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Die Arbeiten nähern sich dem Ende

Es war schon ganz schön nervig

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 12:31 Uhr
Zugegeben, diese Arbeiten waren notwendig. Aber viele Anwohner zeigten auch Unverständnis. Die Straßenbaumaßnahmen dauern immerhin seit Anfang Mai dieses Jahres an und in der Thälmannsiedlung von Eisleben wohnen tausende Menschen. Die meisten von ihnen schon ein Leben lang.

Anfang Mai informierten die Stadtwerke von Eisleben, der Versorger für Energie, dass es in der Thälmannsiedlung unweit vom Ortsteil Helfta zu umfangreichen und bis November andauernden Arbeiten kommt.
Bauarbeiter in der Raismeser Straße (Foto: Brigitte Wischalla) Bauarbeiter in der Raismeser Straße (Foto: Brigitte Wischalla)

Die Bürger brauchten monatelang Geduld, war doch der Straßenverkehr durch die Verlegung neuer Rohre stark beeinträchtigt. Nicht nur Straßensperrungen waren notwendig, auch die Parkgelegenheiten waren in Mitleidenschaft gezogen. Täglich gab es neue Varianten des Fahrens.

Noch laufen die Endarbeiten. Die Bitumendecken werden wieder geschlossen. Die Zeit der Schotterpisten, bei denen auch Steine gern mal gegen parkende Autos flogen, endet so langsam.

Im Bereich Sonnenweg/Raismeser Straße laufen derzeit die letzten Arbeiten, während sie Richtung Bergmannsallee und Schillerstraße noch etwas auf sich warten lassen müssen.
Die einheimischen Firmen arbeiteten schon Hand in Hand.

Der einzigste Einkaufsmarkt im Wohngebiet wird in diesen Tagen das letzte Mal öffnen. Dabei sind viele ältere Bewohner dringend darauf angewiesen, ihren Lebensmittelbedarf vor der Haustür zu decken. Angeblich seien die Baumaßnahmen nicht unwesentlich der Grund der Schließung, so der Inhaber.

Bis Ende November soll planmäßig der Verkehr wieder in allen Straßen der Siedlung rollen. Neue Rohre für Fernwärme gibt es dann auch für die Bahnhofsregion.
Brigitte Wischalla


Autor: bwi

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