Informationsstand zum Reformationsjubiläum in Brüssel
Luther und die Reformation im Europäischen Parlament
Montag, 02. Mai 2016, 00:56 Uhr
Von heute bis Mittwoch, dem 4. Mai 2016, steht das Reformationsjubiläum 2017 im Mittelpunkt eines Informationsstandes im Europäischen Parlament. Auf Initiative von Arne Lietz, EU-Abgeordneter (SPD) und früherer Referent des Oberbürgermeisters der Lutherstadt Wittenberg, informieren der Verein Reformationsjubiläum 2017 und die Evangelische Kirche in Deutschland in Brüssel gemeinsam mit der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt über die vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen, die im Rahmen des 500-jährigen Reformationsjubiläums in Deutschland stattfinden.
Die Originalschauplätze der Reformation sowie die authentischen Wirkungsstätten von Martin Luther in Sachsen-Anhalt werden am Informationsstand ebenso im Fokus stehen wie die Entstehung gemeinsamer europäischer Werte und Ideen im Ursprungsland der Reformation. Den europäischen und internationalen Kontext der Reformation verdeutlicht der Europäische Stationenweg Geschichten auf Reisen, über den in Brüssel ebenfalls informiert wird. Der Europäische Stationenweg führt von Genf aus ab dem 3. November 2016 quer durch Europa und verbindet 68 zentrale Orte der Reformation in 19 Ländern. Das Finale der Tour ist für den 20. Mai 2017 mit der Ankunft des Trucks in Wittenberg geplant.
Das 500-jährige Jubiläum ist kein nationales Ereignis. Dies verdeutlichen in erster Linie die Planungen von Reformationsjubiläum 2017 e.V.: Die von Martin Luther und seinen Mitstreitern ausgelöste Reformation prägte nicht nur die deutsche Kultur-, Geistes- und Religionsgeschichte, sondern ganz Europa und die Welt. Vor allem die Bibelübersetzung während der Reformationszeit in die jeweiligen Nationalsprachen hat zur Entstehung der Schrift- und Nationalsprachen geführt und kann somit als europäisches Bindeglied betrachtet werden.
Wenn die Tour in der Lutherstadt Wittenberg endet, beginnt in den Wittenberger Wallanlagen die viermonatige Weltausstellung Reformation Tore der Freiheit, die zeigen wird, dass Reformation nicht ein Ereignis vor 500 Jahren war, sondern ein Prozess, der bis heute anhält und Kirche sowie Gesellschaft herausfordert und verändert.
Elemente der Präsentation sind neben zahlreichen Informationsmaterialien ein Teppich, auf dem die Orte des Europäischen Stationenwegs markiert sind, ein lebensgroßer Playmobil-Luther, ein goldener Luther des Künstlers Ottmar Hörl und ein Nachbau der Thesentür.
Autor: jmDie Originalschauplätze der Reformation sowie die authentischen Wirkungsstätten von Martin Luther in Sachsen-Anhalt werden am Informationsstand ebenso im Fokus stehen wie die Entstehung gemeinsamer europäischer Werte und Ideen im Ursprungsland der Reformation. Den europäischen und internationalen Kontext der Reformation verdeutlicht der Europäische Stationenweg Geschichten auf Reisen, über den in Brüssel ebenfalls informiert wird. Der Europäische Stationenweg führt von Genf aus ab dem 3. November 2016 quer durch Europa und verbindet 68 zentrale Orte der Reformation in 19 Ländern. Das Finale der Tour ist für den 20. Mai 2017 mit der Ankunft des Trucks in Wittenberg geplant.
Das 500-jährige Jubiläum ist kein nationales Ereignis. Dies verdeutlichen in erster Linie die Planungen von Reformationsjubiläum 2017 e.V.: Die von Martin Luther und seinen Mitstreitern ausgelöste Reformation prägte nicht nur die deutsche Kultur-, Geistes- und Religionsgeschichte, sondern ganz Europa und die Welt. Vor allem die Bibelübersetzung während der Reformationszeit in die jeweiligen Nationalsprachen hat zur Entstehung der Schrift- und Nationalsprachen geführt und kann somit als europäisches Bindeglied betrachtet werden.
Wenn die Tour in der Lutherstadt Wittenberg endet, beginnt in den Wittenberger Wallanlagen die viermonatige Weltausstellung Reformation Tore der Freiheit, die zeigen wird, dass Reformation nicht ein Ereignis vor 500 Jahren war, sondern ein Prozess, der bis heute anhält und Kirche sowie Gesellschaft herausfordert und verändert.
Elemente der Präsentation sind neben zahlreichen Informationsmaterialien ein Teppich, auf dem die Orte des Europäischen Stationenwegs markiert sind, ein lebensgroßer Playmobil-Luther, ein goldener Luther des Künstlers Ottmar Hörl und ein Nachbau der Thesentür.
