unterstützung schaffen können. Und wie formulierte es Eleanor Roosevelt einst so treffend: Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben. Lasst es uns gemeinsam angehen. Hettstedt AHU!
Autor: redWir hoffen, dass wir mit dieser Spendenaktion einen Beitrag leisten können., sagte Landrätin Dr. Angelika Klein. Nachdem wir vom Hilferuf des Hettstedter Spielmannszugs gehört hatten, haben wir uns für diese Spendenaktion entschieden, so dass die Hettstedter Spielleute ihren Traum von der WM-Teilnahme wahr werden lassen können.
In Bezug auf die heute in der Mitteldeutschen Zeitung (Ausgabe Mansfelder Land) geäußerte Kritik des Eisleber Stadtrates Harry Strohschein erklärte Landrätin Dr. Klein, dass erst mit dem Versand der Einladungen zum Neujahrsempfang das Geheimnis um die Spendenaktion gelüftet werden sollte. Der Vereinsvorsitzende Klaus-Dieter Graul selbst ist natürlich bereits informiert worden, dass die Spenden des Neujahrsempfangs den Hettstedter Spielleuten zugutekommen.
Zum Hintergrund schreiben die jungen Musiker auf Ihrer Homepage:
Wir wollen nach Amerika!
Es gibt Sachen im Leben, mit denen kann man einfach nicht rechnen. Da wäre zum Beispiel unsere erstmalige Teilnahme an den European Open Championships im Juli 2016, in deren Rahmen wir uns prompt für die Weltmeisterschaft 2017 in den USA qualifizierten. Es war ein wahnsinnig tolles Wochenende, das uns nicht nur musikalisch vorangebracht, sondern auch noch enger zusammengeschweißt hat. Dass wir das Projekt Amerika auch tatsächlich angehen würden, zog zu diesem Zeitpunkt allerdings wohl kaum jemand von uns ernsthaft in Betracht. Zu groß erschien uns der organisatorische und vor allem auch finanzielle Aufwand, der mit einer solchen Reise zweifellos verbunden ist.
Doch mit der Zeit kamen wir immer mehr ins Grübeln. Wann bekommt man denn schon einmal die Chance, in das Mutterland der Marching-Bands zu reisen und dort seine Musik, seinen Verein und natürlich auch seine Heimat zu präsentieren. Wir begannen damit, die Machbarkeit einer WM-Teilnahme auszuloten und waren ziemlich schnell ernüchtert: Allein die damit verbundenen Kosten von rund 80.000 Euro schienen unseren Traum unter sich zu begraben. Doch wir bekamen zugleich auch jede Menge Zuspruch: von unseren Angehörigen, unseren Fans und auch von der Stadt Hettstedt.
Am vergangenen Freitag war es nun endlich soweit: Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung stimmten wir darüber ab, ob wir das Projekt Amerika in Angriff nehmen oder nicht. Und was sollen wir sagen … Verdammt nochmal, ja: Wir wollen nach Amerika! Uns ist bewusst, dass es kein leichtes Unterfangen wird. Doch wir sind uns sicher, dass wir es gemeinsam mit eurer Unterstützung schaffen können. Und wie formulierte es Eleanor Roosevelt einst so treffend: Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben. Lasst es uns gemeinsam angehen. Hettstedt AHU!

