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Neue Ideen für Schmidschacht Helbra

Bergaufzug und Baumpflanzung

Freitag, 20. Mai 2016, 07:56 Uhr
Zur Silhouette des Schmidschachtes in Helbra gehört auch noch ein Förderturm. (Foto: Björn Pazak) Zur Silhouette des Schmidschachtes in Helbra gehört auch noch ein Förderturm. (Foto: Björn Pazak)
Vertreter des Fördervereins Schmidschacht e. V. und der Regionalgruppe „Pro Baum“ aus Hettstedt trafen sich und berieten über künftige gemeinsame Vorhaben. Dabei wurde ein Arbeitskreis gegründet, der das karge Gelände des Schmidschachtes mit seinem weithin sichtbaren Förderturm umgestalten möchte. In naher Zukunft soll das Denkmal zu einem besonderen Anziehungspunkt im Mansfelder Land für Besucher aus Nah und Fern werden.

Blick in die Maschinenhalle des Schmidschachtes Helbra. Künftig soll man den Stuhl oder eine Bank auch draußen unter eine Linde stellen, die Aussicht genießen und über die Geschichte des Bergbaus und Hüttenwesens nachdenken und diskutieren können. (Foto: Björn Pazak) Blick in die Maschinenhalle des Schmidschachtes Helbra. Künftig soll man den Stuhl oder eine Bank auch draußen unter eine Linde stellen, die Aussicht genießen und über die Geschichte des Bergbaus und Hüttenwesens nachdenken und diskutieren können. (Foto: Björn Pazak)
Die Mitglieder des Fördervereins Schmidschacht e. V. und viele Heimatfreunde leisteten bereits unzählige freiwillige Arbeitsstunden, um das Museum für künftige Generationen zu bewahren, denn es soll als Kulturgut erhalten bleiben. „Es ist eine große Herausforderung“, so der Vereinsvorsitzende Harald Henke.

Pflanzung einer Winterlinde
Einen Höhepunkt der Aktionen kann man am 18. Juni 2016 erleben. An diesem besonderen Tag wird jahrhundertelange Bergbau- und Hüttentradition mit einem Bergaufzug zum Schmidschacht präsentiert. Seinen Abschluss findet dieser Tag mit der Pflanzung einer Winterlinde. Sie wurde zum „Baum des Jahres 2016“ gekürt. Es ist angedacht, dass Besucher dort ausruhen und verweilen können.

Man soll sich Zeit für die Geschichte nehmen und sich später unter den Baum setzen können und über das Gelände blicken können. „Dieser Baum wird ein Symbol für Hoffnung und Beständigkeit sein“, so Peter Frobel.
Dieser Baum wird nicht nur Gelegenheit für Erholung bieten, sondern er bildet auch den Lebensraum für Vögel, Käfer und Bienen.

Ideen und Anregungen sind jederzeit ausdrücklich erwünscht.

Björn Pazak
Autor: jm

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