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So viel Weißburgunder wie noch nie

Dienstag, 14. Juni 2016, 14:26 Uhr
Die sachsen-anhalter Winzerinnen und Winzer weiten den Anbau von Weißburgunder weiter aus. Die zweitwichtigste Rebsorte in Sachsen-Anhalt erreichte im Jahr 2015 mit 99 Hektar bestockter Rebfläche einen Höchstwert. Gegenüber dem Jahr 2009, dem Jahr der letzten Grunderhebung der Rebflächen, war das ein Zuwachs von 16 Hektar.

Müller-Thurgau, die meistangebaute Rebsorte, steht auf 109 Hektar. Das ist ein Flächenverlust von 11 Hektar gegenüber 2009. Weißer Riesling, von seinem
Flächenanteil an dritter Stelle stehend, hat eine Anbaufläche von 64 Hektar, 13 Hektar mehr als 2009.

Von den roten Rebsorten werden Dornfelder auf 48 Hektar und Blauer Portugieser auf 40 Hektar angebaut. Während gegenüber dem Jahr 2009 die Dornfelderfläche
um 1 Hektar zunahm, verringerte sich die Anbaufläche für den Blauen Portugieser um 6 Hektar.

Insgesamt umfasste die bestockte Rebfläche in Sachsen-Anhalt 668 Hektar im Jahr 2015. Drei Viertel (505 ha) der Fläche waren mit weißen und ein Viertel (162
ha) mit roten Rebsorten bestockt. Gegenüber dem Jahr 2009 stieg die bestockte Rebfläche um 29 Hektar, ausschließlich durch die Flächenerweiterung der weißen
Rebsorten.
Autor: jm

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