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Flotte Würfe bei Wettkampf- & Katalehrgang in Hettstedt

Freundschaftskämpfe in der Drushba-Halle

Samstag, 24. Oktober 2015, 18:32 Uhr
Deutsche Meister fallen nicht vom Himmel. Höchstens mal auf die Matte, im Fachjargon Tatami genannt. Die Rede ist von einem Sport, der im Mansfelder Land erstaunliche Erfolge feiert. Zum Beispiel bei der Deutschen Meisterschaft im Jiu Jitsu der DJJA in Stendal...

O-Sensei Hans-Jürgen Tschentke aus Eisleben zeigte heute Vormittag in der Hettstedter Drushba-Halle eine Festhaltetechnik am Boden. Bewunderung erhielt er aber auch für seine enorme Fitness im Alter von immerhin 75 Jahren - Kampfsport hält offenbar jung. (Foto: Claudia Franke) O-Sensei Hans-Jürgen Tschentke aus Eisleben zeigte heute Vormittag in der Hettstedter Drushba-Halle eine Festhaltetechnik am Boden. Bewunderung erhielt er aber auch für seine enorme Fitness im Alter von immerhin 75 Jahren - Kampfsport hält offenbar jung. (Foto: Claudia Franke)
Von dort brachte die Budovereinigung Mansfelder Land, Sitz Hettstedt, fünf Deutsche Meister, vier zweite und einen dritten Platz im Judo mit nach Hause. Ein grandioses Ergebnis.

Nicht schlechter waren die Mitglieder der Kampfkunstschule Osterhausen, die im Jiu Jitsu zwei Deutsche Meister, vier Silber- und drei Bronzemedaillengewinner sowie einen Technikerpokalgewinner stellten.

„Die Erfolge sind das Ergebnis harten Trainings“, ist Matthias Bartholomä sicher. Der Vorsitzende der Budovereinigung Mansfelder Land hatte für heute nach Hettstedt zu einem Lehrgang eingeladen, in dem drei große Themen auf dem Programm standen: Wettkampf Judo, Wettkampf Jiu-Jitsu und im Jiu-Jitsu die Goshin Jitsu No Kata. Der Einladung in die Drushba-Sporthalle folgten befreundete Vereine unter anderem aus Stendal, Sangerhausen, Gera, Hermsdorf, Eisleben und Osterhausen.

Als Referenten für die rund 70 Teilnehmer fungierten der Eisleber O-Sensei Hans-Jürgen Tschentke (6. Dan) im Bereich Judo, Kyoshi Karsten Ullrich (7. Dan) im Bereich Jiu-Jitsu Wettkampf und Kata sowie Sensei Kornelia Brasche (3. Dan) im Bereich Kata, beide Trainer aus Stendal.

Die jungen wie älteren Teilnehmer gaben im Anschluss an das Judotraining ihr bestes, als sie in Freundschaftskämpfen das soeben Gelernte ausprobierten und festigten. Am Ende gab es viel Lob für die Veranstaltung und Gastfreundschaft. Es soll nicht das letzte gemeinsame Training der Kampfsportler aus Sachsen-Anhalt und Thüringen sein.
Jochen Miche
Autor: jm

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