Zu Gast bei der Bücherfee: Mansfelder Mundart von und mit Wolfgang Wollefjank Haase
Mit Wanstrammeln nach Hause
Samstag, 28. November 2015, 15:22 Uhr
Einmalig, wunderbar, genial und Zugabe oder wie wir heute wieder gelernt haben Zujawe… das waren die Stimmen, die den Freitagabend im Hettstedter Buchladen Die Bücherfee am besten beschreiben.
Irgendwo zwischen Mundart, frivolem Wortwitz und musikalischem Hochgenuss befanden sich die etwa 40 Gäste dieses eigenwilligen Abends. Aber der Reihe nach – oder: Mer fange vorne an.
Wolfgang Wollefjank Haase begrüßte jeden Gast persönlich auf seine ganz eigene, oder eigentlich unsere Art in der Bücherfee - uff mansfellerisch.
Auch etwas später erscheinende Gäste wurden liebevoll begrüßt und zwanglos aufgefordert sich auf‘n Arsch zu setzen - in Mundart eben.
Wollefjank nahm alle mit auf eine Reise durch unseren schönen Dialekt in Form von eigenen Gedichten und Geschichten, aber auch hin zu Werken inzwischen verstorbener Ursprachenkünstler, Mansfeller eben.
Zur Überraschung aller brachte er auch noch Verstärkung mit: Teiwelszwern die zusammen mit Wollefjank musikalisch die Augen mit Wasser füllten. Ja, es wurde während der Erzählungen und dem Gesang viel geweint - allerdings, ganz im Sinne der Künstler, vor Lachen.
Von der Rumpelrübenruppmaschine über das Hettstedter Zapfenbier-Lied bis hin zum Weihnachtsmannlied (alter Sack) in Mundart krümmten sich die Gäste vor Lachen, und wenn dann noch ein Kugelblitz den Schornstein zerlegt, oder der Onkel mit dem Computer und der E-Mail (E-Mil) nicht klar kommt, hielt es keinen mehr, und es wurde lautstark nur noch nach einer Zugabe verlangt… welche natürlich sofort kam, auch wenn die Musiker öfters mal ganz charmant - du kreist gleich den Wanst voll - von Wollefjank genötigt wurden.
Jeder, der in unserer Region lebt und sie liebt, fand sich in einer der Geschichten rund um den Bergbau oder in den kleinen Alltagsgeschichten irgendwo wieder und ging mit der Erkenntnis nach Hause; So reden und so leben wir eben.
In diesem Sinne - es war ein wunderschöner Abend und alle sind mit ordentlich Wanstrammeln vom Lachen nach Hause gegangen!
Danke, Wolfgang Wollefjank Haase!
André Kosig
Autor: jmIrgendwo zwischen Mundart, frivolem Wortwitz und musikalischem Hochgenuss befanden sich die etwa 40 Gäste dieses eigenwilligen Abends. Aber der Reihe nach – oder: Mer fange vorne an.
Wolfgang Wollefjank Haase begrüßte jeden Gast persönlich auf seine ganz eigene, oder eigentlich unsere Art in der Bücherfee - uff mansfellerisch.
Auch etwas später erscheinende Gäste wurden liebevoll begrüßt und zwanglos aufgefordert sich auf‘n Arsch zu setzen - in Mundart eben.
Wollefjank nahm alle mit auf eine Reise durch unseren schönen Dialekt in Form von eigenen Gedichten und Geschichten, aber auch hin zu Werken inzwischen verstorbener Ursprachenkünstler, Mansfeller eben.
Zur Überraschung aller brachte er auch noch Verstärkung mit: Teiwelszwern die zusammen mit Wollefjank musikalisch die Augen mit Wasser füllten. Ja, es wurde während der Erzählungen und dem Gesang viel geweint - allerdings, ganz im Sinne der Künstler, vor Lachen.
Von der Rumpelrübenruppmaschine über das Hettstedter Zapfenbier-Lied bis hin zum Weihnachtsmannlied (alter Sack) in Mundart krümmten sich die Gäste vor Lachen, und wenn dann noch ein Kugelblitz den Schornstein zerlegt, oder der Onkel mit dem Computer und der E-Mail (E-Mil) nicht klar kommt, hielt es keinen mehr, und es wurde lautstark nur noch nach einer Zugabe verlangt… welche natürlich sofort kam, auch wenn die Musiker öfters mal ganz charmant - du kreist gleich den Wanst voll - von Wollefjank genötigt wurden.
Jeder, der in unserer Region lebt und sie liebt, fand sich in einer der Geschichten rund um den Bergbau oder in den kleinen Alltagsgeschichten irgendwo wieder und ging mit der Erkenntnis nach Hause; So reden und so leben wir eben.
In diesem Sinne - es war ein wunderschöner Abend und alle sind mit ordentlich Wanstrammeln vom Lachen nach Hause gegangen!
Danke, Wolfgang Wollefjank Haase!
André Kosig



